Caixa Econômica Federal

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Logo der Caixa Econômica Federal

Caixa Econômica Federal, in Brasilien auch kurz CAIXA (deutsch: Sparkasse), ist eine Bank Brasiliens und eine staatlicher Finanzdienstleister Südamerikas.

CAIXA verwaltet mehr als 32 Millionen Kundenkonten, auf denen mehr als 148 Milliarden Brasilianische Real verwahrt werden. Sie verfügt über mehrere tausend Geschäftsstellen im gesamten Land.

Darüber hinaus ist Caixa der Verwalter der meisten brasilianischen Lotterien, wie z. B. Mega-Sena.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Bank wurde am 12. Januar 1861 als Caixa Econômica e Monte de Socorro in Rio de Janeiro gegründet, um auch ärmeren Menschen Bankdienstleistungen anzubieten. In den nachfolgenden Jahren wurden auch in anderen brasilianischen Städten weitere Sparkassen gegründet, die jedoch bis 1967 alle mit der CAIXA verschmolzen wurden.

In den 1970er Jahren verzeichnete CAIXA eine sehr positive Entwicklung, aufgrund der monopolartigen Stellung bei den Spareinlagen für arme Menschen und der Tatsache, dass sie über eine der wenigen Lizenzen als Pfandleiher verfügte. Im Rahmen der Modernisierung des brasilianischen Banksystems in den 1980er Jahren traten viele Wettbewerber in den Markt ein und setzten die CAIXA unter deutlichen Wettbewerbsdruck. Dieser führte in der Folge zu einer Verschlankung der Bank in den 1990er Jahren.


Weblinks[Bearbeiten]