Bushido (Rapper)

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Bushido im Jahr 2010

Bushido (* 28. September 1978 in Bonn; bürgerlich Anis Mohamed Youssef Ferchichi), auch bekannt unter dem Pseudonym Sonny Black, ist ein deutscher Rapper aus Berlin, dessen Stil sich an den US-amerikanischen Gangsta-Rap anlehnt. Er ist zudem Inhaber des Plattenlabels ersguterjunge und Unternehmer im Bereich der Immobilienwirtschaft.[1] Seit Jahren wird wiederkehrend in den Medien über Bushidos Verbindungen zur organisierten Kriminalität, konkret dem Abou-Chaker-Clan, berichtet.

Inhaltsverzeichnis

Frühe Jugend [Bearbeiten]

Ferchichi ist der Sohn eines Tunesiers und einer Deutschen. Der Vater verließ die Familie als Ferchichi drei Jahre alt war. Er hatte zu ihm danach keinen Kontakt mehr und wuchs bei seiner alleinerziehenden Mutter Luise Maria Engel (* 1949/50; † 6. April 2013)[2] im Berliner Bezirk Tempelhof auf. Nach der Grundschule besuchte er bis zur elften Klasse nacheinander zwei Tempelhofer Gymnasien. Wegen diverser Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und Sachbeschädigung wurde er von einem Gericht vor die Wahl gestellt, eine staatlich geförderte Ausbildung zum Maler und Lackierer zu machen oder in eine Jugendstrafanstalt zu kommen. Er entschied sich für ersteres und lernte im Rahmen dieser Ausbildung seinen späteren Partner Fler kennen. Zum Hip-Hop und Rap kam Bushido über Graffiti, als er unter dem Pseudonym „Fuchs“ Bilder malte.

Karriere [Bearbeiten]

Bushidos Logo

Der Künstlername „Bushido“ wurde dem Japanischen entnommen und bedeutet Weg des Kriegers, der Verhaltenscodex der Samurai.

Zusammen mit Vader und King Orgasmus One nahm Bushido unter dem Namen 030 Squad ein Demotape auf und verkaufte es in geringer Stückzahl im Bekanntenkreis. Bushidos erste Veröffentlichung ist auf dem Frauenarzt-Tanga-Tanga-Tape von 2000 mit King Orgasmus One für I Luv Money Records zu finden. Zusammen mit eben jenem King Orgasmus und Bass Sultan Hengzt bildete er während dieser Zeit die Gruppe Berlins Most Wanted (BMW). Wenig später veröffentlichte er sein erstes eigenes Tape King of Kingz, das schließlich zu seinem Wechsel zum Plattenlabel Aggro Berlin führte, wo er mit Sido, B-Tight und Fler zusammenarbeitete. Das Album wurde 2003 bei Aggro Berlin als digital überarbeitete Version veröffentlicht und 2004 unter dem Titel King Of Kingz 2004 Edition mit vier Remixen wiederveröffentlicht. Auf Grund der Indizierung von King of Kingz, welche 2005 folgte, wurde das Tape als entschärfte Version inklusive Demotape unter dem Titel King of Kingz & Demotape – extended version erneut in digitaler Form veröffentlicht.

2002 erschien unter Bushidos Pseudonym „Sonny Black“ das Album Carlo Cokxxx Nutten, an dem auch Fler als „Frank White“ mitwirkte. 2003 veröffentlichte Bushido sein gemeinsam mit Ilan produziertes erstes Soloalbum Vom Bordstein bis zur Skyline, das es aufgrund des Musikvideos zum Titel Bei Nacht und Auftritten auf größeren Hip-Hop-Festivals wie dem Splash zu einer Chartplatzierung auf Platz 88 schaffte. Das Album hat einen sehr düsteren und – im Verhältnis zur restlichen deutschen Hip-Hop-Szene – „harten“ Charakter. Das „Demotape“ wurde 2003 auf CD aufgenommen, nachdem es im Internet publik wurde. Dies war auch der erste Zeitpunkt, zu dem die Existenz des Albums erwähnt wurde.

Aufgrund bestehender künstlerischer Differenzen hinsichtlich seiner weiteren Solokarriere verließ Bushido im Sommer 2004 Aggro Berlin und wurde von Urban/Universal Music unter Vertrag genommen, mit denen er mit D-Bo das Label ersguterjunge gründete. Mitte 2004 produzierte er zusammen mit Ilan im Auftrag der Neue-Deutsche-Härte-Band Rammstein einen Remix des Songs Amerika. Im Oktober 2004 veröffentlichte Bushido bei Universal die LP Electro Ghetto, die den sechsten Platz der deutschen Albumcharts erreichte. Bereits am 4. April 2005 folgte unter Bushidos Alter Ego „Sonny Black“ (eine Anlehnung an den Film Donnie Brasco) mit Carlo Cokxxx Nutten II die vierte LP innerhalb von zweieinhalb Jahren. Diesmal wurde Bushido von Baba Saad an Stelle seines früheren Partners Fler unterstützt. Das Album erreichte in den Charts Platz drei.

Im Winter 2004/05 spielte Bushido eine Hauptrolle im „Beef“ um Eko Fresh und nahm im Zuge dessen den Disstrack FLERräter gegen seinen ehemaligen Partner Fler auf. Am 4. November 2005 erschien Bushidos Album Staatsfeind Nr. 1, das in Linz hauptsächlich von Beatlefield, bestehend aus dem Rapper und Produzenten Chakuza und dem Produzenten und DJ Stickle, produziert wurde. Nach einigen Zu- und Abgängen bei den „ersguterjunge“-Künstlern, folgte im Februar 2006 der Label-Sampler Nemesis Vol. 1. Bei der Echo-Verleihung 2006 konnte er den Preis in der Kategorie Live-Act National gewinnen.

