Buzet-sur-Baïse

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Buzet-sur-Baïse
Buzet-sur-Baïse (Frankreich)
Buzet-sur-Baïse
Region Aquitaine
Département Lot-et-Garonne
Arrondissement Nérac
Kanton Damazan
Koordinaten 44° 15′ N, 0° 18′ O44.2580555555560.2991666666666740Koordinaten: 44° 15′ N, 0° 18′ O
Höhe 22–143 m
Fläche 21,15 km²
Einwohner 1.301 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 62 Einw./km²
Postleitzahl 47160
INSEE-Code

Buzet-sur-Baïse ist eine Gemeinde mit 1301 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) in Frankreich im Département Lot-et-Garonne in der Region Aquitanien.

Geografie[Bearbeiten]

Buzet-sur-Baïse liegt am linken Ufer der Baïse, vier Kilometer von deren Einmündung in die Garonne entfernt. Da die Garonne mit größeren Schiffen nicht befahrbar ist, wurde der Canal latéral à la Garonne (Garonne-Seitenkanal) erbaut, der ebenfalls durch Buzet führt.

Die Gemeinde erstreckt sich über drei Zonen:

  • die Terrasse (wo sich das Dorf befindet),
  • die Anhöhe (die die Terrasse im Westen überragt),
  • die Ebene (das Überschwemmungsgebiet von Baïse und Garonne).

Die Böden der Terrasse und der Anhöhe sind für den Weinbau besonders günstig, während in der Ebene Obst, Gemüse und Getreide angebaut werden.

Geschichte[Bearbeiten]

  • Im Mittelalter wurde auf einer Felsklippe eine Burg errichtet, die das Tal des Baches Bénac und das Tal der Baïse beherrschte. Nach und nach entwickelten sich Marktflecken rund um das Schloss.
  • Wahrscheinlich nach Ende der Französischen Religionskriege entwickelte sich das kleine Weinbauerndorf Lagravère, das am Ufer des Baches Bénac gelegen war, mehr und mehr, während der Marktflecken rund um die Burg schrittweise verlassen wurde. Die Einwohner errichteten ein Rathaus (1838) und eine Kirche mit Pfarrhaus (1858) am neuen Standort, der schließlich zu Buzet-sur-Baïse wurde.
  • Die Haupteinnahmequelle der Gemeinde war die Landwirtschaft und besonders der Weinbau. Es gab mehrere kleine Mühlen am Bach von Bénac, besonders aber eine imposante Mühle an der Baïse, die zum Besitz des Grafen von Flamarens gehörte.
  • Der Bau des Garonne-Seitenkanals, der 1856 eröffnet wurde, hat die Landschaft von Buzet zwar ein wenig geändert, hat aber vor allem die Entwicklung des Handels gefördert, der besonders entlang der Baïse eine wesentliche Bedeutung errungen hatte.

Wirtschaft[Bearbeiten]

  • Flusstourismus
    Da heute die Binnenschifffahrt in dieser Region keine wirtschaftliche Bedeutung mehr hat, wurde sie für den Tourismus entdeckt. Aus diesem Grund wurde hier neuerdings ein Hafen für Sport- und Hausboote erbaut und 2001 eingeweiht.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Kirche Notre-Dame, 19.Jh.
  • Schloss und Burgfeste der Herren von Buzet, auf einem Felszacken errichtet, sind privat und können nicht besichtigt werden.
  • Doppelschleuse vom Garonne-Seitenkanal hinunter zur Baïse. Sie erlaubt seit ihrer Errichtung 1852, den Kanal in das Flussnetz des Südwestens einzubinden (Baïse, Garonne, Lot) und machte aus Buzet-sur-Baïse einen Schifffahrtsknotenpunkt.

Weblinks[Bearbeiten]