Buskow

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52.86512.81305555555643Koordinaten: 52° 51′ 54″ N, 12° 48′ 47″ O

Buskow
Stadt Neuruppin
Höhe: 43 m ü. NN
Einwohner: 221
Eingemeindung: 6. Dezember 1993
Postleitzahl: 16816
Buskow (Brandenburg)
Buskow

Lage von Buskow in Brandenburg

Kirche

Buskow ist ein Ortsteil von Neuruppin.

Die urkundliche Ersterwähnung stammt aus 1256 als Buscowe, nach einem Mann namens Buschek. Ab 1491 war die Familie von Zieten zu Wildberg für etwa 200 Jahre Eigentümerin des Ortes. Später gehörte der Ort unter anderem der Familie von Kleist.[1] Am 6. Dezember 1993 wurde Buskow nach Neuruppin eingemeindet.[2]

Die kleine Feldsteinkirche mit spitzem Turm und einer angebauten Gruft stammt aus dem 13. Jahrhundert und wurde mehrfach(?) baulich verändert (Fenster). Ihre Einrichtung ist einfach, die alte Ausstattung bis auf einiges Gestühl, Westempore und die Orgel kaum vorhanden. Ein neugotischer Taufstein aus Holz steht unbenutzt im Turmeingang. Die einmanualige Orgel (Man. C–f’’’ und angehängtes Pedal C–f°) wurde von Albert Hollenbach (Neuruppin) 1888 mit ehemals sechs Registern gebaut, wovon Prinzipal 8’ seit 1917 (?) fehlt. Der Prospekt ist mit Tüchern verhängt. Die vorhandene Substanz wurde im Herbst 2007 durch den Orgelbaumeister Matthias Beckmann (Friesack-Damm) restauriert und erhielt einen elektrischen Winderzeuger.

Im Dorf befindet sich das Gut Buskow, dessen Gebäude heute allesamt unter Denkmalschutz stehen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter des Ortes[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Buskow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Märkische Oderzeitung, 22./23. Juli 2006, S. 11
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern. Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7.