Calgary Flames

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Calgary Flames
Logo der Calgary Flames
Gründung November 1971
Geschichte Atlanta Flames
19721980
Calgary Flames
seit 1980
Stadion Scotiabank Saddledome
Standort Calgary, Alberta
Teamfarben Rot, Gold, Schwarz, Weiß
Liga National Hockey League
Conference Western Conference
Division Pacific Division
Cheftrainer KanadaKanada Bob Hartley
Mannschaftskapitän KanadaKanada Mark Giordano
General Manager KanadaKanada Brad Treliving
Besitzer Calgary Sports and Entertainment (Vorsitzender: N. Murray Edwards)
Kooperationen Adirondack Flames (AHL)
Colorado Eagles (ECHL)
Stanley Cups 1988/89
Conferencetitel 1985/86, 1988/89, 2003/04
Divisiontitel 1987/88, 1988/89, 1989/90,
1993/94, 1994/95, 2005/06

Die Calgary Flames (IPA: [ˈkælɡ(ə)ri fleɪms]) sind ein kanadisches Eishockeyfranchise der National Hockey League aus Calgary in der Provinz Alberta. Es wurde im November 1971 unter dem Namen Atlanta Flames gegründet und nahm zum Beginn der Saison 1972/73 den Spielbetrieb auf. Vor der Spielzeit 1980/81 zog das Franchise von Atlanta nach Calgary um und benannte sich in den derzeitigen Namen um. Die Teamfarben sind Rot, Gold, Schwarz und Weiß.

Die Flames tragen ihre Heimspiele im Scotiabank Saddledome aus und sind eines von nur sieben in Kanada beheimateten Franchises. Nach durchwachsenen Jahren in Atlanta schafften die Flames in ihrer neuen Heimat Mitte der 1980er Jahre den Sprung unter die besten Teams der Liga. Zum Ende des Jahrzehnts gelang der einzige Gewinn des prestigeträchtigen Stanley Cups. Danach fiel die Mannschaft wieder ins Mittelmaß mit dem Tiefpunkt zum Ende der 1990er Jahre. Seitdem ist das Franchise wieder im oberen Mittelfeld vertreten. In der Saison 2003/04 waren sie nach einer starken Saison wieder im Stanley Cup-Final wo sie jedoch nach 7 Spielen den Tampa Bay Lightning unterlegen waren. Seither ist die Mannschaft nicht mehr aus der Krise gekommen und erreicht seit 2008/09 die Playoffs nicht mehr.

Geschichte[Bearbeiten]

Robyn Regehr trägt als Zeichen für einen Assistenzkapitän das brennende "A" als Erinnerung an die Atlanta Flames auf der Brust

Die Atlanta Flames[Bearbeiten]

Tom Cousins, der Besitzer der Atlanta Flames, sah sein Imperium zerbröckeln und um eine drohende Pleite abzuwenden, musste er die Flames verkaufen. Da in Atlanta nur eine kleine Fanbasis vorhanden war, gab es keine angemessenen Angebote von Investoren in der Region und so wurden die Flames an den Kanadier Nelson Skalbania verkauft. Sie wechselten daher am 21. Mai 1980 vom Omni in Atlanta nach Calgary in den Stampede Corral, einem Stadion, das lediglich 8.000 Zuschauer fasste. Das allererste NHL-Spiel in Calgary wurde am 9. Oktober 1980 gegen die Québec Nordiques ausgetragen und endete 5:5. Das erste Tor erzielte Guy Chouinard.

In Erinnerung an die Atlanta Flames tragen die Assistenzkapitäne das "A" aus dem Logo der Atlanta Flames auf der Brust.

Die Jahre im Corral[Bearbeiten]

In ihrer ersten Saison in ihrer neuen Heimat setzten die Flames ihren Playoff-Run fort, und erreichten dort mit einer 3-Spiel-Siegesserie gegen die Chicago Blackhawks erstmals in der Geschichte der Franchise die nächste Runde. Wie schon in Atlanta war Kent Nilsson bester Scorer der Flames. In Runde 2 sollten die Flames auf die Philadelphia Flyers treffen. Die Serie ging über die vollen 7 Spiele und die Flames gingen mit einem 3:1 in Spiel 7 auch aus dieser als Sieger hervor. Im Finale der Campbell Conference ging es gegen die Minnesota North Stars ans Werk, gegen die sie die Serie allerdings mit 2:4 verloren.

In Jahr 2 wurden die Flames im Zuge der geographischen Einteilung der Divisions in die Smythe Division gesetzt und holten Anfang der Saison Lanny McDonald von Colorado nach Calgary. Man erreichte zwar wieder die Playoffs, schied aber bereits in Runde 1 gegen die Vancouver Canucks aus und so blieb es ein Jahr ohne besondere Erfolge.

1982/83 wurde eine denkwürdige Saison als Lanny McDonald sie mit 66 Toren abschloss und damit den bis heute aktuellen Saisonrekord an Toren aufstellte. Trotzdem spielten die Flames nur mittelmäßiges Hockey und schieden in Playoff-Runde 2 gegen die Edmonton Oilers aus. Diese Saison sollte auch ihre letzte im Corral sein.

Der Saddledome[Bearbeiten]

Scotiabank Saddledome

Die Flames zogen 1983 in ihre neue Spielstätte, den Scotiabank Saddledome, in der sie am 15. Oktober 1983 ihr erstes Spiel bestritten. Diese sollte bis zum heutigen Tag ihre Heimat bleiben und befindet sich seit 1994 auch im Besitz der Flames. Im Saddledome blieb jedoch vorerst alles beim Alten: Die Flames erreichten die Playoffs und schieden in Runde 2 gegen die domininanten Edmonton Oilers in einer Serie aus, die über sieben Spiele ging. Im Sommer 1984 trafen die Flames eine Entscheidung für die Zukunft und gaben ihren jahrelangen Topscorer Kent Nilsson an die Minnesota North Stars ab. Im Gegenzug erhielten sie unter anderem ein Draftrecht, mit dem sie Joe Nieuwendyk holten.

Das erste Stanley Cup Finale[Bearbeiten]

In der Saison 1985/86 erreichten die Flames zum zehnten Mal in Folge (die Zeit in Atlanta miteingerechnet) die Playoffs. Verteidiger Gary Suter erreichte 68 Scorerpunkte und gewann die Calder Memorial Trophy als Rookie des Jahres.

