Camarines Sur

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Provinz Camarines Sur
Offizielles Siegel der Provinz Camarines Sur
Basisdaten
Region: Bicol-Region
Hauptstadt: Naga City
Einwohnerzahl: 1.822.371
Zensus 1. Mai 2010
Bevölkerungsdichte: 332 Einwohner je km²
Fläche: 5.497,03 km²
Gouverneur: LUIS RAYMUND F. VILLAFUERTE, JR.
Offizielle Webpräsenz: Offizielle Webseite von Camarines Sur
Gliederung  
 – Hoch urbanisierte Städte
 – Provinzstädte 2
 – Gemeinden 35
 – Barangays 1.063
 – Wahldistrikte 4
Lage der Provinz in den Philippinen
Karte

Camarines Sur ist eine Provinz der Philippinen in der Bicol-Region, die sich im Südosten der Insel Luzon befindet.

Die Hauptstadt der Provinz ist Pili. Camarines Sur ist mit 5497,03 km² die größte Provinz des Bezirkes. Insgesamt lebten am 1. Mai 2010 1.822.371 Menschen in der Provinz. Naga City ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum.

Derzeitiger Gouverneur der Provinz ist Luis R. Villafuerte.

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Camarines Sur liegt in der Mitte der Halbinsel Bicol. Die Nachbarprovinzen von Camarines Sur sind Camarines Norte und Quezon im Norden und Albay im Süden. In der größten Provinz der Region erstreckt sich eine große Ebene, die sich besonders gut für den Reisanbau eignet. Aus dieser Ebene erheben sich der fast 2000 m hohe Vulkan Isarog und der 1196 m hohe Iriga regelrecht hervor. Im nordöstlichen Teil erstreckt sich die gebirgige Halbinsel Caramoan, welche gegenüber der Inselprovinz Catanduanes liegt und die Philippinensee vom Golf von Lagonoy trennt. Nördlich der Caramoan-Halbinsel liegen die Inseln Quinalasag-, Lahuy-, Basot-, Basog- und Bagieng Island.

Um den Vulkan Iriga gruppieren sich die drei Seen Buhi, Bato und Baao. Der Mount-Isarog-Nationalpark wurde zum Schutz der Regenwaldbestände der Provinz eingerichtet. Der Caramoan-Nationalpark liegt an der nördlichen Küste. Im Nordwesten der Provinz liegt der Golf von Ragay, der ein bei Touristen beliebtes Tauchgewässer ist.

Klima[Bearbeiten]

Das Klima ist wie im Rest des Landes tropisch. Zwischen März und Mai ist es relativ trocken, in den restlichen Monaten treten kontinuierlich Regenfälle auf. In den Monaten von Juni bis Oktober kann die Provinz von Taifunen oder tropischen Tiefdrucksystemen getroffen werden. Die jährliche Niederschlagsmenge liegt durchschnittlich bei 256,5 Zentimetern und die Durchschnittstemparatur liegt um die 27 °C.

Sprachen[Bearbeiten]

Die meistgesprochen Sprache in Camarines Sur ist Bikolano. In und um Naga wird Zenralbikolano, der reinste Bikolano-Dialekt gesprochen. Aber auch Agta-sprechende Menschen trifft man hier an. Manche sprechen auch Buhi-non, ein Dialekt aus der Provinz Albay, der im südlichen Teil um den See Buhi gesprochen wird. Rinconada Bikolano wird in der Gegend um Iriga gesprochen. Partido, ein Dialekt des Naga Bikolano wird teilweise im östlichen Teil der Provinz verwendet. Viele Einwohner verstehen auch Tagalog und Englisch.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Die Landwirtschaft ist der wichtigste Erwerbszweig der Provinz. Besonders der Reisanbau sowie die Futtermehlproduktion und die Viehzucht. Des Weiteren wird Getreide angebaut und einige leben vom Fischfang. Am meisten wird mit den Nachbarprovinzen gehandelt, da die lokale Nachfrage begrenzt ist.

Städte und Gemeinden[Bearbeiten]

Camarines Sur ist unterteilt in 35 Gemeinden und 2 Städte, welche sich wiederum in 1063 Barangays aufteilen.

Städte:

Gemeinden:

Kultur[Bearbeiten]

In Naga City steht die Basilica of Our Lady of Peñafrancia, die das Bildnis der Maria beherbergt, das als Schutzpatronin der Provinz gilt. Der Libmanan Caves National Park wurde zum Schutz der zahlreichen Höhlensysteme etabliert.

Hochschulen[Bearbeiten]