Carcassonne

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Dieser Artikel befasst sich mit der Stadt Carcassonne; andere Bedeutungen sind unter Carcassonne (Begriffsklärung) aufgeführt.
Carcassonne (Carcassona)
Wappen von Carcassonne
Carcassonne (Frankreich)
Carcassonne
Region Languedoc-Roussillon
Département Aude (Präfektur)
Arrondissement Carcassonne
Kanton Chef-lieu von 4 Kantonen
Gemeindeverband Carcassonne Agglo.
Koordinaten 43° 13′ N, 2° 21′ O43.2158333333332.3513888888889110Koordinaten: 43° 13′ N, 2° 21′ O
Höhe 81–250 m
Fläche 65,08 km²
Einwohner 47.419 (1. Jan. 2010)
Bevölkerungsdichte 729 Einw./km²
Postleitzahl 11000
INSEE-Code
Website http://www.carcassonne.org/

Cité de Carcassonne – Château Comtal und Port d'Aude

Carcassonne (okzitanisch: Carcassona) ist eine Stadt mit 47.419 Einwohnern (Stand 1. Januar 2010) in Südfrankreich und Präfektur des Départements Aude. Ihr Wahrzeichen ist die mittelalterliche, auf einem Hügel der Altstadt gelegene, als Cité von Carcassonne bezeichnete Festung.

Carcassonne liegt etwa 70 km nordwestlich von Perpignan an einer alten Handelsstraße zwischen Mittelmeer und Atlantik. Sie liegt an den Flüssen Aude und Fresquel und wird vom Canal du Midi durchquert.

Inhaltsverzeichnis

Monumente und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der Monuments historiques in Carcassonne

Cité von Carcassonne [Bearbeiten]

Hauptartikel: Cité von Carcassonne

Die Cité de Carcassonne auf dem rechten Ufer der Aude gehört seit 1997 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Sie ist mit 4 Millionen Besuchern pro Jahr die touristische Hauptattraktion der Stadt und eines der am häufigst besuchten Reiseziele Frankreichs.[1]

Die mittelalterliche Festungsanlage ist von ihrer Größe und ihrem Erhaltungszustand her einzigartig in Europa. Die noch bewohnte Cité wird von einem doppelten Mauerring umschlossen. Hauptgebäude im Innern sind eine Burg (Château comtal) und eine Kirche (Basilique Saint-Nazaire).

Blick auf die Cité von Carcassonne und die alte Brücke über die Aude

Ehemalige Kathedrale Saint-Nazaire und Saint-Celse [Bearbeiten]

Kathedrale Saint-Michel [Bearbeiten]

Hauptartikel: Kathedrale von Carcassonne

Sonstige [Bearbeiten]

  • Die Burg (château comtal, Grafenschloss)
  • Die Bastide Saint-Louis
  • Die Brücke Pont Vieux
  • Der Canal du Midi

Der Canal du Midi führte anfänglich an der Stadt vorbei, da man sich nicht ausreichend an den Kosten seines Baus beteiligte.[2][3] Der Bau der für den Handel günstigeren Führung durch die Stadt wurde 1786 begonnen und infolge der Unterbrechung durch die Französische Revolution erst am Anfang des 19. Jahrhunderts beendet.[3][4]

Söhne und Töchter der Stadt [Bearbeiten]

Städtepartnerschaft [Bearbeiten]

Literatur [Bearbeiten]

Belletristik
Sachbücher
  • Lily Deveze: Carcassonne. Bonechi, Florenz 1997, ISBN 88-7009-976-8.
  • Jean Girou: Carcassonne. 2000 ans d'Histoire. Editions du Languedoc, Albi 1949.
  • Jean Guilaine (Hrsg.): Histoire de Carcassonne. Edition Privat, Toulouse 1984, ISBN 2-7089-8234-6 (Pays et villes de France).
  • Frédérik Letterlé (Hrsg.): Carcassonne. Études archéologiques. SESA, Carcassonne 2009, ISBN 978-2-9531120-1-6.
  • Pierre Morel: Ansichten von Carcassonne. Arthaud, Paris 1967.
  • Ralf Nestmeyer: Languedoc-Roussillon. 3. Aufl. Michael-Müller-Verlag, Erlangen 2006, ISBN 3-89953-214-7.
  • Jean P. Panouillé: Die Festung Carcassonne Ouest France, Rennes 1987.
  • Agnes Ploteny: Carcassonne. Katharische Burgen. Editions Estel, Blois 2004, ISBN 2-912426-16-2.
  • Jean Roubier: La cité de Carcassonne. Edition Challamel, Paris 1948 (Charme de la France; 6).

Weblinks [Bearbeiten]

 Commons: Carcassonne – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Carcassonne – Reiseführer

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Premier site classé, la Cité attire 4 millions de visiteurs par an. La Dépêche du Midi, 6. Juli 2010, abgerufen am 25. März 2013 (französisch).
  2. Reinhard Woltmann: Beyträge zur Baukunst schiffbarer Kanäle - I. Geschichte des Kanals du Midi, aus dem Französischen, 1802, 3. Kapitel, § 2, "Widerstrebende Privatabsichten" in der Stadt, die nur "mässigen Geld-Betrag" gab.
  3. a b Christian Friedrich Mylius: Malerische Fussreise durch das südliche Frankreich, S. 174/5 (online, abgerufen am 25. März 2013).
  4. L.T.C. Rolt: From sea to sea. The Canal du midi. Allen Lane, London 1973, ISBN 0-7139-0471-2, S. 152ff. