CTD-Rosette

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CTD Sonde, zerlegt, bestehend aus Druckgehäuse, Sensorkäfig, Anschlußplatte und der internen Elektronik mit den Sensoren für Leitfähigkeit, Temperature und Druck.
CTD, umgeben von Wasserflaschen (Niskin)

Die CTD-Rosette (von englisch Conductivity, Temperature, Depth, „Leitfähigkeit, Temperatur, Tiefe“) ist eine Sonde für Tiefseeuntersuchungen.

Sie wird üblicherweise durch Ozeanographen von Forschungsschiffen an einem langen Seil in mehrere tausend Meter Wassertiefe abgesenkt („gefiert“).

Die Rosette besteht aus einem zylinderförmigen Gestell, bestückt mit Sensoren für Temperatur, Leitfähigkeit und Wasserdruck. Daraus können weitere Grundparameter Dichte, Salzgehalt und Wassertiefe errechnet werden. Zusätzliche Sensoren wie z. B. Trübungsmesser, Sauerstoffmesser und akustische Strömungsmesser können angebracht werden.

Beim Heraufziehen der CTD-Rosette aus großer Wassertiefe können Wasserschöpfer in verschiedenen Wassertiefen geschlossen werden. Somit können diese Proben entsprechend den jeweiligen Wassertiefen auf Spurenstoffe und Kleinstlebewesen untersucht werden.

Siehe auch[Bearbeiten]