Bushido bei einem Konzert, Anfang 2006

Am 1. September 2006 erschien das Soloalbum Von der Skyline zum Bordstein zurück. Es enthält keine Features und wurde fast vollständig von Bushido selbst produziert. Schon nach zwei Wochen erreichte das Album Gold-Status in Deutschland, später wurde es mit Platin ausgezeichnet.

In Kopenhagen bekam Bushido am 2. November 2006, sechs Tage nach dem Erscheinen seiner zweiten Singleauskoppelung Sonnenbank Flavour, den MTV Europe Music Award für den Best German Act. Neben Bushido waren Rammstein, Silbermond, Die Toten Hosen und Sportfreunde Stiller nominiert, der Preisträger wurde über eine Internetwahl auserwählt.

Der zweite ersguterjunge-Labelsampler Vendetta erschien am 1. Dezember 2006. Als Single wurde eine Woche zuvor das Titelstück des Albums veröffentlicht. Das Lied beinhaltet Rap-Passagen von Bushido, Chakuza und Eko Fresh. Am 9. Februar 2007 erschien die dritte Single Janine aus seinem Album Von der Skyline zum Bordstein zurück. Bushido gründete Anfang 2007 die Girlband Bisou, die aus ehemaligen Kandidatinnen der Casting-Show Popstars zusammengesetzt wurde. Bei der Echo-Verleihung am 25. März 2007 konnte Bushido den Preis in der Kategorie Hip-Hop/R&B National für sich verbuchen.

Ende Juni 2007 wurde der Wechsel von Bushido und seinem Label ersguterjunge von Universal/Urban zu Sony/BMG bekannt gegeben. Die erste Veröffentlichung für Sony/BMG war Bushidos Soloalbum 7 am 31. August 2007.

Im Januar 2008 wurde bekannt, dass Bushido zusammen mit einem Partner ein Unternehmen im Bereich der Immobilienwirtschaft führt. Das Unternehmen beschäftigte Anfang 2008 sechs Mitarbeiter und hatte in den ersten zehn Monaten nach seiner Gründung eine Million Euro Gewinn erwirtschaftet. Tätigkeitsschwerpunkt ist der An- und Verkauf von Wohnungen.[1]

Bei der Verleihung des Musikpreises Echo im Februar 2008 erhielt er die Preise in den Kategorien Live-Act National und Hip-Hop/R&B National. Im Mai desselben Jahres wurde Bushido ein Comet als Beste Künstler verliehen.[3]

Am 8. September 2008 wurde die Autobiografie Bushido veröffentlicht, die Lars Amend mit Bushido verfasst hatte. Das Buch erwies sich als Bestseller (Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste).[4]

Ende 2008 eröffnete Bushido am Alexanderplatz in Berlin einen Shop, in dem von ihm entworfene Mode verkauft wird.[5]

Zu seinem Album Heavy Metal Payback, das im Herbst 2008 erschien, veröffentlichte Bushido Anfang 2009 eine dazu gehörende Live-CD/DVD.[6]

Im Februar 2009 wurde er von den Lesern der deutschen Ausgabe der Zeitschrift FHM auf Platz 13 bei der Wahl zu den „100 Unsexiest Women Of The World 2009“ gewählt.[7]

Am 21. Juli 2009 begannen die Dreharbeiten für den Spielfilm Zeiten ändern dich, der bis Mitte September 2009 in und um Berlin gedreht wurde. Bushido spielt die Hauptrolle in dem Werk, bei dem Uli Edel Regie führte, das von Bernd Eichinger produziert wurde und eine Verfilmung von Bushidos 2008 erschienener Autobiografie ist.[8][9] Der Film erhielt überwiegend negative Kritiken. Einige Kritiker beurteilten die Produktion unter anderem als „prolligen Film“ und „unfreiwilligen Volltrash“,[10] andere erklärten, dass Bushido kein schauspielerisches Talent habe[11] und im Film „eher peinlich“ wirke.[12] Vereinzelt wurde seine Authentizität unterstrichen, die jedoch auch aus dieser Sicht mit der Ungelenkheit Bushidos als Sprecher einhergehe.[13]

Seit spätestens 2009 hatte Bushido wiederholt öffentliche Auftritte mit Prominenten aus Politik und Gesellschaft, unter ihnen Hannelore Elsner[14][15] und Horst Seehofer.[16]

Zum Start der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 veröffentlichte Bushido am 11. Juni 2010 einen WM-Song mit dem Titel Fackeln im Wind, den er zusammen mit Kay One geschrieben und aufgenommen hatte.

2011 kam es zur Aussöhnung zwischen Bushido und seinem ehemaligen Erzfeind Sido. Im Anschluss wurde auf der Website von Sony BMG bekanntgegeben, Bushido und Sido würden an einem gemeinsamen Album arbeiten, das den Titel „23“ tragen solle.[17]

Privates [Bearbeiten]

Bushido wohnt im brandenburgischen Kleinmachnow[18] und ist seit Mai 2012 mit Anna-Maria Lagerblom, Schwester von Sarah Connor und Ex-Ehefrau von Pekka Lagerblom, verheiratet.[19][20] Die beiden waren seit 2011 liiert.[21] Im Juli 2012 wurde ihre gemeinsame Tochter geboren.[22]

Kontroversen und Kritik [Bearbeiten]

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Positionen und Liedtexte [Bearbeiten]

Vorwurf des Rechtsextremismus [Bearbeiten]

Bushido wurden in den Medien des Öfteren nationalistische und rassistische Inhalte und mangelnde Distanz zu rechtsextremen Fans vorgeworfen. Seine Anhänger verweisen dagegen auf Bushidos Herkunft oder seine Zusammenarbeit mit Künstlern nichtdeutscher Herkunft wie Azad, Eko Fresh und Cassandra Steen. In Interviews weist Bushido jegliche rechtsextreme Gesinnung von sich.[23]