In den Playoffs trafen die Flames in der ersten Runde auf die Winnipeg Jets, die sie mit in einer 3-Spiel-Serie besiegten. In Runde 2 trafen sie auf den amtierenden Stanley-Cup-Sieger, die Edmonton Oilers, deren Siegesserie sie nach deren zwei Stanley-Cup-Siegen in Folge beendeten, als sie in Edmonton Spiel 7 der Serie mit 3:2 für sich entscheiden konnten. Die Serie endete somit 4:3 für Calgary und die Flames marschierten geradewegs zu ihrem 2. Conference-Finale, wo sie auf die St. Louis Blues trafen. Sie beendeten auch diese Serie mit 4:3 zu ihren Gunsten und standen zum ersten Mal in der Clubgeschichte im Finale um den Stanley Cup. Dort konnten sie sich jedoch gegen die Montréal Canadiens nicht behaupten und gewannen lediglich das erste Spiel der Serie mit 5:2.

Das Jahr nach ihrem ersten Ausflug ins Stanley-Cup-Finale beendete das Team auf Platz zwei in der NHL, in den Playoffs kam es jedoch nicht über die erste Runde hinaus.

Der Höhepunkt der Klubgeschichte[Bearbeiten]

1987/88 hatten die Flames mehr Auswärts- als Heimspiele zu bestreiten, da der Olympic Saddledome für Bewerbe im Zuge der Olympischen Spiele, die 1988 in Calgary ausgetragen wurden, verwendet worden war. Diese Tatsache sollte sich jedoch nicht negativ auf die Performance der Flames auswirken, wie sich später zeigte. Das Team schaffte es in diesem Jahr erstmal die Edmonton Oilers zu entthronen, die bis dato seit Jahren in Folge den Division-Titel gewannen. So schlossen die Flames die reguläre Saison auf dem 1. Platz in der NHL ab und erhielten dafür die Presidents’ Trophy.

1989 gewannen die Flames die Presidents’ Trophy.

Dieses Kunststück wiederholte das Team in der Saison 1988/89 mit einer überdurchschnittlichen Siegesquote von 73,13 %. Doch die Saison 1988/89 hatte für die Flames damit noch nicht den Höhepunkt erreicht. Die erste Serie der Endrunde erreichte Spiel 7 und dort ging es in die Verlängerung. Das Spiel stand auf des Messers Schneide bis Joel Otto schließlich den Puck ins Tor der Canucks und die Flames in die nächste Playoffrunde beförderte. Der dortige Gegner, die Los Angeles Kings, machte den Flames die Sache etwas einfacher und die Flames zogen mit 4 Siegen in Folge in das Conference-Finale ein, wo sie auch ihren nächsten Gegner, die Blackhawks mit 4:1 Siegen überrollten. Damit erreichten die Flames zum zweiten Mal in der Klubgeschichte das Stanley Cup Finale und trafen dort, wie bereits beim ersten Mal auf die Montréal Canadiens. Nach 2 Spielen lag das Team mit 0:2 Siegen zurück und befürchtete eine ähnliche Niederlage wie 1986. Doch ihr Kampfgeist erwies sich als ungebrochen als sie in den nächsten 3 Spielen 3 Siege einfuhren. Nun hatten die Flames im 6. Spiel die Chance mit einem Sieg die Serie für sich zu entscheiden und den Stanley Cup mit nach Hause zu nehmen. Kapitän, Lanny McDonald stellte Spiel 6 mit dem letzten Tor seiner Karriere und seinem einzigen in den 89er Playoffs auf 2:1 und Doug Gilmour fügte noch 2 weitere Tore hinzu. Das Spiel sowie die Serie endeten 4:2. Die Flames waren damit nicht nur frischgebackene Stanley Cup Champions, sie sind das einzige Team in der Geschichte der NHL, das die Finalserie durch einen Auswärtssieg im geschichtsträchtigen Montreal Forum, dem Heimstadion des Stanley Cup Rekordsiegers, für sich entscheiden konnte. Verteidiger Al MacInnis wurde zum wertvollsten Spieler der Playoffs gekürt.

Nach dem Stanley-Cup-Sieg[Bearbeiten]

Makarows Trikot aus dem ersten Spiel für die Calgary Flames

Im Jahr nach dem Stanley-Cup-Sieg kamen, nach Fall der Sowjetunion, russische Talente in die NHL und mit Sergei Makarow das größte nach Calgary. Er gewann im Alter von 31 Jahren die Calder Trophy, was zur Änderung der Vergabe-Rechte führte ("Makarow Regel"). Die Flames erreichten sowohl 1989/90 als auch 1990/91 den zweiten Platz in der NHL und kamen beide male nicht über die erste Playoff-Runde hinaus.

1991/92 sollte des Ende einer 17 Jahre langen Serie sein. Die Flames erreichten zum ersten Mal seit 1975, ihrem 3. Jahr in Atlanta, aufgrund ihrer schlechten Defensivleistung die Playoffs nicht. Im Jahr darauf erreichten sie abermals ihr Standardergebnis: 2. Platz, aus nach 1. Playoff-Runde. 1993/94 stellten die Flames die beste Offensive der Liga mit Robert Reichel, Gary Roberts und Theoren Fleury von denen jeder am Ende der Saison über 40 Tore und 40 Assists auf seinem Konto verbucht hatte. Dadurch gelang den Flames die in dieser Saison der Sieg der neu gegründete Pacific Division.

In der verkürzten Saison 1995 verließen Schlüsselspieler wie Mike Vernon und Al MacInnis den Verein. Joe Nieuwendyk wurde im Austausch gegen den Erstrunden-Draftpick Jarome Iginla nach Dallas transferiert. Dennoch schafften es die Flames, ein zweites Mal in Folge den Titel in ihrer neuen Division zu holen. Als 1995/96 Starspieler Gary Roberts aufgrund einer schweren Nackenverletzung sein vorzeitiges Karriereende nach nur 35 gespielten Spielen verkündete, gelang es den Flames nur knapp, einen Playoff-Platz zu ergattern, wurden aber, wie zu erwarten, bereits in der ersten Runde von Chicago, mit einem Endergebnis von 0:4 Siegen, überrollt. Gary Roberts erhielt am vorübergehenden Ende seiner Karriere (er sollte 1998 in die NHL zurückkehren) die Bill Masterton Memorial Trophy.

Magere Jahre[Bearbeiten]

1997–2003 konnten die Flames keinen einzigen Teamerfolg vorweisen und erreichten auch kein einziges mal die Playoffs. Im März 1999 wurde der Star des Teams, Theoren Fleury, als letzter verbliebener Spieler des erfolgreichen Teams von 1989, aufgrund der schlechten Wirtschaftslage in Kanada, nach Colorado transferiert. Er wurde mit 830 Punkten in 791 Spielen für die Flames zum bislang produktivsten Spieler der Klubgeschichte. Zurück blieb eine Truppe junger Spieler. Einige ehemalige Stars wie Mike Vernon, und Phil Housley, alle längst jenseits ihres Zenites, kamen und gingen im Laufe der Jahre.

