Canum
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
|
Canum
Gemeinde Krummhörn
|
|
|---|---|
| Koordinaten: | 53° 25′ N, 7° 8′ OKoordinaten: 53° 25′ 6″ N, 7° 8′ 9″ O |
| Fläche: | 368 km² |
| Einwohner: | 300 (31. Dez. 2006) |
| Eingemeindung: | 1972 |
Canum ist ein Warftenort im westlichen Ostfriesland. Das Dorf gehört zur Gemeinde Krummhörn, zum Landkreis Aurich (Niedersachsen). Die Ortschaft hat zurzeit ca. 300 Einwohner und einen Landbesitz von 368 ha.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Der Ort Canum wurde erstmals im Jahr 950 n. Chr. mit dem Namen Caninghem erwähnt. Es folgten viele verschiedene Schreibweisen. Der Ortsname setzt sich wahrscheinlich aus dem Sippennamen Caning zusammen. Auf dem höchsten Punkt der Warft wurde im 13. Jahrhundert die Canumer Kirche und später der Glockenturm gebaut. Des Weiteren wurde schon um das Jahr 1581 die Canumer Schule erwähnt, die heute als Leichenhalle genutzt wird. Wie alle Ortschaften in der Gemeinde Krummhörn verlor auch Canum einen Teil seiner Bevölkerung im 19. Jahrhundert. In den Jahren von 1967 bis 1969 folgte das Feuerwehrhaus für die Freiwillige Feuerwehr und ein Dorfgemeinschaftshaus.
[Bearbeiten] Kirche
Die Canumer Kirche wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts im spätromanischen Stil erbaut. Bei der Kirche handelt es sich um eine Einraumkirche, die auf dem höchsten Punkt der Warft steht. Im Inneren der Kirche befinden sich drei Rippengewölbe, die auf gegliederten Mauern und Eckpfeilern ruhen. Auffällig ist die Kirche auch dadurch dass der Eingang in den Jahren immer wieder verlegt wurde.
[Bearbeiten] Wirtschaft
Der Ort lebt fast ausschließlich vom Tourismus und der Landwirtschaft.
[Bearbeiten] Sehenswertes
Zu den Sehenswürdigkeiten des Ortes gehört die Canumer Kirche.