Mit der Zeile „Salutiert, steht stramm, ich bin der Leader wie A.“ aus Electro Ghetto habe sich Bushido nicht mit Adolf Hitler vergleichen wollen. Sie stelle ein Zitat von Azad (aus dem Lied „Der Bozz“: „Kniet nieder, salutiert, steht stramm“) dar. Bushido äußerte sich zum Sachverhalt mit den Worten: „Absoluter Schwachsinn […] Ich will jetzt gar nicht so tun, als hätte ich die Reaktionen nicht auch verschuldet. Das war halt eine willkommene Provokationsmöglichkeit. Ich finde es aber traurig, dass die Öffentlichkeit sich so leicht provozieren lässt.[24]

Vorwurf der Frauen- und Homosexuellenfeindlichkeit [Bearbeiten]

Häufiger Diskussionsgegenstand sind auch Inhalte, die als schwulen- und frauenverachtend sowie sexistisch und gewaltverherrlichend interpretiert werden können. Beispielsweise ist in dem Lied Nutte Bounce die herabsetzende Bezeichnung „Nutte“ das am häufigsten verwendete Wort überhaupt. Auf Nachfrage erklärte Bushido, er meine damit nicht Frauen im Allgemeinen, sondern, so wörtlich, „echte Schlampen“.[25] Im November 2005 gab es diesbezüglich erneut Schlagzeilen, als Bushido sich in einem Interview verächtlich über Paris Hilton äußerte.[26] Auf dem Labelsampler Vendetta nimmt er in einer Weise Bezug auf Natascha Kampusch, die von vielen Kritikern als geschmacklos bewertet wurde.[27]

Dementsprechend gab es auch Kritik an Bushidos Teilnahme an einem von Bravo und VIVA organisierten Konzert Ende August 2007 gegen Gewalt an Schulen im Rahmen der Kampagne „Schau nicht weg“. Bushido könne aufgrund seiner „homophoben und frauenfeindlichen Texte“ nicht als Vorbild fungieren.[28] Da Bushido jedoch bereits seit 2006 an dem Projekt beteiligt war und sich laut Bravo sehr engagiert zeigte, stand eine Absage seines Auftritts für die Veranstalter nicht weiter zur Debatte.[29] Während des Auftritts wandte sich Bushido in aggressiver Weise gegen eine kleine, von Homosexuellen organisierte Gruppe von Protestierenden. Dies führte zu erneuter Kritik.[30] Dabei schütze ihn „das Bild vom guten, antirassistisch bedürftigen Migranten“, so Jan Feddersen in der Taz.[31]

Nachdem Teilnehmer des Transgenialen CSD in Berlin Bushido am U-Bahnhof Schlesisches Tor sichteten, kam es zu einer Auseinandersetzung, bei der Bushido und Demonstranten einander beleidigten. Dabei soll er einzelne Demonstranten auch wegen deren sexueller Orientierung beleidigt haben. Er und seine Begleiter wurden daraufhin aus der Demonstration heraus mit Getränken bespritzt. Die Veranstalter der Demonstration erstatteten daraufhin Anzeige wegen Beleidigung.[32][33][34]

Im Februar 2010 antwortete Alice Schwarzer Bushido in einem offenen Brief auf die von ihm zuvor in einem Internetvideo verbreitete Aussage „[…] da hätt ich ihr gesagt, ganz ehrlich, weißte was, fick dich ins Knie, du Fotze, so.“[35][36][37] Unter der Überschrift Antwort an den deutschen Rapper Nr. 1! nannte Schwarzer ihn einen „kleinbürgerlicher Spießer, der die echt Verzweifelten abzapft“ und warf ihm unter anderem Feigheit vor, weil er zuvor eine Einladung in eine von ihr moderierte Sendung am 10. April 2007 in der ARD abgelehnt hatte.[38] In der an diesem Abend von Schwarzer moderierten Diskussionsrunde Menschen bei Maischberger befragte diese nach der Absage stattdessen King Orgasmus One zu dem Thema Früher, härter, unromantischer – Sex ohne Liebe?.[39] Weitere Vorwürfe waren mangelnde Authentizität als Rapper, die finanzielle Ausbeutung seiner Fans und Frauenfeindlichkeit, obwohl schon seine Mutter durch seinen Vater verprügelt worden wäre.

„Und welche Lehren hast du Muttersohn daraus gezogen? Die, gewalttätige Männer zu verachten? Nein, im Gegenteil: Du identifizierst dich mit dem Täter! Auch du verachtest die Frauen. Wir sind für dich nur Fotzen, die man von hinten fickt. […] Also ganz ehrlich, Bushido: Respekt kann ich davor nicht haben.“

Alice Schwarzer[40]

Eine Reaktion Bushidos blieb aus.

Vorwurf des Antisemitismus und Islamismus [Bearbeiten]

Des Weiteren wurden Texte von Bushido als islamistisch, antisemitisch und antiamerikanisch kritisiert.[41][42] Bushido hatte zuvor im Jahre 2005 in einem Interview bestritten, rechtsradikale oder antisemitische Tendenzen zu propagieren, und gesagt, dass er kein Nazi, Judenhasser, Schwulenhasser oder Frauenfeind sei. Allerdings distanzierte er sich nicht von den betreffenden Textpassagen.[43] Ein weiteres Lied namens 11. September wurde ebenfalls kritisiert, da im Text Passagen wie "Ich lass dich bluten wie die Typen aus den Twin Towers" vorkommen.[44]

Vorwurf der Jugendgefährdung [Bearbeiten]

Am 29. November 2007 verkündeten die Musiksender MTV und VIVA auf Grund nicht näher benannter Unstimmigkeiten, alle Videos Bushidos aus dem Programm zu nehmen.[45] Diese Entscheidung wurde nach zwei Wochen und Gesprächen mit Bushidos Label ersguterjunge wieder revidiert.[46] Im März 2008 kam es anlässlich eines Vergewaltigungsprozesses in der Schweiz zu erneuter Kritik an Bushido. Textstellen aus dem Lied Drogen, Sex, Gangbang vom Album Carlo Cokxxx Nutten wurden von Schweizer Politikern sowie Journalisten als „menschenverachtendes Verhalten“ gewertet.[47]

Auch die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien schätzt einzelne Lieder Bushidos als jugendgefährdend ein.

