Cécile de France

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Cécile de France beim César 2014.

Cécile de France [seˈsil dəˈfrɑ̃ːs] (* 17. Juli 1975 in Namur) ist eine belgische Schauspielerin.

Biographie[Bearbeiten]

Cécile de France wuchs in Andenne auf, ganz in der Nähe ihres Geburtsortes Namur. Bereits als Kind begann sie mit dem Theaterspiel, ab 1990 nahm sie hierzu auch Unterricht bei Jean-Michel Frère. Im Alter von siebzehn Jahren ging sie nach Paris, wo sie als Au-pair arbeitete und Schauspielunterricht bei Jean Paul Denizon und Peter Brook nahm. Zwischen 1995 und 1998 studierte sie an der École nationale supérieure des arts et techniques du théâtre. Im Anschluss daran erlangte sie ihr Diplom in Lyon, wo sie von der Schauspielagentur unter Vertrag genommen wurde. Die Agentur arbeitet unter anderem für Isabelle Adjani, Charlotte Gainsbourg, Sophie Marceau oder Béatrice Dalle.

Im Juli 2007 bekam Cécile de France einen Sohn.

Karriere[Bearbeiten]

Ab 1998 wurde sie rasch einem breiten Publikum im Theater, Kino und TV bekannt. Im Jahr 2002 wurde sie mit der Erfolgskomödie L’auberge espagnole von Cédric Klapisch (unter anderem mit Romain Duris und Audrey Tautou) schließlich auch international bekannt. Zwei Jahre später folgte ein Ausflug nach Hollywood, wo sie in einer Walt Disney-Verfilmung des Jules Verne-Romans In 80 Tagen um die Welt an der Seite von Jackie Chan die weibliche Hauptrolle spielte.

2005 moderierte sie als Nachfolgerin von Monica Bellucci das Festival de Cannes.

Filmografie[Bearbeiten]

De France im Jahr 2009

Theater[Bearbeiten]

  • 1996: Dormez je le veux (Der Diener als Hypnotiseur) von Georges Feydeau, Regie: Benoît Blampain
  • 1996: Une palette rouge sang von Valeria Moretti, Regie: Jean Paul Denizon
  • 1996: Le songe d’une nuit d’été (Ein Mittsommernachtstraum) von William Shakespeare, Regie: Pierre Pradinas
  • 1997: Variations Strindberg-Feydeau, Regie: Nada Strancar
  • 1998: Pour nous, Regie: Serguei Issayev
  • 1998: Tu serais un ange tombé du ciel exprès pour nous von N. Sadour und A. Vampilov
  • 1999, 2000: Elektra, von Sophokles, Regie: Claudia Stavisky
  • 1999: Le baladin du monde occidental de John Millington Synge, Regie: Philippe Delaigue
  • 2001: Mademoiselle Julie (Fräulein Julie) von August Strindberg, Regie: Gwenaël Morin
  • 2001: SC35C, von Jean-Michel Frère

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]