Nur einer in den Reihen der Flames sorgte in dieser Zeit für Aufregung, nämlich Jarome Iginla. Er stieg zu einem der gefürchtetsten Torjäger auf. Und das spätestens als er die Saison 2001/02 mit 50 Toren und 96 Punkten abschloss, die Liga in beiden Kategorien anführte und dafür die Maurice Richard Trophy und die Art Ross Trophy erhielt. Für eine Playoffteilnahme reichte es allerdings nicht aus.

Rückkehr in die Playoffs[Bearbeiten]

Bereits am Anfang der Saison 2003/04 schrieben die Flames Geschichte, als Iginla als erster schwarzer Spieler in der NHL-Geschichte zum Kapitän eines Teams ernannt wurde. Mit dem Erwerb von Miikka Kiprusoff von den San Jose Sharks wurde dann auch Ersatz für den Anfang der Saison etwas schwächelnden Roman Turek gefunden und das Torhüterproblem der letzten Jahre behoben. Die Flames verloren nur 2 der ersten 18 Spiele mit Kiprusoff im Tor. Dieser verpasste danach 19 Spiele, jedoch zeigten die Flames in seiner Abwesenheit eine ausreichende Leistung um bis zu seiner Rückkehr im Playoff-Rennen zu bleiben und erreichten diese erstmals seit 9 Jahren wieder.

Miikka Kiprusoff erreichte am Ende der regulären Saison mit nur 1,7 den niedrigsten Gegentorschnitt in der Liga und Jarome Iginla führte gemeinsam mit Ilja Kowaltschuk und Rick Nash die Torjägerliste mit 41 Toren an. Er war damit der zweite Spieler der NHL-Geschichte nach Pawel Bure, dem die Maurice Richard Trophy zweimal verliehen wurde.

In ihrer ersten Playoffserie seit 1996 trafen die Flames auf die Vancouver Canucks. Es war eine äußerst knappe Serie und kein Team konnte während der gesamten Serie mit mehr als 1 Sieg in Führung gehen. So kam es zu Spiel 7, das Martin Gélinas in der OT für die Flames entschied. In der nächsten Runde traf man auf die Detroit Red Wings, die man in 6 Spielen schlug. Das Tor zum Sieg in Spiel 6 erzielte wiederum Gélinas in der Overtime. Im Conference-Finale ging es dann gegen die San Jose Sharks, dem Ex-Team von Coach Darryl Sutter und Goalie Miikka Kiprusoff ans Werk. Gegen die Sharks schwächelten die Flames zwar zuhause ein wenig, gewannen dafür aber alle Auswärtsspiele und schließlich auch die Serie nach sechs Spielen.

Damit ging es ins 3. Stanley Cup Finale der Vereinsgeschichte. Diesmal hieß der Gegner zum ersten Mal nicht Montreal, sondern Tampa Bay. Von Spiel 1-5 gewannen die beiden Teams immer abwechselnd, beginnend mit Calgary. Die Flames hatten also in Spiel 6 die Chance, die Serie zu ihren Gunsten zu entscheiden. Das Spiel ging beim Stand von 2:2 in die Overtime. Doch in der 2. OT traf ausgerechnet Martin St. Louis, dessen Vertrag mit den Flames im Jahre 2000 aufgelöst wurde, weil er diesen zu klein (1,75 m) schien. St. Louis war in der regulären Saison dieses Jahres auch zum wertvollsten Spieler der Liga gewählt worden. In Spiel 7 fielen die Flames schnell 2:0 zurück. Im 3. Drittel übten sie zwar noch enormen Druck aufs gegnerische Tor aus, jedoch gelang ihnen nur noch der Anschlusstreffer und sie schlitterten somit hauchdünn an ihrem zweiten Stanley Cup Sieg vorbei.

Die Saison 2004/2005 entfiel aufgrund eines Spielerstreiks (Lockout).

In der Saison 2005/06 konnten die Flames nach einem schlechten Start eine 10-Spiele-Siegesserie vorweisen und holten sich 3 Spiele vor Ende der regulären Saison den Titel in der Northwest Division. In Runde 1 der Playoffs trafen sie auf die Mighty Ducks of Anaheim, gegen die sie die Serie (Siege und Niederlagen in derselben Reihenfolge wie im Stanley Cup Finale 2004) mit 3:4 verloren. An Goalie Miikka Kiprusoff wurde bei der Trophähenverleihung die William M. Jennings Trophy für den niedrigsten Gegentorschnitt (1,69), sowie die Vezina Trophy für den besten Torhüter verliehen. Weiters wurde er für die Hart Memorial Trophy (wertvollster Spieler) nominiert.

In der Saison 2006/07 konnte man sich knapp für die Playoffs qualifizieren. Man unterlag dort den favorisierten Detroit Red Wings in 6 Spielen.

Vor der Saison 2007/08 verließen Stützen wie Roman Hamrlik (Richtung Montréal) und Tony Amonte (Karriereende) das Team. Als Ersatz wurden unter anderem Owen Nolan und Adrian Aucoin verpflichtet. Am Beginn der Saison zeigte das Team einen schlechten Start, konnte jedoch bis knapp vor Ende der regulären Saison aufholen und im Kampf um den Divisiontitel mithalten. In den letzten Spielen folgte jedoch ein Leistungseinbruch. Deshalb konnten sich die Flames, obwohl sie lange solide in den Playoffrängen standen, nur knapp dort halten und beendeten die reguläre Saison auf Platz 7 der Western Conference und schieden in den Playoffs bereits in der ersten Runde gegen die San Jose Sharks nach 7 Spielen aus.

Herausragendster Spieler der Flames in dieser Saison war Kapitän Jarome Iginla, der mit 98 Punkten die bislang punktestärkste Saison seiner Karriere lieferte und 2 Teamrekorde brechen konnte. Zum einen überholte er Al MacInnis, der bislang mit 803 die meisten Spiele für die Flames absolviert hatte und konnte zum anderen den Rekord von Theoren Fleury brechen, der zuvor Führender der ewigen Torschützenliste der Flames war. Außerdem kam er in die Auswahl der letzten 3 bei der Vergabe der Hart Memorial Trophy.

Spielstätten[Bearbeiten]

Der Scotiabank Saddledome
In der Stampede Corral spielten die Flames bis 1983.