Haltung zum Staat Israel [Bearbeiten]

Im Januar 2013 veröffentlichte Bushido in seinem Twitter-Profil eine Karte des Nahen Ostens mit dem Untertitel „Free Palestine“. Auf der Karte waren die Palästinenser-Gebiete und Israel mit den Farben Rot-Weiß-Schwarz-Grün eingefärbt, den Nationalfarben der Palästinenser. Außenpolitiker verschiedener Parteien zeigen sich darüber empört. Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages Ruprecht Polenz (CDU) hielt das Bild für inakzeptabel, da es das Existenzrecht Israels in Frage stelle und solche Darstellungen bisher „von der Hamas und anderen extremistischen Palästinenser-Organisationen“ bekannt wären.[48] Bundesminister des Innern Hans-Peter Friedrich (CSU) äußerte sich zu dem Bild folgendermaßen: „Dieses Kartenbild dient nicht dem Frieden, sondern sät Hass. Bushido muss dieses Bild sofort von seiner Twitter-Seite entfernen, andernfalls kann er nicht länger als Beispiel für gelungene Integration dienen.“[49] Die israelische Botschaft in Berlin veröffentliche über ihren offiziellen Twitter Account eine Stellungnahme, in der es ironisch hieß: „Erst Frauen, dann Schwule, nun #Israel: Wir sind stolz darauf, zu den Opfern des Integrationspreisgewinners #Bushido zu gehören.“[50]

Prozesse und Verurteilungen [Bearbeiten]

Körperverletzung [Bearbeiten]

Bushido wurde am 3. August 2005 in Linz festgenommen, wurde aber nach Zahlung von 100.000 Euro nach 14 Tagen Untersuchungshaft auf Kaution entlassen mit der Auflage, bis zum Prozess Österreich nicht zu verlassen. Ihm wurde vorgeworfen, gemeinsam mit zwei Freunden einen 20 Jahre alten Mann zusammengeschlagen zu haben, weil dieser grundlos die Reifen seines angemieteten 7er-BMWs zerstochen haben soll.

Der Prozess vor dem Landesgericht für Strafsachen Linz fand am 4. November 2005 statt. Der genaue Hergang der Ereignisse konnte nicht aufgeklärt werden. Nachdem Bushido die Verantwortung für die Schlägerei übernommen hatte, endete das Verfahren mit einer Diversion gegen Zahlung von 20.000 Euro an die Staatskasse. Dem Opfer wurde ein Teilschmerzensgeld in Höhe von 1.000 Euro zugesprochen.

Angebliche abfällige Bemerkungen Bushidos über die Stadt Linz in einem Prozessbericht des deutschen Magazins Der Spiegel („Hart wie Nutella“, Ausgabe 45/2005)[51] lösten heftige Proteste unter anderem des Linzer Bürgermeisters Franz Dobusch aus. Die Aussagen in dem Artikel über Linz stammten jedoch nicht von Bushido,[52] sondern von dem Spiegel-Autor, der sie als seine „freie journalistische Übertreibung“ verteidigte.

Durch den Prozess wurde publik, dass Bushido seit mehreren Jahren verheiratet ist, was er jedoch am 20. Dezember 2005 in der TV-Sendung „VIVA live“ dementierte.

Beleidigungen [Bearbeiten]

Bushido wurde mehrfach wegen Beleidigungen verurteilt.

Nachdem er Ende Mai 2009 zwei Polizisten bei einer Verkehrskontrolle als „Hampelmann“ und „Affe“ beleidigt hatte, wurde er im Mai 2010 zu 10.500 Euro Strafe verurteilt. Ein zweites Verfahren wegen Beleidigungen durch angeblich sexistische Beschimpfungen zweier Teilnehmer einer Alternativdemonstration zum Christopher Street Day (CSD) im Jahr 2009 wurde in der gleichen Sitzung im Hinblick auf die andere Strafe eingestellt.[53]

Im Dezember 2011 verurteilte das Amtsgericht Tiergarten Bushido zu einer Geldstrafe von 19.500 Euro nachdem er in Berlin-Steglitz einen Mitarbeiter des Ordnungsamtes angepöbelt und als „Vollidioten“ beschimpft hatte.[54]

Im August 2012 wurde ein Urteil bekannt, dem zufolge der Musiker an eine ehemalige Teilnehmerin der TV-Show Big Brother eine Entschädigung in Höhe von 8.000 Euro zahlen muss. Bushido hatte sich zuvor in einem sozialen Netzwerk über sie geäußert und dabei auch Schimpfworte gebraucht. Aus Sicht des Gerichts war es „bewusst bösartig überspitzte Kritik“. Die Äußerungen gingen unter die Gürtellinie und zielten auf Äußerlichkeiten ab.[55]

Urheberrechtsverletzungen [Bearbeiten]

Anfang November 2007 wurde bekannt, dass für den Track Mittelfingah, den Bushido zusammen mit King Orgasmus und Bass Sultan Hengzt 2001 veröffentlicht hatte, ein Sample aus dem Lied Mourning Palace der norwegischen Dark-Metal-Band Dimmu Borgir verwendet wurde, ohne die Band darüber zu informieren. Nach einem Rechtsstreit musste Bushido Schadensersatz wegen Verletzung des Urheberrechts zahlen.[56][57]

Die US-amerikanische Band Nox Arcana wirft Bushido vor, für die Titel Weißt du?, Kurt Cobain und Blaues Licht von seinem Album Von der Skyline zum Bordstein zurück Musik von den Titeln Beyond Midnight, No Rest for the Wicked und Cthulhu Rising ohne Absprache verwendet zu haben. Rechtliche Schritte wurden eingeleitet.[58]

