Cancún
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Cancún ist eine Stadt an der Küste der Halbinsel Yucatán und liegt im Regierungsbezirk Benito Juárez im äußersten Nordosten des Bundesstaats Quintana Roo, im südöstlichsten Teil Mexikos.
Cancún ist das Zentrum des Urlaubsgebiets Riviera Maya und hat etwa 880.000 Einwohner (Stand 1. Januar 2007). Die Stadt ist besonders als Touristenziel weltbekannt. Der Name can cún bedeutet in der Sprache der Maya „Schlangennest“ (der Name wird aber auch öfters von „Goldtopf“ hergeleitet).
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[Bearbeiten] Wappen
Das Wappen von Cancún soll an die Wurzeln der Stadt erinnern, die in der Maya-Kultur liegen. Die Form ist dem Ring nachempfunden, der im Pelota-Spiel der Maya als Tor diente. Die Farben blau, beige und rot symbolisieren das Meer, den Sand und die Sonne, d.h. die drei Naturelemente, die der Stadt im internationalen Tourismus zur Bedeutung verhalfen.
[Bearbeiten] Jüngere Geschichte
Ursprünglich war Cancún bis in die frühen 1950er Jahre eine von der Zivilisation weitgehend unberührte Insel der Karibikküste, der Halbinsel Yucatán vorgelagert, mit einigen wenigen Fischerdörfern und präkolumbischen Ruinen der Maya. Die mexikanische Regierung entschloss sich 1969 gemeinsam mit internationalen Privatinvestoren, systematisch einen Urlaubsort als Gegenpol zu Acapulco zu errichten, um den Tourismus anzukurbeln. Ein Damm wurde errichtet, um Cancún mit dem Festland zu verbinden, außerdem ein internationaler Flughafen (IATA-Code: CUN), der sich im Südwesten der Stadt befindet. Cancún begann ab den frühen 1970er Jahren stark zu wachsen. Anders als in anderen mexikanischen Städten findet man deshalb in Cancún weder einen zentralen Platz noch eine ältere Kathedrale.
In der heutigen am vorgelagerten feinsandigen Strand befindlichen Hotelzone Zona Hotelera finden sich Hotels aller bekannten Ketten, Kategorien und Größen, die jedoch meist aufgrund ihrer hochhausartigen Konstruktion mehr an die sog. „Bettenburgen“ erinnern. Ergänzt wird die Hotelzone um umfangreiche Einkaufs- und Unterhaltungsmöglichkeiten in direkter Nähe, wie z.B. das an Venedig erinnernde „La Isla“. Das Publikum stammt vorwiegend aus den USA und Kanada. Insbesondere zum Spring Break kommen jugendliche Amerikaner, was somit ein Pendant zu den im Mittelmeer gelegenen Partyzentrien Mallorca oder Ibiza bildet.
- 2003 wurde Cancún international bekannt, da hier die ergebnislose 5. Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation (WTO) stattfand.
- 2004 war Cancún Gastgeber der 73. Generalversammlung der IKPO-Interpol
- 2005 richtete der Hurrikan Wilma in Cancún großen Schaden an
[Bearbeiten] Cancún heute
Heute ist Cancún eine Großstadt, die sich über die Insel hinaus auf das nahegelegene Festland ausgebreitet hat. Die Insel umschließt im Norden und Osten die ca. 3.000 ha kleine Lagune Nichupté. Auf ihr befindet sich das touristische Zentrum der Stadt, die Hotelzone. Die meisten Bewohner der Stadt sind nicht hier geborene Zuwanderer aus anderen Teilen Mexikos oder der Welt.
[Bearbeiten] Verkehr
Cancún ist über die Schnellstraße Carretara 180 mit Mérida, Valladolid und dem UNESCO-Weltkulturerbe Chichén Itzá (alle im Westen) verbunden. In Richtung Süden setzt sich die Hauptstraße Avenida Tulúm mit der Carretara 307 fort, die über Playa del Carmen und Tulúm weiter in die Hauptstadt Chetumal führt.
[Bearbeiten] Sport
Seit 2007 ist der Fussballclub Atlante in Cancun beheimatet.
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt
- Carlos Vela (*1989), mexikanischer Fußballprofi
[Bearbeiten] Städtepartnerschaften
Cancún unterhält Partnerschaften mit folgenden Städten:
- Compton, USA
- Mar del Plata, Argentinien, seit dem 2. Dezember 1987
- Timişoara, Rumänien
[Bearbeiten] Weblinks
Koordinaten: 21° 7′ 41" N, 86° 48′ 49" W