Die Flames tragen ihre Heimspiele seit 1983 im Scotiabank Saddledome, einer 19.289 Zuschauer fassenden Multifunktionsarena, aus. Die als Olympic Saddledome geplante Halle trug diesen Namen bis 1996. Sie liegt nahe dem Stadtzentrum direkt neben der Rodeofläche der Calgary Stampede. Seinen Namen erhielt der Saddledome aufgrund seiner optisch sattelförmigen Dachkonstruktion. Dies soll an die westliche Tradition der Stadt Calgary erinnern. Von 1996 bis 2000 war die Arena nach dem Sponsor Canadian Airlines Saddledome benannt. 2000 kaufte die in der Mineralölbranche tätige Firma Pengrowth die Namensrechte an der Arena und gab ihr ihren Namen bis 2010. Anders als ihre Vorgänger brachten Sie auf dem Dach der Arena jedoch nicht das Firmenlogo an. Die Namensrechte für die Arena hält das Unternehmen noch bis 2016. Pengrowth übernahm einen für 20 Jahren laufenden Vertrag über 20 Millionen US-Dollar.[1]

Von 1980 bis 1983 spielte der Klub in der 1950 eröffneten Stampede Corral, die bei Eishockeyveranstaltungen eine Kapazität von 8.729 Plätzen, davon 6.492 Sitzplätze, hat. Schon bei Umzug der Flames 1980 stand fest, dass für die Olympischen Winterspiele 1988 eine neue Halle gebaut würde. Die Stampede Corral wurde auch bei Olympia für Eishockeyspiele als zweites Stadion genutzt.

Farmteams[Bearbeiten]

Zu den Flames, wie zu allen anderen NHL-Teams, gehören auch Mannschaften in niederklassigeren Ligen, sogenannte Farmteams. Im Falle der Flames waren dies von 2009 bis 2014 die Abbotsford Heat in der American Hockey League und von 2013 bis 2014 die Alaska Aces in der ECHL. Seit 2014 kooperieren sie in der AHL mit den Adirondack Flames und in der ECHL mit den Colorado Eagles.

Die Farmteams der Calgary Flames seit 1980:[2]

Zeitraum Mannschaft Liga
1980–1981 Birmingham Bulls CHL
1980–1984 Muskegon Mohawks IHL
1981–1982 Oklahoma City Stars CHL
1982–1984 Peoria Prancers IHL
1982–1984 Colorado Flames CHL
1984–1987 Moncton Golden Flames AHL
1984–1993 Salt Lake Golden Eagles IHL
Zeitraum Mannschaft Liga
1993–2003 Saint John Flames AHL
1994–1995 Brantford Smoke CoHL
1996–1998 Roanoke Express ECHL
1998–2001 Johnstown Chiefs ECHL
2002–2003 Johnstown Chiefs ECHL
2003–2009 Las Vegas Wranglers ECHL
2003–2005 Lowell Lock Monsters AHL
Zeitraum Mannschaft Liga
2005–2007 Omaha Ak-Sar-Ben Knights AHL
2007–2009 Quad City Flames AHL
2009–2013 Utah Grizzlies ECHL
2009-2014 Abbotsford Heat AHL
2013–2014 Alaska Aces ECHL
seit 2014 Adirondack Flames AHL
seit 2014 Colorado Eagles ECHL

Erfolge und Ehrungen[Bearbeiten]

Sportliche Erfolge[Bearbeiten]

Stanley Cups
Saison
1988/89
Presidents' Trophies
Saison
1987/88, 1988/89
Conference Championships Saison
Clarence S. Campbell Bowl 1985/86, 1988/89, 2003/04
Division Championships Saison
Smythe Division 1989/90
Pacific Division 1993/94, 1994/95
Northwest Division 2005/06

Den ersten großen Erfolg in der NHL feierten die Calgary Flames in der Saison 1985/86 mit der ersten Finalteilnahme um den Stanley Cup und dem damit verbundenen Gewinn der Clarence S. Campbell Bowl. Ihr Gegner in der Finalserie waren die Montréal Canadiens, die sich mit 4:1 gegen die Flames durchsetzten. In der Saison 1988/89 standen sich die beiden Teams erneut in den Finalspielen gegenüber. Dieses Mal entschied Calgary die Serie mit 4:2 für sich und gewann so zum ersten Mal den prestigeträchtigen Stanley Cup.

Mit 48 Siegen in 80 Saisonspielen gewann Calgary in der Saison 1987/88 zum ersten Mal die Presidents' Trophy. Das Team hatte zwei Punkte Vorsprung auf die Montréal Canadiens. Mit 54 Siegen in der darauf folgenden Saison verteidigten die Flames die Presidents' Trophy erneut zwei Punkte vor Montréal.

In der Saison 2003/04 erreichten die Calgary Flames als sechstplaziertes Team der Western Conference noch die Playoffs. Mit einer starken Leistung gewannen sie ihre dritte Clarence S. Campbell Bowl. In der Finalserie unterlagen sie den Tampa Bay Lightning knapp mit 4:3.

Viermal beendeten die Flames die reguläre Saison als bestes Team ihrer Division, zuletzt in der Spielzeit 2005/06.

NHL Awards[Bearbeiten]

Seit der Gründung des Franchises gelang es 18 Mal einem Spieler der Calgary Flames einen der individuellen NHL Awards zu gewinnen.

Auszeichnung Name Saison
Art Ross Trophy Jarome Iginla 2001/02
Bill Masterton Memorial Trophy Lanny McDonald
Gary Roberts
1982/83
1995/96
Calder Memorial Trophy Gary Suter
Joe Nieuwendyk
Sergei Makarow
1985/86
1987/88
1989/90
Conn Smythe Trophy Al MacInnis 1988/89
King Clancy Memorial Trophy Lanny McDonald
Jarome Iginla
1987/88
2003/04
Lady Byng Memorial Trophy Joe Mullen 1987/88, 1989/90
Lester B. Pearson Award Jarome Iginla 2001/02
Mark Messier Leadership Award Jarome Iginla 2008/09
Maurice 'Rocket' Richard Trophy Jarome Iginla 2001/02, 2003/04
NHL Foundation Player Award Jarome Iginla 2003/04
William M. Jennings Trophy Miikka Kiprusoff 2005/06
Vezina Trophy Miikka Kiprusoff 2005/06

Erster Gewinner einer individuellen Auszeichnung war Lanny McDonald in der Saison 1982/83. Drei Jahre später gewann Gary Suter die Calder Memorial Trophy, die Trophäe, die bisher am häufigsten an einen Spieler der Flames vergeben wurde. Darunter auch der damals 31-jährige Sergei Makarow, nach dessen Gewinn eine Altersbergernzung für die Auszeichnung als bester Rookie eingeführt wurde. Fleissigster Trophäensammler für Calgary ist Jarome Iginla, der bisher siebenmal ausgezeichnet wurde.


