Candyman 2 – Die Blutrache

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Filmdaten
Deutscher Titel Candyman 2 – Die Blutrache
Originaltitel Candyman: Farewell to the Flesh
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1995
Länge 93 Minuten
Altersfreigabe FSK 18(Indiziert)
Stab
Regie Bill Condon
Drehbuch Rand Ravich
Clive Barker
Produktion Gregg Fienburg
Musik Philip Glass
Kamera Tobias A. Schliessler
Schnitt Virginia Katz
Besetzung

Candyman 2 – Die Blutrache ist ein US-amerikanischer Horrorfilm aus dem Jahre 1995. Es ist die Fortsetzung von Candymans Fluch aus dem Jahre 1992. Die Hauptrolle des Monsters mit der Hake übernahm erneut Tony Todd. Vier Jahre später folgte mit Candyman 3 – Der Tag der Toten eine weitere Fortsetzung.

Handlung[Bearbeiten]

Der Film beginnt damit, dass ein Abgeordneter über den Fluch des Candyman berichtet, der einst aufgrund einer verbotenen Liebe zu Tode gequält wurde. Wie bereits im ersten Teil muss der Name des Candymans fünf mal genannt werden, um den ruhelosen Geist herbeizurufen und ihn somit zu neuen Taten zu erwecken. Der Abgeordnete überwältigt ungläubig diese Hürde, und wird dafür auf der Herrentoilette in einem nahegelegenen Restaurant von einem Haken aufgeschlitzt. Ethan Tarrant wird für die Gräueltat verantwortlich gemacht, da er dem Abgeordneten davor Morddrohungen zugeflüstert hat. Nun kommt der Film zur Haupthandlung.

Annie Tarrant ist eine Lehrerin an einer Middle School in New Orleans. Sie unterrichtet Bildende Kunst. Annie hat einen Freund namens Paul McCeever. An einem Tag, an dem die Schüler Bilder malen sollten, entdeckt sie bei einem ihrem Schüler das Bild des Candyman. Nach kurzer Diskussion um die Legende ruft Annie vor dem Spiegel fünf Mal dessen Namen. Schließlich sieht sie den Verstorbenen in ihren Träumen, wird so unfreiwillig Augenzeugein einiger Gräueltaten, etwa der Ermordung ihres Mannes. Schließlich findet sie heraus, dass der Candyman sie als seine Frau auserkoren hat. Er will Annie töten und sie mit ins Jenseits nehmen, da sie ihn an seine große Liebe erinnert. Mit der Zerstörung eines kleinen Dammes an ihrem Fluss verbannt sie den Candyman zurück in den Spiegel. Am Ende sieht man ihre Tochter, die in einer Nacht vor ihrem Spiegel Candymans Namen aussprechen will, jedoch beim fünften Mal von ihrer Mutter aufgehalten wird.

Kritik[Bearbeiten]

„Im Karneval von New Orleans angesiedelter Horrorfilm, der solide Spannung erzeugt, durch detailliert ausgemalte Grausamkeiten aber über das Ziel hinausschießt. Unfreiwillig komisch wird der Film immer dann, wenn er seinen finsteren Titelhelden als Racheengel und Passionsfigur in einem zu stilisieren versucht.“

Lexikon des Internationalen Films[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Candyman 2 – Die Blutrache im Lexikon des Internationalen Films