Caliban (Band)

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Caliban
Caliban - Logo.svg
Allgemeine Informationen
Genre(s) Metalcore
Gründung 1997
Website www.calibanmetal.com
Aktuelle Besetzung
Andreas Dörner
Denis Schmidt (seit 2001)
Marc Görtz
Marco Schaller (seit 2005)
Patrick Grün (seit 2003)
Ehemalige Mitglieder
E-Gitarre
Claus Wilgenbusch (1997 bis 1999)
E-Gitarre
Thomas Sielemann (1999 bis 2001)
Schlagzeug
Robert Krämer (1997 bis 2003)
E-Bass
Boris Pracht (2004 bis 2005)
E-Bass
Engin Güres (1997 bis 2004)
frühere Logovariante von Caliban
Caliban bei Rock am Deich im Jahr 2005

Caliban ist eine deutsche Metalcore-Band. Der Name leitet sich vom deformierten Sohn der Hexe Sycorax in William ShakespearesDer Sturm“ ab. Caliban gelten neben Heaven Shall Burn als wichtigste Vertreter des deutschen Metalcore.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte[Bearbeiten]

Caliban beim Summer Breeze 2007

Caliban wurde 1997 in Hattingen unter dem Namen Never Again gegründet. Nach sechs Monaten des Zusammenspielens nahm die Band zwei Songs für eine Kompilation auf, die jedoch niemals veröffentlicht wurde. Die Songs wurden an verschiedene Plattenfirmen geschickt. Daraufhin nahm Lifeforce Records Caliban unter Vertrag. Die erste selbstbenannte Single erschien im Sommer 1998. Um die CD bekannt zu machen, spielten Caliban viele Auftritte in ganz Europa und unterstützten unter anderem Morning Again, Earth Crisis und Cro-Mags.

Nach der Europa-Tour 1999 begaben sich Caliban ins Studio, um ihr erstes Album A Small Boy And A Grey Heaven aufzunehmen. Kurz nach der Veröffentlichung verließ Claus Wilgenbusch die Band aus persönlichen Gründen und wurde durch Thomas Sielemann ersetzt. Mit Sielemann an der zweiten Gitarre nahmen Caliban vier Songs für eine Split mit der befreundeten Band Heaven Shall Burn auf.

Im April 2001 veröffentlichte die Band ihre zweite Platte Vent, welche auch über Imperium Records und Howling-Bull Records in Japan veröffentlicht wurde. Anschließend spielten sie auf dem Beast Feast Festival mit Bands wie Slayer, Pantera, Machine Head, Biohazard und Morbid Angel.

Shadow Hearts, das dritte Album der Band, folgte im Jahr 2003. Durch eine anschließende Japan-Tour mit Killswitch Engage und Shadows Fall konnten sie ihren Bekanntheitsgrad weiter steigern.

Im Januar 2004 begannen die Aufnahmen für das vierte Album, The Opposite From Within. Für dieses Album konnten sie Anders Fridén, seines Zeichens Frontmann bei In Flames, für die Produktion gewinnen. Abgemischt wurde es von Andy Sneap, der bereits für Bands wie Machine Head, Arch Enemy oder Killswitch Engage arbeitete. The Opposite From Within erschien im September 2004 beim neuen Label Roadrunner Records.

Von September bis Oktober 2005 befanden sich Caliban im Studio, um ihr fünftes Studioalbum The Undying Darkness aufzunehmen. Musikalisch gibt es einige Veränderungen. Besonders auffällig sind die zahlreichen clean gesungenen Parts des Gitarristen Denis Schmidt. Die CD erreichte in den deutschen Charts Platz 73, was für eine Metalcore-Band einen außerordentlichen Erfolg darstellt.

Im Sommer des Jahres 2006 spielte die Band auf dem Wacken Open Air.

Von Frühling 2007 bis Sommer 2007 spielten Caliban im Rahmen der Darkness over Europe-Tour als Headliner zusammen mit All Shall Perish, Bleeding Through und I Killed the Prom Queen Konzerte in ganz Europa.

Am 25. Mai 2007 erschien Calibans sechstes Album, The Awakening. Die CD erreichte Platz 36 in den deutschen Albencharts.

Im Sommer 2007 spielten Caliban auf vielen europäischen Festivals, darunter die beiden deutschen With Full Force und Summer Breeze.