Die französische Neoklassik-Band Dark Sanctuary verklagte Bushido, da dieser sich für das Album Von der Skyline zum Bordstein zurück in mindestens acht Fällen aus ihrem Songmaterial bediente. Eine außergerichtliche Einigung scheiterte. Das Hamburger Landgericht verurteilte Bushido am 23. März 2010[59] zu einer Billigkeitsentschädigung für den immateriellen Schaden in Höhe von 63.000 Euro.[59] Darüber hinaus wurde Bushido zu Schadenersatz verurteilt, dessen Höhe aus der Menge der verkauften Tonträger ermittelt wurde. Die 13 beanstandeten Titel befanden sich auf elf CDs und Samplern von Bushido, welche alle aus dem Verkauf genommen und vernichtet werden mussten.[60][61][62]

Schon zuvor hatte sich Bushido mit der Schweizer Metal-Band Samael außergerichtlich geeinigt, da er sich bei seinem Stück Behindert eines Samples von The Cross bedient hatte. Er zahlte der Gruppe etwa 2000 Euro.[63]

Abmahnungen durch Bushido [Bearbeiten]

Bushido ist dafür bekannt, auf die Verbreitung der unter seinem Namen veröffentlichten Musik in Internet-Tauschbörsen mit Abmahnungen zu reagieren.[64][65][66] Die ca. 80 Abmahnungen und Geldforderungen an Privatleute, die beispielsweise bei Ebayverkäufen das Wort Bushido verwendet hatten, wurden als unverhältnismäßig und unangebracht kritisiert.[67]

Bambi-Verleihung 2011 [Bearbeiten]

Die Verleihung des Bambi-Integrationspreises an den Rapper im November 2011 wurde von verschiedenen Seiten stark kritisiert. Beispielsweise äußerte der hessische SPD-Vorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel, dass Bushido für Frauen- und Schwulenfeindlichkeit stehe und man kaum von einer Integrationsleistung sprechen könne, wenn sich jemand auf dem Rücken anderer profiliere.[68] Peter Plate von der Band „Rosenstolz“ erklärte bei seiner eigenen Preisübergabe, dass jemand wie Bushido, der mit frauen- und schwulenfeindlichen Texten Karriere gemacht habe, so wenige Jahre danach noch keinen Bambi erhalten dürfe.[69][70]

Schlagersänger Heino gab wenige Tage nach der umstrittenen Bambi-Verleihung seine Auszeichnung, die ihm 1990 verliehen wurde, mit folgender Begründung zurück: „Ich bin zutiefst empört, dass man einem gewalttätigen Kriminellen wie Bushido den Bambi verleiht. Mit diesem Mann möchte ich nicht auf eine Stufe gestellt werden.“[71]

Auch Laudator Peter Maffay kritisierte etwa einen Monat nach der Preisverleihung Bushido, dieser habe „seinen Worten leider keine Taten folgen lassen“, und beendete die Zusammenarbeit mit ihm und Sido. Zuvor waren die drei bei der Talkshow Markus Lanz zu Gast gewesen, bei der es zu heftigen Wortgefechten mit anderen Gästen und dem Moderator gekommen war.[72]

Bushido im Bundestag und Verhältnis zur CDU [Bearbeiten]

Bushido absolvierte im Juni 2012 bei dem CDU-Politiker Christian von Stetten ein Praktikum im Bundestag, was erwartungsgemäß ein großes Medienecho hervorrief und aufgrund seiner kriminellen Vergangenheit und umstrittenen Texte kritisiert wurde.[73]

Nachdem Medien im April 2013 über die Verbindung Bushidos zur Mafia berichteten, beschäftigte sich auch der Bundestag mit Bushido. SPD-Fraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann kritisiert die CDU für ihren lockeren Umgang mit dem Rapper: „Wenn Bushido über enge Kontakte zur organisierten Kriminalität verfügt, hat er im Bundestag nichts zu suchen. Dass er bei der CDU ein- und ausgeht und dort auch Innenminister Friedrich zu Gesprächen trifft, ist nicht in Ordnung. Ich werde die Sache in der kommenden Woche im Ältestenrat des Bundestages zur Sprache bringen.“ Von Mitgliedern der CDU wurde Bushido in der Vergangenheit immer wieder als Musterbeispiel für eine gelungene Integration präsentiert.[74]

Vorwurf der Verbindung zur organisierten Kriminalität [Bearbeiten]

In den Medien wurde wiederholt über Verbindungen zwischen Bushido und Kreisen der organisierten Kriminalität spekuliert.[75][76] Im Mittelpunkt der Berichte stehen Verbindungen zwischen Bushido und der ursprünglich aus dem Libanon stammenden Berliner Großfamilie Abou-Chaker.[77][75][78][79][80][81]

In einem Interview darauf angesprochen, dass er „auch gern mit Brüdern, mit seinen Kumpels drohe“ erwiderte Bushido im Jahr 2008:

„Das ist wie in einem Staat. Da gibt es auch eine Gewaltenteilung. Die Bullen machen als Exekutive die Drecksarbeit, andere machen die Gesetze. Natürlich habe ich Kumpels, die mir sagen: "Du fasst niemanden an, wir machen das."“

Interview mit der Frankfurter Rundschau am 30. September 2008[82]

Als der Journalist feststellte, dass Bushidos Aufstieg vom Abitur-Abbrecher und Kleindealer zum Rap-Millionär entscheidend damit zusammenhänge, dass er sich mit einem der mächtigsten arabischen Familienclans in Berlin zusammengetan habe und ihm verpflichtet sei, da dieser ihm geholfen habe und eine Art Exekutive sei, und der Journalist dies mit der Frage nach Schutzgeld verband, erklärte der Rapper:

„...Der Staat kommt und sagt: Du musst das hier bezahlen. Ich habe noch nicht einmal einen Deal mit dem Staat ... Ich finde, dass das wesentlich schutzgeldmäßiger ist als die Geschäfte, die ich mit Leuten mache ... Die teilweise auch Exekutive sind. Die aber als Schutzgelderpresser dargestellt werden. Das ist Schwachsinn. Es ist aber tatsächlich so, dass ich viele meiner Geschäfte mit einem Herren mache, der mir einmal sehr geholfen hat. Wir betreiben beispielsweise eine Immobilienfirma.“

Interview mit der Frankfurter Rundschau am 30. September 2008[82]

Auf die Aussage des Journalisten, dass die Hilfe seiner „Brüder“ auch darin bestanden habe, einige seiner Rap-Konkurrenten regelrecht aus Berlin zu vertreiben, wobei er das Beispiel eines nach Heidelberg geflohenen Rappers nannte, erklärte Bushido:

„Jetzt spitzen Sie die Sache zu. Mich haben viele Rapper gedisst, bei Youtube beispielsweise. Es sollte aber eine gewisse Grenze nicht überschreiten. Ohne dass ich etwas getan hatte, fing etwa ein Künstler eines bestimmten Labels an, zu rappen, er würde mein Tattoo herausschneiden.“

Interview mit der Frankfurter Rundschau am 30. September 2008[82]

Er behauptete weiterhin, dass wenn der Diss Grenzen überschreite, Gewalt legitim sei, um dem ein Ende zu machen.[82]

Im Jahr 2007 wurde auf einen arabischen Beschützer des palästinensischen Rappers Massiv geschossen. Das LKA erklärte hierzu, es bestehe „vermutlich“ Verbindung zu einem Clan, in dem auch Bushido verwurzelt sei.[76]

In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung wurde Bushido im Jahr 2012 erneut darauf angesprochen, dass er sich am Anfang seiner Karriere mit „einem der mächtigsten arabischen Familienclans in Berlin zusammengetan“ habe. Auf die Frage, ob diese Freundschaft noch bestehe, antwortete er:

„Wir sind die besten Freunde. Das geht sogar über den Freundschaftsstatus hinaus. Ich habe mich nicht auf irgendwelche Leute eingelassen, sondern wir sind zu dem geworden, was wir heute sind. Es ging damals nicht um Vorteile. Über Jahre haben wir dann unsere Positionen eingenommen. Es hat sich herausgestellt, dass wir alle mit dem, was wir können und wer wir sind, sehr gut interagieren. So haben alle profitiert, und das nicht nur im finanziellen Sinne.“

Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung am 24. Juni 2012[83]

Auf die Feststellung des Journalisten, dass „diese Familie [...] mit schwerster organisierter Kriminalität in Verbindung gebracht“ werde, erwiderte Bushido „Wahrscheinlich werden viele Leute mit vielen Sachen in Verbindung gebracht“. Auf die Nachfrage, dass es aber konkrete Urteile, zum Beispiel wegen des Überfalls auf das Pokerturnier im Berliner „Hyatt“-Hotel im Jahr 2010 gebe, erwiderte er: „Mir ist das scheißegal“.[83] Auf den Hinweis des Journalisten, wenn er politisch aktiv werden wolle, sei es doch ein Problem, wenn er in der Nähe zur Mafia agiere, antwortete der Rapper:

„Was ist denn mit Berlusconi? Der ist ja nicht wegen seiner Mafiageschichten verurteilt worden, sondern weil er zu viele Mädels weggeknallt hat. Keiner macht es besser. Es gibt nur Leute, die es besser verschweigen. Wir sind, was wir sind.“

Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung am 24. Juni 2012[83]

Im April 2013 wurde bekannt, dass Bushido dem Anführer des Mafia-Clans, Arafat Abou-Chaker,[77] bereits im Dezember 2010 eine notariell beglaubigte Generalvollmacht erteilt hatte, die diesen unter anderem dazu ermächtigt, beliebig über Bushidos gesamtes Eigentum, sein Vermögen und seine Konten zu verfügen sowie rechtskräftige Geschäfte in seinem Namen zu tätigen. Die Vollmacht, die dem Stern vorliegt, gilt auch über Bushidos Tod hinaus. Das Berliner Landeskriminalamt sieht Bushido als Mitglied des Mafia-Clans und die Generalvollmacht als „so etwas wie Bushidos Adoptionsurkunde für seine neue Familie“[77]. Die Staatsanwaltschaft Berlin führt bereits seit 2012 wegen seiner mutmaßlichen Verstrickungen in den Mafia-Clan und unter anderem wegen damit einhergehender Steuerdelikte umfangreiche Ermittlungen gegen Bushido und den mit ihm in engen Geschäftsbeziehungen stehenden Clan-Chef Arafat Abou-Chaker.[84] Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, ein undurchsichtiges, sich ständig änderndes Firmengeflecht geschaffen zu haben, das typisch für Gruppierungen der organisierten Kriminalität sei.[77]

Diskografie [Bearbeiten]

Hauptartikel: Bushido/Diskografie
Studioalben von Bushido
Cover Titel Jahr Kommentar
King of Kingz 2001
Carlo Cokxxx Nutten - Cover.jpg Carlo Cokxxx Nutten 2002 Album mit Fler unter den Pseudonymen Sonny Black und Frank White
Vom Bordstein bis zur Skyline - Cover.jpg Vom Bordstein bis zur Skyline 2003 indiziert
Electro Ghetto 2004 indiziert
Carlo Cokxxx Nutten II 2005 Album mit Baba Saad unter den Pseudonymen Sonny Black und Saad
Staatsfeind Nr. 1 2005
Von der Skyline zum Bordstein zurück 2006 darf aufgrund von Urheberrechtsverletzungen seit 2010 nicht mehr vertrieben werden
7 2007
Heavy Metal Payback 2008
Carlo Cokxxx Nutten 2 2009 Album mit Fler unter den Pseudonymen Sonny Black und Frank White
Zeiten ändern dich 2010
Berlins Most Wanted 2010 Album mit Fler und Kay One als Berlins Most Wanted
Jenseits von Gut und Böse 2011
23 2011 Album mit Sido als „23“
AMYF 2012

