Burgruine Prägrad

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Burgruine Prägrad
Prägrad.JPG
Burgentyp: Höhenburg
Erhaltungszustand: Ruine
Ort: Feldkirchen
Geographische Lage 46° 41′ 28″ N, 14° 4′ 39″ O46.69111111111114.0775Koordinaten: 46° 41′ 28″ N, 14° 4′ 39″ O
Burgruine Prägrad (Kärnten)
Burgruine Prägrad

Die Burgruine Prägrad liegt in der Ortschaft Prägrad der Gemeinde Feldkirchen in Kärnten auf einem felsigen Vorsprung über der Bleistatt.

Der Name „Prägrad“ ist slawischen Ursprungs und bedeutet soviel wie „Gebiet vor der Burg“ oder „Vorburg“. Möglicherweise war die Befestigung ursprünglich als Vorwerk zu einer größeren Anlage gedacht.

Aus einer Urkunde von 1166 geht die Oberhoheit des Bistums Bamberg hervor, 1258 war sie in landesfürstlichem Besitz.[1] 1456 gingen Burg und Herrschaft an Friedrich III.[2] Später ging Prägrad an die Ernauer und 1628 an das Stift Ossiach über.

Der Lage nach handelt es sich um eine Hangburg. Von der Hauptburg aus dem 12./13. Jahrhundert sind noch die Teile eines Hauses erhalten, ebenso die Mauern nach Süd, Ost und West. Reste eines Zwingers aus dem 14./15. Jahrhundert befinden sich im Südosten der Burganlage.

Am Hangfuß wurde im 16. Jahrhundert ein Schloss errichtet, das 1967 abgetragen wurde.[1].

In Valvasors Topographia Archiducatus Carinthiae antiquae & modernae completa von 1688 findet sich ein Kupferstich von Burg und Schloss.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

  • Eintrag über Prägrad auf Burgen-Austria

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatPrägrad, Burgruine. Abgerufen am 17.7.10.
  2. Das Datum 1456 verleitet zur Annahme, dass die Burg bis dahin zwischenzeitlich den Cilliern gehört hat.