NHL All-Star Team-Nominierungen[Bearbeiten]

18 Mal schaffte es ein Spieler in eines der All-Star-Teams, acht weitere wurden ins All-Rookie-Team gewählt.

Auszeichnung Name Saison
All-Rookie Team Jamie Macoun
Håkan Loob
Gary Suter
Joe Nieuwendyk
Sergei Makarow
Jarome Iginla
Derek Morris
Dion Phaneuf
1983/84
1983/84
1985/86
1987/88
1989/90
1996/97
1997/98
2005/06
First All-Star Team Håkan Loob
Joe Mullen
Al MacInnis
Jarome Iginla
Miikka Kiprusoff
Dion Phaneuf
1987/88
1988/89
1989/90, 1990/91
2001/02, 2007/08, 2008/09
2005/06
2007/08
Second All-Star Team Lanny McDonald
Al MacInnis
Gary Suter
Brad McCrimmon
Mike Vernon
Theoren Fleury
Jarome Iginla
1982/83
1986/87, 1988/89, 1993/94
1987/88
1987/88
1988/89
1994/95
2003/04


NHL All-Star Game-Nominierungen[Bearbeiten]

Abkürzungen: GP = Spiele, G = Tore, A = Vorlagen,
Pts = Punkte

Name von – bis GP G A Pts
Theoren Fleury 1991–1999 6 4 5 9
Al MacInnis 1985–1994 6 1 3 4
Jarome Iginla 2002–2009 5 1 2 3
Mike Vernon 1988–1993 5
Joe Nieuwendyk 1988–1994 4 0 5 5
Gary Suter 1986–1991 4 1 0 1

Aus den Reihen der Flames standen 15 Feldspieler und zwei Torhüter im Kader bei einem All-Star-Game. Die Feldspieler kamen zu 38 Einsätzen, bei denen ihnen 14 Tore und 21 Vorlagen gelangen. Die Torhüter bringen zusätzlich noch sechs Einsätze mit ein. Zwei Rookies der Flames standen im Kader des YoungStars Game, das seit 2002 ausgetragen wird.

Mit acht Teilnahmen für die Flames sind Theoren Fleury und Al MacInnis die Spieler, die auf die meisten Teilnahmen in der Geschichte des Teams zurückblicken können. Mit neun Punkten ist Fleury auch der erfolgreichste Spieler. Joe Nieuwendyk brachte es wie Fleury auf fünf Torvorlagen. Joe Mullen gelangen bei seinen zwei Einsätzen drei Tore und zwei Vorlagen.

Beim All-Star Game 1981 war Kent Nilsson der erste Spieler, der für Calgary teilnahm. Ihm gelang bei diesem Spiel ein Treffer.

Mit Terry Crisp war beim All-Star Game 1990 erstmals ein Trainer der Flames Cheftrainer der All-Star-Auswahl.

Schon bald nach dem Umzug von Atlanta nach Calgary, waren die Flames beim 37. National Hockey League All-Star Game 1985 Gastgeber des All-Star-Games. Im Olympic Saddledome besuchten 16.825 Zuschauer das Event.

An Stelle des All-Star-Games fand 1987 das Rendez-vous ’87 statt, bei dem das Team der NHL gegen die sowjetische Nationalmannschaft spielte. Aus dem Kader der Flames war jedoch kein Spieler im Kader.

Am YoungStars Game, welches von 2002 bis 2009 ausgetragen wurde, nahmen mit Robyn Regehr (2002), Jordan Leopold (2003) und Matthew Lombardi (2004) drei Spieler der Flames teil.

Saisonstatistik[Bearbeiten]

Abkürzungen: GP = Spiele, W = Siege, L = Niederlagen, T = Unentschieden, OTL = Niederlagen nach Overtime, Pts = Punkte, GF = Erzielte Tore, GA = Gegentore

Saison GP W L T OTL Pts GF GA Platz Playoffs
1980/81 80 39 27 14 92 329 298 3., Patrick Sieg im Conference Viertelfinale, 3:0 (Chicago)
Sieg im Conference Halbfinale, 4:3 (Philadelphia)
Niederlage im Conference Finale, 2:4 (Minnesota)
1981/82 80 29 34 17 75 334 345 3., Smythe Niederlage im Conference Viertelfinale, 0:3 (Vancouver)
1982/83 80 32 34 14 78 321 317 2., Smythe Sieg im Conference Viertelfinale, 3:1 (Vancouver)
Niederlage im Conference Halbfinale, 1:4 (Edmonton)
1983/84 80 34 32 14 82 311 314 2., Smythe Sieg im Conference Viertelfinale, 3:1 (Vancouver)
Niederlage im Conference Halbfinale, 3:4 (Edmonton)
1984/85 80 41 27 12 94 363 302 3., Smythe Niederlage im Conference Viertelfinale, 1:3 (Winnipeg)
1985/86 80 40 31 9 89 354 315 2., Smythe Sieg im Conference Viertelfinale, 3:0 (Winnipeg)
Sieg im Conference Halbfinale, 4:3 (Edmonton)
Sieg im Conference Finale, 4:3 (St. Louis)
Niederlage im Stanley Cup Finale, 1:4 (Montréal)
1986/87 80 46 31 3 95 318 289 2., Smythe Niederlage im Conference Viertelfinale, 2:4 (Winnipeg)
1987/88 80 48 23 9 105 397 305 1., Smythe Sieg im Conference Viertelfinale, 4:1 (Los Angeles)
Niederlage im Conference Halbfinale, 0:4 (Edmonton)
1988/89 80 54 17 9 117 354 226 1., Smythe Sieg im Conference Viertelfinale, 4:3 (Vancouver)
Sieg im Conference Halbfinale, 4:0 (Los Angeles)
Sieg im Conference Finale, 4:1 (Chicago)
Sieg im Stanley Cup Finale, 4:2 (Montréal)
1989/90 80 42 23 15 99 348 265 1., Smythe Niederlage im Conference Viertelfinale, 2:4 (Los Angeles)
1990/91 80 46 26 8 100 344 263 2., Smythe Niederlage im Conference Viertelfinale, 3:4 (Edmonton)
1991/92 80 31 37 12 74 296 305 5., Smythe nicht qualifiziert
1992/93 84 43 30 11 97 322 282 2., Smythe Niederlage im Conference Viertelfinale, 2:4 (Los Angeles)
1993/94 84 42 29 13 97 302 256 1., Pacific Niederlage im Conference Viertelfinale, 3:4 (Vancouver)
1994/951 48 24 17 7 55 163 135 1., Pacific Niederlage im Conference Viertelfinale, 3:4 (San Jose)
1995/96 82 34 37 11 79 241 240 3., Pacific Niederlage im Conference Viertelfinale, 0:4 (Chicago)
1996/97 82 32 41 9 73 214 239 5., Pacific nicht qualifiziert
1997/98 82 26 41 15 67 217 252 5., Pacific nicht qualifiziert
1998/99 82 30 40 12 72 211 234 3., Northwest nicht qualifiziert
1999/00 82 31 36 10 5 77 211 256 4., Northwest nicht qualifiziert
2000/01 82 27 36 15 4 73 197 236 4., Northwest nicht qualifiziert
2001/02 82 32 35 12 3 79 201 220 4., Northwest nicht qualifiziert
2002/03 82 29 36 13 4 75 186 228 5., Northwest nicht qualifiziert
2003/04 82 42 30 7 3 94 200 176 3., Northwest Sieg im Conference Viertelfinale, 4:3 (Vancouver)
Sieg im Conference Halbfinale, 4:2 (Detroit)
Sieg im Conference Finale, 4:2 (San Jose)
Niederlage im Stanley Cup Finale, 3:4 (Tampa)
2004/052
2005/06 82 46 25 11 103 218 200 1., Northwest Niederlage im Conference Viertelfinale, 3:4 (Anaheim)
2006/07 82 43 29 10 96 258 226 3., Northwest Niederlage im Conference Viertelfinale, 2:4 (Detroit)
2007/08 82 42 30 10 94 229 227 3., Northwest Niederlage im Conference Viertelfinale, 3:4 (San Jose)
2008/09 82 46 30 6 98 254 248 2., Northwest Niederlage im Conference Viertelfinale, 2:4 (Chicago)
2009/10 82 40 32 10 90 204 210 3., Northwest nicht qualifiziert
2010/11 82 41 29 12 94 250 237 2., Northwest nicht qualifiziert
2011/12 82 37 29 16 90 202 226 2., Northwest nicht qualifiziert
2012/133 48 19 25 7 42 128 157 4., Northwest nicht qualifiziert
2013/14 82 35 40 7 77 209 241 6., Pacific nicht qualifiziert
Gesamt 2570 1204 994 271 101 2780 8558 8113 20 Playoff-Teilnahmen
34 Serien: 15 Siege, 19 Niederlagen
191 Spiele: 92 Siege, 99 Niederlagen
1 Saison wegen des NHL-Lockout 1994/95 verkürzt
2 Saison wegen des NHL-Lockout 2004/05 ausgefallen
3 Saison wegen des NHL-Lockout 2012/13 verkürzt

