Cabaret Cornichon

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Das Cabaret Cornichon (von französisch Cornichon = Gewürzgurke) war ein Schweizer Kabarettensemble.

Es bestand von 1934 bis 1951 und wurde von Otto Weissert, Walter Lesch, Emil Hegetschweiler und Alois Carigiet gegründet. Später kamen u. a. Max Werner Lenz, Elsie Attenhofer, Voli Geiler, Margrit Rainer, Heinrich Gretler, Zarli Carigiet, Karl Meier, Werner Belmont und Alfred Rasser dazu. Musikalischer Leiter war der Pianist Nico Kaufmann.[1]

Das Cabaret Cornichon war in erster Linie ein Unterhaltungscabaret, kämpfte aber auch im Sinn der Geistigen Landesverteidigung gegen Faschismus und Nationalsozialismus.

Als nach dem Zweiten Weltkrieg die Spannungen des Kalten Krieges begannen, fiel das Ensemble auseinander. Während ein Teil der Mitglieder mit der politischen Linken sympathisierte, gründeten die Gegner dieses Kurses 1949 das Cabaret Fédéral.

[Bearbeiten] Literatur

  • Elsie Attenhofer: Cornichon. Erinnerungen an ein Cabaret. Benteli Verlag, Bern 1975, ISBN 3-7165-0040-2.
  • Peter Michael Keller: Cabaret Cornichon : Geschichte einer nationalen Bühne. Chronos-Verlag, Zürich 2011, ISBN 978-3-03-401066-5.

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. ideesuisse.ch: SRG SSR Timeline: Cabaret Cornichon: Il cabaret cun ils Carigiets, Zugriff am 30. September 2011
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