Canadian Museum of Civilization
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Das Canadian Museum of Civilisation (franz. Musée canadien des civilisations) ist Kanadas meistbesuchtes Museum[1].
Das CMC ging aus einem 1856 gegründeten geologisch-naturgeschichtlichen Museum hervor, das 1927 im National Museum of Canada aufging. 1968 wurde es als National Museum of Man ausgegliedert und 1986 in Canadian Museum of Civilization umbenannt[2].
Das jetzige Gebäude am Ottawa-Fluss in Gatineau, Québec, wurde am 29. Juni 1989 eröffnet. Es gilt als ein Meisterwerk der Architektur, wurde jedoch wegen der hohen Kosten kritisiert. Es wurde von Douglas Cardinal entworfen. Da es die Landschaft Kanadas repräsentieren soll, wurden nur einheimische Materialien für den Bau verwendet.
Schwerpunkt der Ausstellungen ebenso wie der Forschung ist die Geschichte Kanadas seit der ersten Besiedlung durch Menschen. So widmet sich die Grand Hall der Kultur der Unreinwohner der Westküste und die First Peoples Hall anderen indigenen Völkern, während die Canadian Personalities Hall Persönlichkeiten vor allem aus der jüngeren Geschichte vorstellt. Daneben gibt es das Postmuseum, das Kindermuseum, ein IMAX-Kino und wechselnde Ausstellungen.
Die Museumsleitung unterliegt der Museum of Civilisation Corporation, einem staatlich geführten Institut, welches auch andere Museen leitet.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ CMC: Canada's most visited museum celebrates 150th anniversary Stand 6.2.08
- ↑ CMC: Institutional History Stand 6.2.08
[Bearbeiten] Weblinks
Koordinaten: 45° 25′ 46" n. Br., 75° 42′ 31" w. L.