Filmografie [Bearbeiten]

Auszeichnungen [Bearbeiten]

Deutschland [Bearbeiten]

Gold-Schallplatten
Platin-Schallplatten

Österreich [Bearbeiten]

Gold-Schallplatten
Platin-Schallplatten
  • 2011: für Bushidos Soloalbum 7

Weitere Auszeichnungen [Bearbeiten]

  • Bambi 2011: Vorbild für Integration
  • Bravo Otto 2005: HipHop Act national Silber (Platz 2)
  • Bravo Otto 2006: HipHop Act national Silber (Platz 2)
  • Bravo Otto 2007: HipHop Act national: Gold
  • Bravo Otto 2008: HipHop Act national: Gold
  • Bravo Otto 2009: Bester Sänger(in) / Künstler(in): Bronze
  • Bravo Otto 2010: Rapper national: Gold
  • Comet 2007: Bester Künstler national
  • Comet 2008: Bester Künstler national
  • Echo 2006: Bester Live-Act National
  • Echo 2007: Bester Rap/RnB-Künstler National
  • Echo 2008: Bester Rap/RnB-Künstler National
  • Echo 2008: Bester Live Act
  • Echo 2012: Bestes Video - Bushido & Sido mit "So mach ich es"
  • Goldener Pinguin 2007: Bester Rapper des Jahres
  • Goldener Pinguin 2008: Bester Rapper des Jahres
  • Goldener Pinguin 2009: Bester Rapper des Jahres
  • GQ Award 2010: Mann des Jahres in Musik national
  • MTV European Music Award 2006: Best German Act
  • MTV European Music Award 2007: Best German Act

Literatur [Bearbeiten]

Weblinks [Bearbeiten]