Franchiserekorde[Bearbeiten]

Jarome Iginla hält diverse Franchise-Rekorde
Miikka Kiprusoff stellte einige Torhüter-Rekorde auf

Im Folgenden werden ausgewählte Spielerrekorde des Franchise sowohl über die gesamte Karriere als auch über einzelne Spielzeiten aufgeführt.

Karriere[Bearbeiten]

Name Anzahl
Meiste Spiele Jarome Iginla 1.219 (in 16 Spielzeiten)
Meiste aufeinanderfolgende Spiele Jarome Iginla 441[3] (4. Oktober 2007 bis 26. März 2013)
Meiste Tore Jarome Iginla 525
Meiste Vorlagen Al MacInnis 609
Meiste Punkte Jarome Iginla 1.095 (525 Tore + 570 Vorlagen)
Meiste Strafminuten Tim Hunter 2.405
Meiste Shutouts Miikka Kiprusoff 41

* aktiver Spieler; Stand nach Ende Saison 2012/13

Saison[Bearbeiten]

Name Anzahl Saison
Meiste Tore Lanny McDonald 66 1982/83
Meiste Vorlagen Kent Nilsson 82 1980/81
Meiste Punkte Kent Nilsson 131 (49 Tore + 82 Vorlagen) 1980/81
Meiste Punkte als Rookie Joe Nieuwendyk 92 (51 Tore + 41 Vorlagen) 1987/88
Meiste Punkte als Verteidiger Al MacInnis 103 (28 Tore + 75 Vorlagen) 1990/91
Meiste Strafminuten Tim Hunter 375 1988/89
Meiste Siege als Torhüter Miikka Kiprusoff 45 2008/09

Trainer[Bearbeiten]

Abkürzungen: GC = Spiele, W = Siege, L = Niederlagen, T = Unentschieden, OTL = Niederlagen nach
Overtime, Pts = Punkte, Win % = Siegquote

Name Saison Reguläre Saison Playoffs
GC W L T OTL Pts Win % GC W L
Al MacNeil 1980/81–1981/82 160 68 61 31 167 .522 23 10 13
Bob Johnson 1982/83–1986/87 400 193 155 52 438 .548 52 25 27
Terry Crisp 1987/88–1989/90 240 144 63 33 321 .669 37 22 15
Doug Risebrough 1990/91–1991/92* 144 71 56 17 159 .552 7 3 4
Guy Charron 1991/92* 16 6 7 3 15 .469
Dave King 1992/93–1994/95 216 109 76 31 249 .576 20 8 12
Pierre Pagé 1995/96–1996/97 164 66 78 20 152 .463 4 0 4
Brian Sutter 1997/98–1999/00 246 87 117 37 5 216 .439
Don Hay 2001/02* 68 23 28 13 4 63 .463
Greg Gilbert 2001/02*–2002/03* 121 42 56 17 6 107 .442
Al MacNeil 2002/03* 11 4 5 2 0 10 .455
Darryl Sutter 2002/03*–2005/06 210 107 73 15 15 244 .581 33 18 15
Jim Playfair 2006/07 82 43 29 10 96 .585 6 2 4
Mike Keenan 2007/08–2008/09 164 86 60 16 192 .585 13 5 8
Brent Sutter 2009/10–2011/12 246 118 90 38 274 .555
Bob Hartley seit 2012/13 .

