CMake

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CMake
Logo von CMake
Entwickler Bill Hoffman, Ken Martin, Brad King,
Dave Cole, Alexander Neundorf, Clinton Stimpson[1]
Aktuelle Version 3.0.0 [2]
(11. Juni 2014)
Betriebssystem Unix-Derivate (Linux, Mac OS X), Windows
Programmier­sprache C++[3]
Kategorie Programmierwerkzeug
Lizenz BSD-artige Lizenz
Deutschsprachig nein
www.cmake.org

CMake (cross-platform make) ist ein plattformunabhängiges Programmierwerkzeug für die Entwicklung und Erstellung von Software.

Geschichte[Bearbeiten]

CMake wurde als Teil des Visible Human Project für das Insight Segmentation and Registration Toolkit erstellt.

Bill Hoffman von Kitware nutzte neue und eigene Ideen vom pcmaker (einem vorigen Buildsystem) mit Grundfunktionalitäten des GNU Build Systems, um Mitte 2000 die erste Version zu erstellen, die dann bis Anfang 2001 weiterentwickelt wurde. Danach entstanden viele Verbesserungen durch andere Entwickler, die CMake für ihre eigenen Projekte verwenden wollten.

Funktionen[Bearbeiten]

Mit CMake werden aus Skriptdateien (CMakeLists.txt) Makefiles und Projekte für viele integrierte Entwicklungsumgebungen und Compiler erzeugt. Unterstützt werden Borland Makefiles, CodeBlocks, MinGW/Unix Makefiles, Eclipse CDT4 MinGW/Nmake/Unix Makefiles, MinGW/MSYS/Nmake/Unix Makefiles, Visual Studio 6-10 32/64-Bit, Watcom WMake Dateien sowie Xcode. CMake überprüft dabei automatisch die Abhängigkeiten für C, C++, Fortran und Java und unterstützt parallele Builds.

Es werden viele Bibliotheken, wie z. B. SWIG, Boost und Qt durch die CMake-Skriptsprache unterstützt. Seit der Version 2.6 wird auch Cross Kompilation und cross-platform build unterstützt. Integriert sind Tools für Tests und release: DART, CDash, CTest und CPack.

Mit CPack ist es möglich Installationspakete in folgenden Formaten zu erstellen:

Bekannte Anwendungsbeispiele[Bearbeiten]

Zu den Anwendern von CMake gehören das KDE-Projekt (ab Version 4, vorher Autotools)[4], The Visualization Toolkit, Insight Segmentation and Registration Toolkit, Scribus (seit Version 1.34 vorher Autotools), Second Life (seit Version 1.21 vorher SCons), Point Cloud Library, OpenCV, OpenSceneGraph, KiCad, QGIS, Avidemux, Supertux, MySQL, Stellarium, LLVM und LMMS.

Alternativen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. www.cmake.org CMake Participants
  2. Kitware - News: CMake 3.0: New Features. Abgerufen am 23. Juni 2014.
  3. Ohloh Analysis Summary - CMake. Ohloh. Abgerufen am 25. Dezember 2009.
  4. Why the KDE project switched to CMake -- and how (continued)