Burgruine Löwenstein

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Burgruine Löwenstein bei Wingen im Elsass. Für weitere Burgen bzw. Burgruinen dieses Namens siehe Löwenstein (Begriffsklärung).

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Burgruine Löwenstein
Burg Löwenstein

Burg Löwenstein

Alternativname(n): Lindenschmitt
Burgentyp: Felsenburg
Erhaltungszustand: Ruine
Ort: Wingen
Geographische Lage 49° 3′ 11″ N, 7° 47′ 11″ O49.0530555555567.7863888888889Koordinaten: 49° 3′ 11″ N, 7° 47′ 11″ O
Burgruine Löwenstein (Elsass)
Burgruine Löwenstein

Der Löwenstein, auch Lindenschmitt genannt, ist die Ruine einer mittelalterlichen Felsenburg bei Wingen im Elsass. Sie steht in 550 Metern Höhe in unmittelbarer Nachbarschaft der Hohenburg, der Wegelnburg und des Fleckensteins.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Burg wurde erstmals im 13. Jahrhundert als Reichslehen des Wolfram von Löwenstein erwähnt. Im Jahre 1283 wurde sie vom römisch-deutschen König Rudolf von Habsburg an Johann Ochsenstein verliehen.

1380 wurde die Burg mit Hensel Streif von Landenberg geteilt und 1383 zur Hälfte an Johannes (Hanemann) I. von Bitsch verpfändet.

Schon drei Jahre später, 1386, wurde die Burg wegen Raubritterei durch Reichsvikar Johann von Lichtenberg zerstört. Wahrscheinlich wurde sie nicht wieder aufgebaut.

Die Ruine befand sich später im Besitz der Puller von Hohenburg (1482), der Grafen von Zweibrücken-Bitsch (1485), der Grafen von Hanau-Lichtenberg (1570) und der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt (1736).

Was noch übrig war wurde 1676/1677 von französischen Truppen unter General Monclar zerstört.

Anlage[Bearbeiten]

Die Burg erhebt sich auf zwei eng nebeneinanderliegenden Felsen, östlich die Hauptburg, westlich die Vorburg. Reste des Treppenturms, einiger Felsentreppen, weniger Mauern sowie einiger aus dem Fels geschroteter Räume und Durchgänge sind erhalten.

Literatur[Bearbeiten]

  • Alexander Thon (Hrsg.): ... wie eine gebannte, unnahbare Zauberburg. Burgen in der Südpfalz, 2., verbesserte Aufl. Regensburg 2005, S. 96-99. ISBN 3-7954-1570-5
  • Jürgen Keddigkeit, Ulrich Burkhart und Rolf Übel: Pfälzisches Burgenlexikon. Beiträge zur pfälzischen Geschichte 12.3. Band 3: I-N. Kaiserslautern, 2005. ISBN 3-927754-51-X (formal falsche ISBN)
  • Rüdiger Bernges: Felsenburgen im Wasgau. Untersuchungen eines speziellen Burgentyps im Südlichen Pfälzer Wald und in den Nordvogesen. Warlich, Meckenheim 2005, ISBN 3-930376-25-3
  • Michael Frey, Versuch einer geographisch-historisch-statistischen Beschreibung des Gerichts-Bezirkes von Zweibrücken im königl. Bayer. Rheinkreise, dermalen Pfalz, S.249f, Digitalisat

Weblinks[Bearbeiten]