Cajus Julius Caesar

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Dieser Artikel behandelt den deutschen Politiker Cajus Julius Caesar. Zum römischen Staatsmann Gaius Iulius Caesar siehe dort
Cajus Julius Caesar (2009)
Cajus Caesar vor dem Reichstag

Cajus Julius Caesar (* 22. Januar 1951 in Rinteln) ist ein deutscher Politiker (CDU).

Leben und Beruf[Bearbeiten]

Nach der Mittleren Reife 1967 an der Realschule in Lübbecke absolvierte Caesar eine Forstlehre und besuchte anschließend von 1969 bis 1971 die Landesforstschule in Arnsberg, wo er 1971 auch die Fachhochschulreife erwarb. Von 1971 bis 1974 war er Revierförsteranwärter und legte 1974 das zweite Examen zum Diplom-Forstingenieur ab. Im selben Jahr wurde er Revierleiter im Forstamt Lage. 1978 wechselte er zur Forsteinrichtung beim Landesverband Lippe und leitete schließlich von 1980 bis 1998 das Forstrevier Kirchberg in der Gemeinde Kalletal.

Trivia[Bearbeiten]

Cajus Julius Caesar ist verheiratet und hat drei Kinder. Sein Vater, sein ältester Sohn und wiederum dessen Sohn heißen ebenfalls Cajus Julius und sind nach dem bekannten römischen Staatsmann benannt.[1] Im Jahre 2000 ist Caesar die Freiherr-vom-Stein-Medaille des Landesverbandes Lippe verliehen worden.

Partei[Bearbeiten]

Caesar trat 1969 in die Junge Union (JU) und die CDU ein. Er ist seit 1990 Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Lippe und gehört seit 1992 dem Vorstand des CDU-Bezirksverbandes Ostwestfalen-Lippe an.

Abgeordneter[Bearbeiten]

Caesar gehörte von 1980 bis 1999 dem Gemeinderat der Gemeinde Kalletal an, von 1984 bis 1999 dem Kreistag des Kreises Lippe sowie von 1986 bis 1999 auch der Landschaftsversammlung Westfalen-Lippe an. Dort war er Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion.

Caesar war von 1998 bis 2005 erstmals Mitglied des Deutschen Bundestages. Bei der Bundestagswahl 2005 hatte er zunächst ein Mandat über den letzten Platz der Landesliste in Nordrhein-Westfalen gewonnen. Wegen der notwendig gewordenen Nachwahl im Wahlkreis Dresden I am 6. Oktober 2005 verschob sich aber das Verhältnis der Unionsstimmen innerhalb der Länder und Caesar verlor sein Mandat wieder, da die CDU in Dresden mehr als 9.409 Zweitstimmen erhielt. Am 7. Juli 2007 rückte Caesar für den ausgeschiedenen Abgeordneten Reinhard Göhner in den Bundestag nach. Bei der Bundestagswahl 2009 kandidierte Caesar im Wahlkreis Lippe I, konnte aber das Direktmandat nicht gewinnen. Auf der Landesliste der CDU verpasste er ebenfalls den Einzug in den Bundestag. Am 1. Februar 2011 zog Caesar als Nachrücker über die Landesliste von Nordrhein-Westfalen für den ausgeschiedenen Leo Dautzenberg in den Bundestag ein.[2][3][4][5] Bei der Bundestagswahl 2013 wurde er über die nordrhein-westfälische Landesliste der CDU erneut ins Parlamant gewählt.

Caesar ist Ordentliches Mitglied im Haushaltsausschuss[6] wie auch schon 2011-2013, und stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft[7]; außerdem war Caesar forstpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Cajus Julius Caesar – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Augsburger Allgemeine: Cajus Julius Caesar zieht in Bundestag ein
  2. [1]
  3. Ergebnis 2009 im Wahlkreis Lippe I
  4. Landesliste der CDU in NRW
  5. Cajus Julius Caesar erneut Mitglied des Deutschen Bundestags. Abgerufen am 5. Januar 2011.
  6. Mitglieder Bundestagsausschüsse Deutscher Bundestag, online, abgerufen am 25. August 2014
  7. Mitglieder Bundestagsausschüsse, online, abgerufen am 25. August 2014