 Commons: Bushido – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. a b A. Hagelüken und A. Mühlauer: Reden wir über Geld (1): Bushido Die geilste Droge von allen, 25. Januar 2008, sueddeutsche.de.
  2. Bushido trauert um seine Mutter
  3. viva.tv: „COMET 2008 Gewinner“, Mai 2008
  4. Platz 1 der Spiegel Bestsellerliste: www.rap2soul.de
  5. Bushido Shop eröffnet am Berliner Alexanderplatz – Mode-Label vom Rapper Ferchichi Streetwear für Fans von RAP2SOUL REDAKTION am 13. Dezember 2008
  6. http://www.sonybmg.at/artists2.php?artist=374368
  7. Siehe hierzu die auf fhm-online.de veröffentlichte Liste (Archiviert vom Original)
  8. IMDb: Zeiten ändern Dich (2010)
  9. Filmstarts: Zeiten ändern sich: Dreharbeiten für Bushido-Film laufen. Vom 21. Juli 2009.
  10. Rüdiger Suchsland: „Bushido wird schwul“. Telepolis, heise.de
  11. vgl. Zeiten ändern Dich, cinema.de.
  12. Rap-Szene - Bushidos Lebensbeichte, Ad Hoc News, ad-hoc-news.de.
  13. Hannah Pilarczyk: Bushido-Film „Zeiten ändern dich“. unter spiegel.de.
  14. Er wünscht sich Hannelore Elsner als Mutter bild.de 26. April 2009,
  15. Bushido und seine Filmmama, tagesspiegel.de 3. Februar 2010.
  16. Rapper Bushido – hier mit Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer – warf sich in Schale, focus.de 17. Januar 2010.
  17. Bushido - News - Sony Music Entertainment Germany GmbH
  18. Bushido zieht ins Grüne
  19. Bushido hat geheiratet web.de 23. Mai 2012.
  20. Bushido ist unter der Haube Frankfurter Rundschau 24. Mai 2012.
  21. Bushido liebt Anna-Maria Lagerblom jetzt offiziell
  22. http://www.morgenpost.de/vermischtes/stars-und-promis/article108352309/Berliner-Rapper-Bushido-ist-jetzt-Vater-einer-Tochter.html
  23. „Harte Texte und die Härte der Nazis“ – Interview über Gewalt, Sex und Nationalismus in der deutschen HipHop-Szene sueddeutsche.de 27. Juni 2005.
  24. Bushido: Rapper wehrt sich gegen "Nazi"-Vorwurf – laut.de – News
  25. Artikel auf emma.de, abgerufen am 20. April 2007
  26. netzeitung: 39 Fragen an Bushido, 16. November 2005
  27. Seitenblicke.at: „Bushido zeigt keinen Respekt – Skandalsong mit Kampusch-Zeile“, 20. Dezember 2006
  28. Die Welt: „CDU und Grüne gegen einen Auftritt von Bushido“, 2. August 2007
  29. CDU/Grüne: „Bushido taugt nicht zum Vorbild!“ (laut.de), 3. August 2007
  30. laut.de: „Bushido: Kritik nach Auftritt in Berlin“, 27. August 2007
  31. Taz: Generalpardon für alles 28. August 2007.
  32. Bushido bekommt Ärger bei Homosexuellen-Demo. Berliner Morgenpost, 27. Juni 2009, abgerufen am 28. Juni 2009. (Artikel der Onlineausgabe mit Fotos des Vorfalls.)
  33. Tilla Masberg: Transgenialer CSD in Kreuzberg – Frauen, holt die Bärte raus! die tageszeitung, 29. Juni 2009, abgerufen am 29. Juni 2009.
  34. Ein Unfall am Mahnmal und Streit um Bushido. Der Tagesspiegel, 28. Juni 2009, abgerufen am 30. Juni 2009.
  35. Alice Schwarzer disst Bushido - „Wir sind für dich nur Fotzen“ taz.de 9. Februar 2010.
  36. Duell Schwarzer vs. Bushido - Grüße an die Frau Mama spiegel.de 8. Februar 2010.
  37. Offener Brief - Alice Schwarzer kanzelt Bushido ab morgenpost.de 22. Februar 2010,
  38. Bushido kuscht vor Alice Schwarzer, faz.net 11. April 2007.
  39. Zum Ablauf der Sendung vgl. King Orgasmus One#Fernsehauftritte.
  40. Antwort an den deutschen Rapper Nr. 1!, 8. Februar 2010, aliceschwarzer.de.
  41. Gideon Ancel: „Mehr als Gesten der Gewalt“, September 2007
  42. Bundeszentrale für politische Bildung: Ich bin ein Taliban… Islamismus und Jugendkultur
  43. Bushido - Roh & ungeschnitten - Interview mit hip.hop.de
  44. http://www.bamf.de/SPS/DE/Infothek/Islamismus/Informationen/Taliban/taliban-node.html
  45. laut.de: „Bushido: MTV und VIVA boykottieren Rapper“, 30. November 2007
  46. laut.de: „MTV und VIVA beenden Boykott“, 11. Dezember 2007
  47. News-Artikel vom 25. März 2008 auf Laut.de
  48. Süddeutsche Zeitung: Bushido präsentiert Nahost-Karte ohne Israel, vom 11. Januar 2013
  49. http://www.bild.de/politik/inland/bushido/innenminister-friedrich-empoert-28072440.bild.html
  50. http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/bushido-saet-hass-laut-innenminister-friedrich-israel-twittert-zurueck-a-877384.html
  51.  Der Spiegel: Hart wie Nutella. In: Der Spiegel. Nr. 45, 2005, S. 196 (online).
  52. derstandard.at: Linz im Kulturhauptstadt-Fieber: Nur kein zweites Graz!
  53. Polizistenbeleidigung Bushido muss Geldstrafe zahlen spiegel.de, 28. Mai 2010, abgerufen am 13. Juni 2012.
  54. Rüpel-Rapper: "Vollidiot" bringt Bushido Geldstrafe ein, spiegel.de, 20. Dezember 2012, abgerufen am 13. Juni 2012.
  55. Rapper Bushido - Teures Mundwerk, spiegel.de, 23. August 2012, abgerufen am 23. August 2012.
  56. Netzeitung: Bushido und die Satanisten, 1. November 2007.
  57. Interview mit Bushido in Juice Nr. 10/2008, S. 53.
  58. Presseveröffentlichung auf noxarcana.com
  59. a b LG Hamburg, Urt. v. 23. März 2010, Az. 308 O 175/08 = ZUM-RD 2010, S. 331 ff.; Urt. v. 23. März 2010, Az. 310 O 155/08 = ZUM-RD 2010, S. 399 ff. (Volltext)
  60. Plagiatsvorwürfe: Landgericht verurteilt Bushido. Der Tagesspiegel, 23. März 2010, abgerufen am 18. Dezember 2010.
  61. Plagiatsurteil - Gericht lässt Bushido-Alben schreddern, 23. März 2010, unter spiegel.de
  62. Bushido klaut Songs - Die Hegemann des Hip-Hop, 24. März 2010, taz.de.
  63. „Dreister Diebstahl“: Metal-Bands greifen Bushido an, 26. März 2010
  64. ARD-Kontraste: Unberechtigte Internet-Abmahnungen – Millionengeschäfte mit ahnungslosen Nutzern, ausgestrahlt am 21. Juli 2011
  65. ARD Ratgeber Recht: Abmahnungen: Ruinöse Kosten, ausgestrahlt am 23. Oktober 2010
  66. Peter Mühlbauer: Die Geister, die er rief, Telepolis, 25. März 2010
  67. Bushido lässt abmahnen
  68. Kritik an Bambi-Verleihung: Kein Applaus für Rapper Bushido | Nachrichten | Hessischer Rundfunk | hr-online.de
  69. stern.de: Bambi für den Bösewicht
  70. http://www.youtube.com/watch?v=AtRcqgCTtKA
  71. Berliner Morgenpost: Ärger über Bushido - Heino gibt Bambi zurück
  72. Maffay bricht mit Rapper Bushido im Stern, abgerufen am 2. Dezember 2011.
  73. Bushido und die Banalisierung des Politischen auf Welt Online, am 30. Juni 2012.
  74. Bushidos dubiose Kontakte beschäftigen den Bundestag, focus.de, 21. April 2013
  75. a b Im Visier der Fahnder: Die Machenschaften einer arabischen Familie Spiegel TV, 23. Januar 2012.
  76. a b Spiegel Online.de: HipHop und Gewalt - „Du Tunte bist tot“
  77. a b c d Walter Wüllenweber: Bushido gibt Mafia-Clan Generalvollmacht. Stern, 17. April 2013, abgerufen am 18. April 2013.
  78. Die Bushido-Connection - Wofür zahlte MdB Freiherr von Stetten? spiegel.de 22. Juli 2012 abgerufen am 4. August 2012.
  79. Neues zur Bushido-Connection - Wer ist hier der Getränke-Dealer? spiegel.de 27. Juli 2012 abgerufen am 4. August 2012.
  80. Im Schatten des Rapper-Clans swp.de, 26. Juli 2012
  81. Bushido als Mittelsmann zwischen Kriminellen und der CDU? tagesspiegel.de, 27. Juli 2012, abgerufen am 4. August 2012.
  82. a b c d Interview-"Dafür bin ich zu deutsch" fr-online.de, 30. September 2008, abgerufen am 4. August 2012.
  83. a b c Bushido im Gespräch Doch, läuft super faz.net, 24. Juni 2012, abgerufen am 4. August 2012.
  84. Benjamin Schulz, Julia Jüttner: Kontakt zu kriminellem Milieu: Bushido soll Clanchef Generalvollmacht gegeben haben. Spiegel Online, 17. April 2013, abgerufen am 18. April 2013.