Cae Gauntt

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Cae Gauntt, 2009

Cae Gauntt (* 21. April 1956 in Fort Worth, Texas als Catherine Ellen Cooley) ist eine christliche Popsängerin. Sie zählt in Deutschland zu den bekanntesten christlichen Interpreten. An ihrer Musik werden besonders ihre Stimme, die aussagekräftigen Texte und ihr wandlungsfähiger Musikstil geschätzt.

Künstlerischer Werdegang[Bearbeiten]

Nach ihrem Gesangs- und Musiklehrer-Studium an der Baylor University mit dem Hauptfach Gesang (Klassischer Koloratursopran), arbeitete sie unter anderem als Musik- und Schauspiellehrerin in einer Grundschule in Texas, sang in zahlreichen Musicals der 70er Jahre, gab Solokonzerte, ging als Solistin der Continentals auf Tournee durch Europa und wirkte bei Rundfunk- und Schallplattenaufnahmen mit.

1978 zog sie mit ihrem Mann, Opernsänger Eddie Gauntt, nach Wien, wo sie zwei Jahre lang die Maria Magdalena in Jesus Christ Superstar im Theater an der Wien spielte. Zudem wirkte sie in Fernsehsendungen des ORF mit, sang im Chor des Wiener Stephansdoms und gab Big-Band-Konzerte auf Galas und Tanzbällen. Das Angebot von Intendant Peter Weck, die Hauptrolle der Grizabella in dem 1983 in Wien anlaufenden Musical Cats zu spielen, lehnte sie ab und zog mit Ehemann Eddie nach Krefeld, 1985 dann in die Nähe von Karlsruhe.

Entdeckt von Klaus Heizmann, gab sie von 1984 bis 1987 mit ihrem Mann und dem Studiochor des Musischen Bildungszentrums St. Goar Konzerte, zudem auch Duo-Konzerte als Cae & Eddie Gauntt. Seit der Veröffentlichung ihres Debütalbums gibt sie Solokonzerte. Neben Auftritten mit Band entwickelte sie immer wieder neue Live-Konzepte wie das Akustik-Set Cae 3F, Classic meets Pop mit Chor und Orchester, Solo mit Florian Sitzmann am Piano, das Weihnachtsprogramm mit Ehemann Eddie und Sitzmann, ein Programm mit Eddie und Samuel Jersak, Cae & Combo, Konzerte mit diversen Chören und The D.I.V.A.s mit Anja Lehmann, Erin Kincaid und Elaine Hanley. Außerdem gibt sie Gesangsseminare, ist Vocalcoach und fertigt Ketten und Tafelbesteck an.

Seit 1985 sang sie auf vielen Tonträgern von Künstlern wie Edo Zanki, Kosho, Dieter Falk, Fool's Garden, Jan Vering, Clemens Bittlinger, Pe Werner, Freddy Sahin-Scholl, Nena, Helmut Jost, Lothar Kosse, Hans-Werner Scharnowski, Jochen Rieger, Wolfgang Abendschön, David Hanselmann, Hella Heizmann, Johannes Nitsch, Judy Bailey und André Heller. Als Liedtexterin arbeitete sie für Künstler wie Dieter Falk, Freddy Sahin-Scholl, Sarah Brightman, Edo Zanki, nu company, Andru Donalds, Wolfgang Abendschön und Tino Oac. Bei den Aufnahmen für Chokmah von Nena dirigierte Cae den Chor. Künstler wie Wolle Kriwanek, Doppelpunkt und Fool's Garden unterstützte sie durch das Redigieren ihrer Werke, während sie Auftritte von Rainer Haak, Heiko Bräuning und Videokünstler Haegar mit Liedern untermalte.

Seit 1999 ist sie Mitglied der Vokalgruppe 4 Your Soul, mit der sie bisher zwei Alben aufgenommen hat: 2001 das Debüt 4 Your Soul und 2005 Live at Billy Blues.

Cae Gauntt ist seit 1978 mit Opernsänger Eddie Gauntt verheiratet; sie haben zwei Söhne (Jahrgang 1983 und 1991).

Diskografie[Bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten]

  • C.A.E. (1987, Pila Music)
  • Oh Cae (1989, Pila Music)
  • The Circle Of Love (1991, Pila Music)
  • Welt von 1000 Wegen (1995, Pila Music)
  • Hope Garden (1999, Pila Music)
  • Petrographs (2004, Gerth Medien)
  • Was uns bleibt (2011, Gerth Medien)

Live-Album[Bearbeiten]

  • Alive! (1994, Pila Music)

Kompilation[Bearbeiten]

  • Day On A Hill (1997, Pila Music, für US-Markt konzipiert)

Videos[Bearbeiten]

  • Live (1990, Pila Music)
  • Wir fallen hin (2000, ERF)

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 1995: Pila Music Magazin: Sängerin des Jahres
  • 1996: Pila Music Magazin: Sängerin des Jahres
  • 1997: Nominierung für den International GMA Dove Award
  • 2004: Special Music Award: Music Video – für Kurzfilm St. Ninian’s Cave (World Media Festival, Hamburg)
  • 2004: Intermedia Globe Gold: Music Video – für Kurzfilm St. Ninian’s Cave (World Media Festival, Hamburg)
  • 2004: Silver Screen: Music Video – für Kurzfilm St. Ninian’s Cave (U.S. International Film Festival, Los Angeles)
  • 2004: Screen: Short Films – für Kurzfilm St. Ninian’s Cave (U.S. International Film Festival, Los Angeles)

Weblinks[Bearbeiten]