Caminha

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Dieser Artikel behandelt die Kreisgemeinde, zur Ortsgemeinde siehe Caminha (Freguesia), zum Schreiber des Seefahrers Pedro Alvares Cabral siehe Pero Vaz de Caminha.
Caminha
Wappen Karte
Wappen von Caminha
Caminha (Portugal)
Caminha
Basisdaten
Region: Norte
Unterregion: Minho-Lima
Distrikt: Viana do Castelo
Concelho: Caminha
Koordinaten: 41° 53′ N, 8° 50′ W41.876823-8.837246Koordinaten: 41° 53′ N, 8° 50′ W
Einwohner: 16.630 (Stand: 30. Juni 2011)[1]
Fläche: 136,44 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 122 Einwohner pro km²
Kreis Caminha
Flagge Karte
Flagge von Caminha Position des Kreises Caminha
Einwohner: 16.630 (Stand: 30. Juni 2011)[1]
Fläche: 136,44 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 122 Einwohner pro km²
Anzahl der Gemeinden: 20
Verwaltung
Adresse der Verwaltung: Câmara Municipal de Caminha
Praça Conselheiro Silva Torres
4910-122 Caminha
Präsident der Câmara Municipal: Júlia Paula Costa (PSD)
Webpräsenz: www.cm-caminha.pt


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Vorlage:Infobox Ort in Portugal/Wartung/Verwaltungsort ist leer Vorlage:Infobox Ort in Portugal/Wartung/Webseite ist leer Caminha ist eine Kleinstadt (Vila) und ein Kreis (port. Município oder auch Concelho) in Portugal. Der Kreis besitzt eine Fläche von 137,4 km² und hat 16.630 Einwohner (Stand 30. Juni 2011).

Im historischen Ortskern

Geschichte[Bearbeiten]

Funde (u.a. Antas) belegen eine vorgeschichtliche Besiedlung des Gebietes. Auch die hier siedelnden Römer hinterließen Spuren, darunter Brücken und Römerstraßenabschnitte. Seit dem 5. Jahrhundert n. Chr. ist der Ort als Camenae bzw. Camina dokumentiert. Ferdinand I. (León) machte den Ort 1060 als Caput Mini zum Sitz einer Grafschaft. Auch nach der Unabhängigkeit des Königreich Portugals ab 1139 blieb Caminha als Grenzort bedeutsam. König D.Dinis baute die Befestigungsmauern des Ortes weiter aus und gab Caminha 1284 erste Stadtrechte. Bis zum 16. Jahrhundert hielt die strategische Bedeutung des Ortes an, der insbesondere durch den Fischfang und den Handel über See und Fluss seine Entwicklungsimpulse erhielt. [3]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Zu den zahlreichen Baudenkmälern des Kreises zählen archäologische Funde und Megalithanlagen wie der Dólmen da Barrosa oder der Dólmen de Santo Vile, eine Reihe Herrenhäuser und Bürgerhäuser, einige steinerne Brunnen, historische öffentliche Gebäude und eine Vielzahl verschiedener Sakralbauten. Auch der historische Ortskern als Ganzes steht unter Denkmalschutz.[4] Er ist von schmalen Gassen mit historischer Bausubstanz gekennzeichnet. Sein verkehrsberuhigtes Zentrum um den zentrale Platz Praça Concelheiro Silva Torres mit seinem neumanuelinischen Brunnen und den Straßencafés gilt heute als bedeutender Anziehungspunkt für Besucher.[5]

Mit der Kunstgalerie Galeria de Arte de Caminha, der Galeria Guntilanis in Vila Praia de Âncora und der Galeria de Exposições für Wechselausstellungen im Rathausgebäude (Câmara Municipal) verfügt Carminha über mehrere Ausstellungsorte. Die Stadtbibliothek Biblioteca Municipal, das Stadtarchiv Arquivo Municipal de Caminha, eine Ludothek und verschiedene historische Museen sind weitere kulturelle Einrichtungen.[6]

Auf der kleinen Insel Ínsua vor Caminha, die zur Gemeinde Moledo gehört, liegt das Forte de Ínsua. Die Festung wurde von 1649 bis 1652 errichtet, nachdem das Kloster der Insel mehrmals von Piraten geplündert wurde. Seit 1910 steht sie unter Denkmalschutz.[7][8]

Das Festival de Vilar de Mouros galt lange als bedeutendstes Rockfestival im Land.

Verwaltung[Bearbeiten]

Kreis[Bearbeiten]

Das Rathaus (port.: Câmara Municipal)

Der Kreis grenzt im Norden an Spanien. Die Nachbarkreise sind (im Uhrzeigersinn im Norden beginnend): Vila Nova de Cerveira, Ponte de Lima, Viana do Castelo, sowie der Atlantische Ozean.

Die folgenden Gemeinden (freguesias) liegen im Kreis Caminha:

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Einwohnerzahl im Kreis Caminha (1801 – 2011)
1801 1849 1900 1930 1960 1981 1991 2001 2011
9 251 12 167 15 288 15 810 16 688 15 883 16 207 17 069 16 684
Die Fähre Santa Rita de Cássia
Der Bahnhof von Caminha

Kommunaler Feiertag[Bearbeiten]

  • Montag nach Ostersonntag

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Der Bahnhof Caminha ist ein Haltepunkt der Eisenbahnstrecke Linha do Minho. Die Nationalstraße N13 quert den Ort, und die Autobahn A28 führt mit mehreren Abfahrten durch den Kreis. Caminha ist in das landesweite Busnetz der Rede Expressos eingebunden.

Die kommunale Fähre von Caminha, Ferry-Boat Santa Rita de Cássia, verkehrt täglich von etwa 8:00 bis etwa 20:00 (Winterhalbjahr etwa 18:00) durchgehend zwischen Caminha und dem galicischen Küstenort A Guarda.[10]

Söhne und Töchter[Bearbeiten]

Sidónio Pais

Fotos[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence and Sex; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística
  2. a b Übersicht über Code-Zuordnungen von Freguesias auf epp.eurostat.ec.europa.eu
  3. www.verportugal.net, abgerufen am 1. März 2013
  4. www.monumentos.pt, abgerufen am 1. März 2013
  5. Lydia Hohenberger, Jürgen Strohmaier: Portugal. 2. Auflage, DuMont Reiseverlag, Ostfildern 2009, S.289f
  6. www.cm-caminha.pt, abgerufen am 1. März 2013
  7. www.verportugal.net, abgerufen am 1. März 2013
  8. www.monumentos.pt, abgerufen am 1. März 2013
  9. www.anmp.pt, abgerufen am 1. März 2013
  10. www.cm-caminha.pt, abgerufen am 1. März 2013
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