* Wechsel während der Saison


General Manager[Bearbeiten]

Name Saison
Cliff Fletcher 1980/81–1990/91
Doug Risebrough 1991/92–1995/96
Al Coates 1995/96–1999/00
Braig Button 2000/01–2002/03
Darryl Sutter 2003/04–2010/11
Jay Feaster 2010/11–2013/14*
Brian Burke 2013/14**
Brad Treliving seit 2014

* Wechsel während der Saison; ** Interimsmanager


Spieler[Bearbeiten]

Kader der Saison 2014/15[Bearbeiten]

Stand: 18. November 2014

Nr. Nat. Spieler Pos. Geburtsdatum in Org. seit Geburtsort
1 SchweizSchweiz Hiller, JonasJonas Hiller G 12. Februar 1982 2014 Felben-Wellhausen, Schweiz
31 FinnlandFinnland Rämö, KarriKarri Rämö G 01. Juli 1986 2013 Asikkala, Finnland
7 KanadaKanada Brodie, T. J.T. J. Brodie D 07. Juni 1990 2010 Chatham, Ontario, Kanada
33 SchweizSchweiz Diaz, RaphaelRaphael Diaz D 09. Januar 1986 2014 Baar, Schweiz
29 KanadaKanada Engelland, DerykDeryk Engelland D 03. April 1982 2014 Edmonton, Alberta, Kanada
5 KanadaKanada Giordano, MarkMark Giordano – C D 03. Oktober 1983 2008 Toronto, Ontario, Kanada
4 KanadaKanada Russell, KrisKris Russell D 02. Mai 1987 2013 Caroline, Alberta, Kanada
15 TschechienTschechien Šmíd, LadislavLadislav Šmíd D 01. Februar 1986 2013 Frýdlant v Čechách, Tschechoslowakei
6 KanadaKanada Wideman, DennisDennis Wideman D 20. Februar 1983 2012 Kitchener, Ontario, Kanada
11 SchwedenSchweden Backlund, MikaelMikael Backlund Injured.svg C 17. März 1989 2009 Västerås, Schweden
27 SchweizSchweiz Bärtschi, SvenSven Bärtschi LW 05. Oktober 1992 2011 Langenthal, Schweiz
63 KanadaKanada Bennett, SamSam Bennett C 20. Juni 1996 2014 Richmond Hill, Ontario, Kanada
25 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bollig, BrandonBrandon Bollig LW 31. Januar 1987 2014 Saint Charles, Missouri, USA
17 KanadaKanada Bouma, LanceLance Bouma C 25. März 1990 2009 Provost, Alberta, Kanada
32 KanadaKanada Byron, PaulPaul Byron C 27. April 1989 2011 Ottawa, Ontario, Kanada
8 KanadaKanada Colborne, JoeJoe Colborne Injured.svg C 30. Januar 1990 2013 Calgary, Alberta, Kanada
79 KanadaKanada Ferland, MichaelMichael Ferland Injured.svg LW 17. August 1992 2011 Brandon, Manitoba, Kanada
13 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Gaudreau, JohnnyJohnny Gaudreau LW 13. August 1993 2014 Salem, New Jersey, USA
20 KanadaKanada Glencross, CurtisCurtis Glencross – A LW 28. Dezember 1982 2008 Kindersley, Saskatchewan, Kanada
60 FinnlandFinnland Granlund, MarkusMarkus Granlund C 16. April 1993 2013 Oulu, Finnland
24 TschechienTschechien Hudler, JiříJiří Hudler C 04. Januar 1984 2012 Olomouc, Tschechoslowakei
19 KanadaKanada Jones, DavidDavid Jones RW 10. August 1984 2013 Guelph, Ontario, Kanada
86 KanadaKanada Jooris, JoshJosh Jooris C 14. Juli 1990 2013 Burlington, Ontario, Kanada
16 KanadaKanada McGrattan, BrianBrian McGrattan RW 02. September 1981 2013 Hamilton, Ontario, Kanada
23 KanadaKanada Monahan, SeanSean Monahan C 12. Oktober 1994 2013 Brampton, Ontario, Kanada
21 KanadaKanada Raymond, MasonMason Raymond Injured.svg LW 17. September 1985 2014 Cochrane, Alberta, Kanada
22 KanadaKanada Setoguchi, DevinDevin Setoguchi RW 01. Januar 1987 2014 Taber, Alberta, Kanada
18 KanadaKanada Stajan, MattMatt Stajan Injured.svg C 19. Dezember 1983 2010 Mississauga, Ontario, Kanada

Mannschaftskapitäne[Bearbeiten]

Jahr Name
1980–1981 Brad Marsh
1981–1983 Phil Russell
1983–1989 Lanny McDonald*
1983–1987 Doug Risebrough*
1984–1989 Jim Peplinski*
1988–1989 Tim Hunter*
1989–1990 Brad McCrimmon
1990–1991 ständig wechselnde Kapitäne
1991–1995 Joe Nieuwendyk
Jahr Name
1995–1997 Theoren Fleury
1997–1999 Todd Simpson
1999–2000 Steve Smith
2000–2002 Dave Lowry
2001–2003 Bob Boughner*
2001–2003 Craig Conroy*
2003–2013 Jarome Iginla
seit 2013 Mark Giordano

* Co-Kapitäne


Mitglieder der Hockey Hall of Fame[Bearbeiten]

Name Aufnahmedatum Position
Cliff Fletcher 2004 Funktionär
Grant Fuhr 3. November 2003 Spieler
Doug Gilmour 14. November 2011 Spieler
Harley Hotchkiss 2006 Funktionär
Brett Hull 9. November 2009 Spieler
Bob Johnson 1992 Trainer
Lanny McDonald 1992 Spieler
Al MacInnis 12. November 2007 Spieler
Joe Mullen 13. November 2000 Spieler
Joe Nieuwendyk 14. November 2011 Spieler
Daryl Seaman 9. November 2010 Funktionär

Bisher wurden sieben Spieler und drei Funktionäre der Calgary Flames in die in Toronto befindliche Hockey Hall of Fame aufgenommen. Die ersten Induktionen erfolgten 1992 als sowohl Spieler Lanny McDonald als auch Trainer Bob Johnson aufgenommen wurden. Im Jahr 2000 folgte mit Joe Mullen ein weiterer Spieler. Der nächste Ex-Flame, dem diese Ehre zuteilwurde, war Torhüter Grant Fuhr, der zur Aufnahmeklasse von 2003 gehörte.

Gesperrte Trikotnummern[Bearbeiten]

Nr. Name Sperrungsdatum
9 Lanny McDonald 17. März 1990
30 Mike Vernon 7. Februar 2007
99 Wayne Gretzky 6. Februar 2000 (ligaweit)
Banner mit Lanny McDonalds gesperrter Trikotnummer 9 neben dem Banner vom Stanley Cup 1989

In ihrer Franchise-Geschichte haben die Calgary Flames bisher zwei Trikotnummern offiziell gesperrt. Zudem wird eine weitere offiziell nicht mehr vergeben.

Erstmals wurde mit der Trikotnummer 9 von Lanny McDonald am 17. März 1990 eine Trikotnummer von den Calgary Flames offiziell gesperrt. Erst 17 Jahre später, am 7. Februar 2007, hing das Team mit Mike Vernons Trikotnummer 30 ein weiteres Banner an die Hallendecke des Scotiabank Saddledome. Außerdem wird seit dem Karriereende von Theoren Fleury auch dessen Trikotnummer 14 inoffiziell nicht mehr vergeben.

