Burleigh-Head-Nationalpark

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Burleigh-Head-Nationalpark
Burleigh Head und Tallebudgera Creek von Süden
Burleigh Head und Tallebudgera Creek von Süden
Burleigh-Head-Nationalpark (Queensland)
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-28.095277777778153.45722222222Koordinaten: 28° 5′ 43″ S, 153° 27′ 26″ O
Lage: Queensland, Australien
Besonderheit: Küstenlandschaft mit Regen- und Eukalyptuswald
Nächste Stadt: Burleigh Heads
Fläche: 27,6 ha [1]
Gründung: 1991 [2]
Burleigh-Head-Nationalpark im November 2006
Burleigh-Head-Nationalpark im November 2006
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Der Burleigh-Head-Nationalpark (engl.: Burleigh Head National Park) ist ein kleiner Nationalpark im Südosten des australischen Bundesstaates Queensland.

Lage[Bearbeiten]

Er liegt 81 Kilometer südöstlich von Brisbane an der Gold Coast. Trotz seiner geringen Größe von nur 27,6 Hektar enthält er eine große Zahl verschiedener Lebensräume. Der Tallebudgera Creek mündet unmittelbar südlich des Parks ins Meer.

Geländeform[Bearbeiten]

Das Vorgebirge stürzt steil zum Meer hin ab.[3] Die Bildung des Kaps von Burleigh begann vor 23–25 Mio. Jahren. Damals war der Tweed-Vulkan noch aktiv. Die Basaltlava des Vulkans floss alle Täler herunter und schürfte sie aus. Die Täler oberhalb des Kaps von Burleigh waren ganz mit ausgehärtetem Sedimentgestein bedeckt. Entlang dem Tallebudgera Creek gibt es Felsplattformen und Sandstrände. An der Küste des Parks liegen schwarze Felsbrocken am Fuße der Klippen.[3]

Das Kap war eine wichtige Kultstätte der Minjungbal, eines örtlichen Aboriginesstammes.[3]

Flora[Bearbeiten]

Im Park finden sich Reste von Regen- und Mangrovenwald. Im Westteil dominiert Eukalyptuswald der Spezies "Brush Box" (Lophostemon confertus), "Forest Red Gum" (Eucalyptus tereticornis) und "Grey Ironbark" (Eucalyptus paniculata).[3] An den Hängen Richtung Meer wachsen Sumpfkasuarinen (Casuarina glauca), einheimischer Hibiskus und Ameisenigel-Palmen. Es gibt auch Heide- und Grasland.

Fauna[Bearbeiten]

Im Park findet man Buschhühner, Brahminenweihe, Seeadler und Koalas.[4] Es gibt auch Buntwarane, Ameisenigel, Fuchskusus und Gewöhnliche Ringbeutler. Allfarbloris ernähren sich üblicherweise von Steinfruchtblüten im Park.

Einrichtungen[Bearbeiten]

Das Zelten ist im Park verboten. Der Nationalpark ist bei Wanderern und Joggern beliebt, weil er in einer relativ kühl-gemäßigten Klimazone liegt und großartige Ausblicke aufs Meer bietet. Es gibt dort zwei Wanderwege: Der Ocean View Circuit führt auf den Gipfel des 88 m hohen Hügels. Der Rainforest Circuit führt fast auf Meereshöhe um das Kap herum. Vom Park aus kann man auch Wale auf ihrer Wanderung beobachten.[5]

Zufahrt[Bearbeiten]

Der Nationalpark ist über den Gold Coast Highway an der Süd- und Westseite des Parks zu erreichen. Es gibt auch ein Besucherzentrum.[5]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Australian Government - CAPAD 2010 (MS Excel; 170 kB), DSEWPaC, abgerufen am 7. Januar 2013 (englisch)
  2. Australian Government - CAPAD 1997 (MS Excel; 93 kB), DSEWPaC, abgerufen am 7. Januar 2013 (englisch)
  3. a b c d Peter Shilton: Natural areas of Queensland. Goldpress, Mount Gravatt, Queensland 2005, ISBN 0-9758275-0-2, S. 156–159 (Zugriff am 18. Juni 2011).
  4. Burleigh Heads National Park. News Limited. Abgerufen am 4. November 2010.
  5. a b Burleigh Head National Park. Tourism Queensland. Abgerufen am 4. November 2010.