Buttermilch

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Vollmilch (links) und Buttermilch (rechts); die dickflüssigere Buttermilch haftet nach dem Trinken am Glas.

Buttermilch ist ein etwas säuerlich schmeckendes, leicht dickflüssiges, milchähnliches Getränk, das als Nebenprodukt bei der Butterherstellung entsteht. Buttermilch zeichnet sich durch einen niedrigen Fettgehalt von maximal einem Prozent aus.

Derartige Buttermilch enthält beispielsweise 3,5 g Eiweiß, 0,5 g Fett und 4,0 g Kohlenhydrate pro 100 g (100 ml), zudem keine Ballaststoffe, 1 mg Cholesterin und 750 mg Mineralstoffe.[1] Der Nährwert entspricht somit 37 kcal oder 156 kJ. In Buttermilch sind auch Vitamin B2, B5 und B12 sowie Calcium, Kalium und Phosphat in größeren Mengen vorhanden, sodass ein Liter annähernd den jeweiligen Tagesbedarf eines Menschen decken kann.[2]

In der modernen Lebensmittelproduktion wird Buttermilch aus entrahmter oder teilentrahmter Milch hergestellt, der Milchsäurebakterien zugegeben werden, um den erwünschten säuerlichen Geschmack zu erzeugen. Unterschieden wird zwischen „Buttermilch“ mit Zusätzen von bis zu 10 Prozent Wasser oder 15 Prozent Magermilch oder Milchpulver und „Reiner Buttermilch“ ohne Zusätze. Reine Buttermilch wird heute üblicherweise aus der Flüssigkeit, die beim Buttern von Süßrahmbutter und mildgesäuerter Butter anfällt, gewonnen. Dazu wird die Buttermilch nachträglich mit Milchsäurebakterienkulturen versetzt. Zusätzlich kann sie noch etwas eingedickt werden, um sie noch sämiger zu machen.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Buttermilch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Buttermilch – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Inhaltsstoffe laut ernaehrung.de
  2. Vitamin- und Mineralienquelle laut naehrwertrechner.de