CQ DL

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CQ DL
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Beschreibung deutsches Amateurfunkmagazin
Verlag DARC Verlag GmbH
Erstausgabe 1972
Erscheinungsweise monatlich
Verkaufte Auflage
(CQDL Mediadaten 2015. DARC Verlag, 11. Dezember 2014, S. 1, abgerufen am 18. Februar 2015 (PDF; 148 kB).)
39.500 Exemplare
Chefredakteur Alexander Strutzke, DH9AS
Herausgeber Deutschen Amateur-Radio-Club e. V.
Weblink www.darc.de/cq-dl
Artikelarchiv CQ DL, DL QTC und CQ-Archiv seit 1948
ISSN 0178-269X
ZDB 124446-2

Die CQ DL (aus „CQ“, dem Homonym für seek you „suche dich“, und „DL“, einem ITU-Präfix der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) für Deutschland) ist eine Monatszeitschrift, die sich Themen des Amateurfunks sowie Angelegenheiten des Deutschen Amateur-Radio-Clubs e. V. (DARC) widmet. Herausgegeben wird sie vom DARC selbst.

Jedes (Gast-)Mitglied erhält ein kostenloses Abonnement. Publiziert werden neben Neuigkeiten im Bereich des Amateurfunks auch Testberichte und Bauanleitungen vor allem zu Antennen und Zusatzgeräten. Des Weiteren gibt es Artikel über theoretische Bereiche des Amateurfunks, also auch funkbetriebliche Anleitungen und Themen naheliegender Rubriken, unter anderem der Computertechnik.

Nahezu alle Artikel der Rubriken Geräte(test), Technikforum, Funkbetrieb sowie Pile-Up und AJW (Ausbildung, Jugendprojekte und Weiterbildung) werden nach dem Motto Von Funkamateuren für Funkamateure[1] von Mitgliedern des DARC (Privatpersonen) eingereicht. Diese und weitere von Mitgliedsbeiträgen dominierte Rubriken machen den Großteil des Heftinhaltes aus. Die Auflage der Zeitschrift beträgt 39.500 Exemplare.[2] Der Anteil der Abonnenten, welche die CQ DL abonnieren ohne Mitglied im DARC zu sein, liegt nach eigenen Angaben in Europa bei ca. 4 %.[2]

Die Zeitschrift ist seit 2013 für DARC-Mitglieder auch digital verfügbar.[3]

Geschichte[Bearbeiten]

Vorgänger der CQ DL war die Zeitschrift CQ, die am 1. Mai 1927 erstmals erschien. Das war die Publikation des Deutschen Amateur-Sendedienstes, der ein Teil des Deutschen Funktechnischen Verbandes (DFTV) war und die Gruppierungen Deutscher Empfangsdienst und Deutscher Sendedienst miteinander verband. Die eigenständige Vereinsgründung des Deutschen Amateur-Sende und Empfangsdienstes (DASD) und damit die Loslösung vom DFTV als Sammelbecken aller Radioenthusiasten geschah später.

Die CQ erschien in den Ausgaben 1/27 bis 7/28 jeweils als eigenständige Zeitschrift. Ab der Ausgabe 8/28 war sie regelmäßiger und nun mehr oder weniger eigenständiger Teil der Zeitschrift Funk-Bastler, der vom DFTV herausgegeben wurde.

Direkt nach dem Zweiten Weltkrieg wurden zwei Zeitschriften gegründet: Die QRV Amateur Radio (Herausgeber war der Körner-Verlag) sowie als Wiedergründung, die Zeitschrift CQ als Publikation des DARC. Mit der Gründung eines Gesamt-DARC – bis September 1950 hatte es in den einzelnen Besatzungszonen voneinander unabhängige DARC-Vereinigungen gegeben – wurden die beiden Amateurfunkzeitschriften QRV Amateur Radio und CQ zu einem gemeinsamen Blatt, unter der neuen Bezeichnung Das DL-QTC miteinander verschmolzen.

Das DL-QTC erschien in dieser Form bis 1971. Danach trennten sich die Wege erneut und der DARC gab nun seine Amateurfunkzeitschrift unter dem Namen cq-DL heraus – die seit 1972 erscheint – bis heute unter dem leicht geänderten Titel CQ DL.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. CQ DL. Webpräsenz der CQ DL auf der Website des DARC, Kasten rechts Abgerufen am 19. März 2011.
  2. a b CQDL Mediadaten 2015. DARC Verlag, 11. Dezember 2014, S. 1, abgerufen am 18. Februar 2015 (PDF; 148 kB).
  3. CQ DL Digital. DARC, abgerufen am 18. Februar 2015.