Calle Ridderwall

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SchwedenSchweden Calle Ridderwall Eishockeyspieler
Calle Ridderwall
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 28. Mai 1988
Geburtsort Stockholm, Schweden
Größe 180 cm
Gewicht 78 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Stürmer
Schusshand Links
Spielerkarriere
2003–2005 Stockholm 2
2004–2005 Hammarby IF
2005–2006 Chicago Chill
2006–2007 Tri-City Storm
2007–2011 University of Notre Dame
2011–2012 Providence Bruins
2012–2013 Düsseldorfer EG
2013–2014 HC Lev Prag
seit 2014 HV71

Carl „Calle” Ridderwall (* 28. Mai 1988 in Stockholm) ist ein schwedischer Eishockeyspieler, der seit Juli 2014 beim HV71 in der Svenska Hockeyligan unter Vertrag steht. Sein Onkel Rolf war ein bekannter Eishockeytorwart, sein Cousin Stefan ist ebenfalls ein professioneller Eishockeytorwart. Mit Billie Blomberg ist ein weiterer Cousin Ridderwalls als Eishockeyprofi aktiv.

Karriere[Bearbeiten]

Calle Ridderwall nahm in der zweiten Stadtauswahl von Stockholm in den Jahren 2003 und 2004 beim nationalen Turnier TV-Pucken teil. Seine Eishockeykarriere begann er 2004 bei der U-18 von Hammarby IF, wo er in diesem Spieljahr unter anderem auch an drei Spielen des Juniorenteams in der J20 SuperElit teilnahm.

2005 ging er in die Vereinigten Staaten zu den Chicago Chill in der Mid Atlantic Hockey League (MAHL), die er jedoch nach einem Jahr wieder verließ. Nach einer Saison in der United States Hockey League bei den Tri-City Storm ging Ridderwall zur University of Notre Dame und spielte die nächsten vier Jahre in der National Collegiate Athletic Association.

Zur Saison 2011/12 begann Ridderwall seine Profikarriere bei den Boston Bruins, wurde jedoch nach den Tryouts zu den Providence Bruins in die American Hockey League geschickt, ging nach nur einer Saison wieder zurück nach Europa und unterschrieb einen Vertrag bei der Düsseldorfer EG.[1]

Im letzten Spiel der DEL-Hauptrunde konnte Ridderwall noch den Mannheimer Yanick Lehoux überholen und wurde mit 22 Toren und 36 Assists Topscorer der Liga. Das brachte ihm schließlich eine Nominierung in den erweiterten Kader Schwedens für die Eishockey-WM ein, ließ in ihm aber auch den Wunsch nach einer neuen Herausforderung reifen, welche er beim HC Lev Prag aus der KHL fand. Dort unterschrieb er einen Vertrag für die Saison 2013/14.[2]

Nach dem Rückzug von Lev Prag aus der KHL kehrte Ridderwall nach Scheden zurück und wurde vom HV71 verpflichtet.

Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Karrierestatistik[Bearbeiten]

Reguläre Saison Play-offs
Saison Team Liga GP G A Pts PIM GP G A Pts PIM
2003/04 Stockholm 2 TV-Pucken 5 2 1 3 0
2004/05 Stockholm 2 TV-Pucken 5 2 3 5 2
2004/05 Hammarby IF (U-18) J18-Elit 37 34 24 58 n/A
2004/05 Hammarby IF (U-20) J20 SuperElit 3 0 0 0 0
2005/06 Chicago Chill MAHL 76 52 66 118 65
2006/07 Tri-City Storm USHL 60 27 35 62 36 9 3 5 8 4
2007/08 University of Notre Dame NCAA 39 5 2 7 20
2008/09 University of Notre Dame NCAA 40 17 15 32 20
2009/10 University of Notre Dame NCAA 38 19 8 27 51
2010/11 University of Notre Dame NCAA 39 16 9 25 27
2011/12 Providence Bruins AHL 68 8 20 28 15
2012/13 Düsseldorfer EG DEL 51 22 36 58 105
2013/14 HC Lev Prag KHL

(Legende zur Spielerstatistik: Sp oder GP = absolvierte Spiele; T oder G = erzielte Tore; V oder A = erzielte Assists; Pkt oder Pts = erzielte Scorerpunkte; SM oder PIM = erhaltene Strafminuten; +/− = Plus/Minus-Bilanz; PP = erzielte Überzahltore; SH = erzielte Unterzahltore; GW = erzielte Siegtore; 1 Play-downs/Relegation)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ridderwall kommt - rp-online.de
  2. Düsseldorf verliert DEL-Topcsorer Ridderwall - derwesten.de