Von September bis Oktober 2007 gaben Caliban zusammen mit Soilwork, Dark Tranquillity und Sonic Syndicate im Rahmen der Eastpak Antidote Tour Konzerte in ganz Europa.[1] Am 23. Oktober 2007 erschien das Album The Awakening dann auch in Amerika via Century Media.

Seit Juni 2009 steht die Band bei Century Media Records unter Vertrag, nachdem Roadrunner US ihre Labelpolitik geändert hat und der Band einen 360-Deal, d. h. die Plattenfirma bekommt nicht nur vom Albumverkauf Geld, sondern auch von den Konzerten und dem Merchandising der Band, angeboten hatte, den Caliban aber nicht annehmen wollten.[2] Ihr neues Album Say Hello To Tragedy wurde wie das Vorgängeralbum von Benny Richter produziert, von Marc Görtz ko-produziert und von Killswitch Engage Gitarrist Adam Dutkiewicz gemixt.[3] Say Hello To Tragedy erschien in Deutschland, Österreich und der Schweiz am 21. August 2009. In den restlichen europäischen Ländern erschien das Album am 24. August 2009, in den USA am 25. August 2009.[4] Das Cover-Artwork für dieses Album wurde von Bastian Sobtzick, dem Frontmann der Metalcore Band Callejon erstellt.

Im Mai 2011 erschien die EP Coverfield. Die EP enthält Coverversionen von vier Liedern (Rammstein – „Sonne“, Type O Negative – „My Girlfriend's Girlfriend“, The Beatles – „Helter Skelter“ und At The Gates – „Blinded By Fear“).

Am 3. Februar 2012 veröffentlichten Caliban ihr achtes Studioalbum I Am Nemesis. Dieses wurde in drei Versionen und als Download-Version angeboten. Zudem befand sich die Band vom 2. Februar bis 25. Februar 2012 auf der Get infected Tour 2012. Im Herbst 2012 war die Band gemeinsam mit As I Lay Dying, Trivium und Upon A Burning Body auf Europa-Tour.[5]

Diskografie[Bearbeiten]

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben
The Undying Darkness
  DE 73 13.03.2006 (2 Wo.) [6]
The Awakening
  DE 36 11.06.2007 (2 Wo.) [6]
  AT 74 08.06.2007 (1 Wo.) [7]
Say Hello to Tragedy
  DE 36 04.09.2009 (1 Wo.) [6]
  AT 64 04.09.2009 (1 Wo.) [7]
  CH 87 06.09.2009 (1 Wo.) [8]
I Am Nemesis
  DE 21 17.02.2012 (2 Wo.) [6]
  AT 47 17.02.2012 (1 Wo.) [7]
  CH 61 19.02.2012 (1 Wo.) [8]
[6]

[7]

[8]

Alben[Bearbeiten]

Singles[Bearbeiten]

  • 2004: The Beloved And The Hatred
  • 2006: It's Our Burden To Bleed / Nothing Is Forever
  • 2007: I Will Never Let You Down
  • 2007: Life Is Too Short
  • 2009: 24 Years
  • 2009: Caliban's Revenge
  • 2012: Memorial / Sonne

Sonstiges[Bearbeiten]

Videos[Bearbeiten]

  • 2003: Forsaken Horizon
  • 2004: The Beloved and the Hatred
  • 2006: It's Our Burden To Bleed
  • 2007: I Will Never Let You Down
  • 2009: Caliban's Revenge
  • 2011: Memorial
  • 2012: Davy Jones (Live Impericon 2 Festival 2012)
  • 2012: Memorial (Fan-Live Schnitt)
  • 2013: We Are the Many (Fanvideo)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Caliban – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. antidotetour.com: Eastpak Antidote Tour
  2. in-your-face.de: Caliban-Interview vom 25. August 2009
  3. calibanmetal.com: News vom 9. Juni 2009  (Seite nicht mehr abrufbar; Suche im Webarchiv) [1] [2] Vorlage:Toter Link/calibanmetal.com
  4. calibanmetal.com: News vom 22. Juni 2009  (Seite nicht mehr abrufbar; Suche im Webarchiv) [3] [4] Vorlage:Toter Link/calibanmetal.com
  5. Caliban mit Trivium, As I Lay Dying und Upon A Burnin Body auf Europa Tour auf strombringer.at, zugegriffen am 24. Januar 2013
  6. a b c d e musicline.de: Caliban in den deutschen Albencharts
  7. a b c d austriancharts.at: Caliban in den österreichischen Charts
  8. a b c hitparade.ch: Caliban in den schweizer Charts