Des Weiteren wird die berühmte 99 des Kanadiers Wayne Gretzky nicht mehr an einen Spieler vergeben, da sie seit dem 6. Februar 2000 offiziell durch die Liga gesperrt ist.

Erstrunden-Wahlrechte[Bearbeiten]

NHL Entry Draft[Bearbeiten]

Name Jahr Draft-Position
Denis Cyr 1980 13.
Al MacInnis 1981 15.
Dan Quinn 1983 13.
Gary Roberts 1984 12.
Chris Biotti 1985 17.
George Pelawa 1986 16.
Bryan Deasley 1987 19.
Jason Muzzatti 1988 21.
Trevor Kidd 1990 11.
Niklas Sundblad 1991 19.
Cory Stillman 1992 6.
Name Jahr Draft-Position
Jesper Mattson 1993 18.
Chris Dingman 1994 19.
Denis Gauthier 1995 20.
Derek Morris 1996 13.
Daniel Tkaczuk 1997 6.
Rico Fata 1998 6.
Oleg Saprykin 1999 11.
Brent Krahn 2000 9.
Chuck Kobasew 2001 14.
Eric Nystrom 2002 10.
Dion Phaneuf 2003 9.
Name Jahr Draft-Position
Kris Chucko 2004 24.
Matt Pelech 2005 26.
Leland Irving 2006 26.
Mikael Backlund 2007 24.
Greg Nemisz 2008 25.
Tim Erixon 2009 23.
Sven Bärtschi 2011 13.
Mark Jankowski 2012 21.
Sean Monahan 2013 6.
Émile Poirier 2013 22.
Morgan Klimchuk 2013 28.
Sam Bennett 2014 4.

Seit 1980 nutzten die Calgary Flames ihre Wahlrechte, um 33 Spieler in der ersten Runde zu selektieren, darunter sieben Akteure unter den ersten zehn Rechten im NHL Entry Draft.[4] In der Franchise-Geschichte der Flames durften die Kanadier 2013 erstmals mehr als einen Spieler in der ersten Runde auswählen. Bislang verfügten die Flames lediglich dreimal – in den Entry Drafts 1982, 1989 und 2010 – über kein Erstrunden-Wahlrecht, nachdem sie diese in Transfergeschäften abgetreten hatten.

Der Flügelstürmer Denis Cyr war 1980 der erste Spieler der Franchise-Geschichte, dessen Rechte sich die Flames über die Talentziehung sicherten. Das früheste Wahlrecht hatte das Franchise dreimal an sechster Position, als sie sich 1992, 1997 und 1998 für Cory Stillman, Daniel Tkaczuk und Rico Fata entschieden, wobei lediglich Stillman im Trikot der Flames den Durchbruch schaffte.

In Calgary avancierten Spieler wie die Stanley-Cup-Sieger Al MacInnis und Gary Roberts zu Stars, aber auch relativ spät gedraftete Akteure wie Theoren Fleury, Brett Hull, Håkan Loob, Sergei Makarow und Gary Suter absolvierten eine erfolgreiche NHL-Karriere.

Chris Biotti, Bryan Deasley und Jesper Mattson gelang es im Verlauf ihrer Karriere nie, ein NHL-Spiel zu absolvieren. Ebenfalls ohne Einsatz blieb George Pelawa, welcher wenige Monate nach dem Entry Draft 1986 bei einem Autounfall tödlich verunglückte.

NHL Supplemental Draft[Bearbeiten]

Name Jahr Draft-Position
Steve MacSwain 1986 4.
Peter Lappin 1987 4.
Jerry Tarrant 1988 26.
Shawn Heaphy 1989 26.
Lyle Wildgoose 1990 24.
Dean Larson 1991 25.
Jamie O’Brien 1992 6.

Im von 1986 bis 1994 abgehaltenen NHL Supplemental Draft hatten die Flames zwischen 1986 und 1992 insgesamt sieben Wahlrechte.

Lediglich Shawn Heaphy und Peter Lappin absolvierten mindestens ein NHL-Spiel im Verlauf ihrer Karriere und brachten es insgesamt auf acht Einsätze in der National Hockey League, wobei Heaphy als einziger im Trikot der Flames auflief. Die anderen fünf ausgewählten Akteure verbrachten ihre Laufbahn vorwiegend in den Minor Leagues.

Top-Punktesammler[Bearbeiten]

Die zehn besten Punktesammler in der Geschichte der Calgary Flames bis zum Ende der regulären Saison 2013/14 und der Playoffs 2014.

Abkürzungen: Pos = Position, GP = Spiele, G = Tore, A = Vorlagen, Pts = Punkte, P/G = Punkte pro Spiel

Reguläre Saison

Name Pos Saison GP G A Pts P/G
Jarome Iginla RW 1995/96-2012/13 1219 525 570 1095 0,90
Theoren Fleury RW 1988/89–1998/99 791 364 466 830 1,05
Al MacInnis D 1981/82–1993/94 803 213 609 822 1,01
Joe Nieuwendyk C 1987/88–1994/95 577 314 302 616 1,16
Gary Suter D 1985/86–1993/94 617 128 436 564 0,91
Gary Roberts LW 1998/99–2001/02 586 257 288 505 0,86
Kent Nilsson F 1980/81–1984/85 345 189 280 469 1,36
Håkan Loob D 1983/84-1988/89 450 193 236 429 0,95
Eric Vail LW 1973/74–1981/82 539 206 246 452 0,84
Paul Reinhart D 1979/80–1987/88 517 109 336 445 0,86

Playoffs

Name Pos GP G A Pts P/G
Al MacInnis D 95 25 77 102 1,07
Paul Reinhart D 76 21 51 72 0,95
Theoren Fleury RW 59 29 33 62 1,05
Joel Otto C 87 23 38 61 0,70
Joe Nieuwendyk C 66 32 28 60 0,91
Joe Mullen RW 61 35 20 55 0,90
Håkan Loob RW 73 26 28 54 0,74
Jarome Iginla RW 54 28 21 49 0,91
Lanny McDonald RW 72 24 23 47 0,65
Jim Peplinski LW 99 15 31 46 0,46

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. andrewsstarpage.com, NHL Arena Naming Rights (Version vom 7. November 2010 im Internet Archive), abgerufen am 13. Februar 2012
  2. azhockey.com, Liste der Farmteams der Calgary Flames
  3. Dan Diamond (Hrsg.): National Hockey League Official Guide & Record Book 2014, Triumph Books, S. 35
  4. hockeydb.com, Calgary Flames Draft-Historie

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Calgary Flames – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien