Button (Ansteckplakette)

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Als Button (englisch für Knopf) werden meist runde Ansteckplaketten aus Blech oder Kunststoff bezeichnet, die mit einer Sicherheits- bzw. Bogennadel an der Kleidung befestigt werden können. Weitere Befestigungsvarianten von Ansteckbuttons sind unter anderem Krokodilclip und Magnet. Ausgefallenere Varianten besitzen auf der Rückseite einen Ohrstecker, Spiegel oder Kapselheber.

Buttons werden auf vielfältige Weise genutzt und auf unterschiedlichen Wegen an den Benutzer gebracht – beispielsweise auf Demonstrationen verteilt oder auf Popkonzerten verkauft. Der Gestaltung sind nur durch Form und Größe Grenzen gesetzt. Die Abmessungen orientieren sich vorwiegend am angloamerikanischen Maßsystem, die meisten Buttons haben einen Durchmesser von 1 Zoll (etwa 2,5 cm). Es gibt jedoch auch viel größere Buttons.

Herstellung[Bearbeiten]

Buttons können maschinell in großen Auflagen hergestellt werden, aber auch in geringer Stückzahl auf einfachen Handgeräten. Vier kreisrunde Teile – ein Vorderteil aus Metall, der Entwurf (meist auf Papier), eine transparente Schutzfolie und die metallene Rückseite mit der Nadel – werden aufeinander gelegt und ineinander gedrückt.

Handpressen sind beliebt bei Kinderfesten und Jugendgruppen. Motive können selbst gemalt und gezeichnet werden. Rund ausgeschnitten oder gestanzt werden sie einzeln als Button gepresst.

Motive[Bearbeiten]

Bekanntes Beispiel für einen Meinungsbutton

Das Spektrum der Inhalte ist unüberschaubar: Bild-Symbole, kurze politische Aussagen, Porträts von Rockstars und Fußballern, Aphorismen und reiner Nonsens. Wenn Buttons, wie üblich, offen an der Kleidung getragen werden, wirken sie als Medium, sie transportieren die Ansichten, Vorlieben, Abneigungen ihres Trägers an die Öffentlichkeit. Das setzt allerdings beim Empfänger der Botschaft eine gewisse Übereinstimmung im persönlichen Repertoire der Zeichen voraus.

Ein bekanntes Beispiel für einen solchen Meinungsbutton ist die rote Sonne mit dem Text „Atomkraft? Nein danke“. Das Motiv wurde 1975 von der Bürgerinitiative OOA in Aarhus, Dänemark entwickelt und hat sich seither mit einer geschätzten Gesamtmenge von 20 bis 30 Millionen in mehr als 40 Sprachen verbreitet.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]