Cúcuta
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| Fläche: | 165 km2 |
| Lage | 7° 54′ N, 72° 30′ W7.8941666666667-72.503888888889320Koordinaten: 7° 54′ N, 72° 30′ W |
| Höhe ü. d. M.: | 320 m |
| Einwohnerzahl (2005): | 742.689 |
| Dichte: | 3.466 Einwohner/km2 |
| Agglomeration: | Área Metropolitana de Cúcuta |
| – Einwohnerzahl: | 1.250.000 (Metropolenregion) |
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| Departamento: | Norte de Santander |
| Gliederung: | 10 Bezirke (comunas) Barrios |
| Bürgermeister: | María Eugenia Riascos Rodríguez[1] |
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Cúcuta (San José de Cúcuta) ist die sechstgrößte Stadt Kolumbiens und Hauptstadt der Provinz Norte de Santander. Die Stadt liegt im Nordosten des Landes an der Grenze zu Venezuela.
Inhaltsverzeichnis |
Lage [Bearbeiten]
Cúcuta liegt auf ca. 320 Meter über dem Meeresspiegel und ist ca. 600 Kilometer von Bogotá und ca. 550 Kilometer von Caracas in Venezuela entfernt. Die Stadt hat eine Durchschnittstemperatur von 28 Grad Celsius. Sie wird vom Río Pamplonita durchflossen, der bei Puerto Santander in den Río Zulia mündet. Am östlichen Stadtrand, an der Grenze zu Venezuela, verläuft der Río Táchira, der im Nordosten der Stadt in den Río Pamplonita mündet.
Der östliche Nachbarort in Venezuela ist Ureña. Im Südosten liegt, ebenfalls in Venezuela, der Ort San San Antonio, der mit Cúcuta eine kleine „Freizone“ bildet; das heißt, dass die Bewohner beider Länder sich in beiden Städten bewegen können. Aufgrund der Grenznähe gibt es in Cúcuta nur wenige offizielle Tankstellen. Ein Großteile des verkauften Benzins wird illegal aus Venezuela eingeführt, wo es erheblich günstiger ist. Dies hat dazu geführt, dass sich in Cúcuta ein informaler Handel für Kraftstoffe entwickelt hat. Der Kraftstoff ist jedoch häufig gepanscht und verschmutzt.
Klimatabelle [Bearbeiten]
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Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Cúcuta
Quelle: wetterkontor.de
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Geschichte [Bearbeiten]
Cúcuta wurde 1733 gegründet. Simón Bolívar eroberte 1813 die Stadt Cúcuta und setzte von hier den Marsch auf Caracas fort. In der Rosenkranzkirche von Cúcuta tagte 1821 der konstituierende Kongress von Großkolumbien.
Am 18. Mai 1875 wurde die Stadt von einem Erdbeben größtenteils zerstört, aber relativ schnell wieder aufgebaut. 1888 wurde Cúcuta an das Eisenbahnnetz angeschlossen.
Seit 1956 ist Cúcuta Sitz des römisch-katholischen Bistums Cúcuta. 1962 wurde die Universität Francisco de Paula Santander in Cúcuta gegründet. Darüber hinaus gibt es einen Campus der Universität Pamplona, die 1960 gegründet wurde.
Bevölkerung [Bearbeiten]
1939 hatte Cúcuta 59.000 Einwohner; 1990 bereits 532.000. Im Jahr 2005 lebten in der Stadt 742.689 Einwohner [2] und 902.000 Menschen im Großraum Cúcuta.
Sonstiges [Bearbeiten]
In Cúcuta besteht der Flughafen Camilo Daza (IATA-Code: CUC), der von Avianca, Aires (jetzt LAN Colombia), Copa Airlines Colombia und SATEA mehrmals täglich angeflogen wird und die Stadt mit allen Großstädten Kolumbiens verbindet.
In Cúcuta ist die Fußball-A-Mannschaft Cúcuta Deportivo beheimatet, deren Spielstädte das Estadio General Santander ist. Cúcuta war einer der Austragungsorte der Basketball-Weltmeisterschaft 1982.
Söhne und Töchter der Stadt [Bearbeiten]
- Francisco de Paula Santander (1792–1840), Freiheitskämpfer und erster Präsident Kolumbiens
- Fabiola Zuluaga (* 1979), ehemalige Tennisspielerin
- James David Rodríguez Rubio (* 1991), Fußballspieler
Weblinks [Bearbeiten]
- http://www.cucuta-nortedesantander.gov.co (spanisch)
- http://www.ufps.edu.co (spanisch)
- http://www.cucutalinda.com (spanisch)
- http://www.cucuta.com (spanisch)
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ http://www.nortedesantander.gov.co/alcaldes.php
- ↑ Übersicht über die Bevölkerungsentwicklung (MS Excel; 53 kB) des kolumbianischen Amtes für Statistik (Departamento Administrativo National de Estadistica (DANE)), gesehen 21. Juli 2010