CES-Produktionsfunktion

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Die CES-Produktionsfunktion (constant elasticity of substitution) ist eine Produktionsfunktion, deren Substitutionselastizität stets den gleichen Wert annimmt. Diese Eigenschaft ist in vielen ökonomischen Anwendungen vorteilhaft. Im Allgemeinen lautet sie:

\mathbb{R}^n\longmapsto\mathbb{R}^1, n\geq1, f(v) = a_0 \left(\sum_{j=1}^n a_j v_j^{b_j}\right)^{-\frac{h}{c}} oder kürzer:

\mathbb{R}^n\longmapsto\mathbb{R}^1: f(v) = \operatorname{CES}(v_1, v_2, ... , v_n) = \operatorname{CES}

Wenn bj = − c gesetzt wird, dann wird in c die Substitutionselastizität s ausgedrückt: c=\frac {1-s} {s}

h gibt den Grad der Homogenität an. Bei h = 1 ist die Funktion linear homogen, d.h. bei einer Verdoppelung aller Inputfaktoren verdoppelt sich auch der Output. Bei h = 2 führt eine Verdopplung aller Inputfaktoren zu einer Vervierfachung des Outputs. Allgemein gilt: f(v * k) = f(v) * kh, wobei k ein Skalar (also kein Vektor wie v) ist.

[Bearbeiten] Spezialfälle

Die Cobb-Douglas-Funktion ist eine CES-Funktion, in der die Substitutionselastizität gleich eins ist.

Die Leontief-Funktion ist eine CES-Funktion, in der die Substitutionselastizität konstant null ist.

Obwohl die beiden genannten Fälle Spezialfälle der CES-Funktion darstellen, wird in der Literatur oftmals unterschieden zwischen CES und Cobb-Douglas beziehungsweise Walras-Leontief.

[Bearbeiten] Entwickler

Sie wurde 1961 von der Stanford-Gruppe, also von Kenneth Arrow, Chenery, Minhas und Robert Merton Solow, entwickelt.

[Bearbeiten] Literatur

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