Candy Dulfer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Candy Dulfer (2008)
Candy Dulfer (2006)

Candy Dulfer (* 19. September 1969 in Amsterdam) ist eine niederländische Saxophonistin, die stilistisch im Funk angesiedelt ist.

Leben[Bearbeiten]

Bereits im Alter von sechs Jahren begann Dulfer – gefördert durch ihren Vater Hans Dulfer, der selber ein bekannter Saxophonist ist − mit dem Saxophonspiel, insbesondere Sopran- und Altsaxophon. Beeinflusst wurde Dulfer dabei auch von den Saxophonisten Sonny Rollins und David Sanborn. Mit elf Jahren folgte eine erste Plattenaufnahme und mit 14 schließlich die erste eigene Band Funky Material.

Der Durchbruch gelang Dulfer Ende der 1980er/Anfang der 90er Jahre, zunächst mit der Single Lily was Here (1989) aus dem Soundtrack zum gleichnamigen Film, die sie zusammen mit Dave Stewart (Eurythmics) einspielte. 1990 erschien zudem das Album Graffiti Bridge, auf dem Dulfer als Begleitmusikerin von Prince zu hören ist, sowie Dulfers eigenes Album Saxuality, das ihr eine Nominierung für das Bestes Pop-Album Instrumental bei den Grammy Awards einbrachte. Des Weiteren trat Dulfer mit der Band Pink Floyd in Knebworth auf. Für das Album Dulfer Dulfer arbeitete sie mit ihrem Vater Hans zusammen.

Neben ihren Soloaufnahmen ist Dulfer seitdem eine gefragte Begleitmusikerin. Neben ihrer Zusammenarbeit mit Prince stand sie unter anderem mit Maceo Parker, Dave Stewart, Marcus Miller, Van Morrison und Blondie im Studio und auf der Bühne. Im Jahr 2007 wechselte Dulfer von ihrem bisherigen Saxophon Selmer Mark VI zu einem von Thomas Inderbinen hergestellten Altsaxophon.

Ebenfalls im Jahr 2007 präsentierte sie im niederländischen Fernsehen Candy meets... Sie traf darin mit Sheila E., Maceo Parker, Hans Dulfer, Van Morrison, Dave Stewart und Mavis Staples zusammen.

Seit dem 18. Mai 2012 moderiert Dulfer für den niederländischen Radiosender Sublime FM (ehemals Arrow Jazz FM) die Sendung Candy Store, in der sie ihre persönlichen Lieblingsstücke aus Funk, Soul und Jazz präsentiert.

Diskografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten]

  • 1990: Saxuality
  • 1993: Sax-a-Go-Go
  • 1995: Big Girl
  • 1997: For the Love of You
  • 1999: Girls Night Out
  • 2002: Dulfer Dulfer (zusammen mit ihrem Vater Hans Dulfer)
  • 2003: Right in My Soul
  • 2007: Candy Store
  • 2009: Funked Up & Chilled Out
  • 2011: Crazy

Livealben[Bearbeiten]

  • 2000: Live in Amsterdam
  • 2005: Live at Montreux 2002

Gastmusikerin bei Prince[Bearbeiten]

  • 1990: Graffiti Bridge
  • 2002: One Night Alone... Live!
  • 2003: Xpectation (Download-Album)
  • 2004: C-Note (Download-Album)
  • 2004: Musicology
  • 2006: 3121

Gastmusikerin bei Van Morrison[Bearbeiten]

  • 1991: Hymns to the Silence
  • 1993: Too Long in Exile
  • 1994: A Night In San Francisco - Live

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Candy Dulfer – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien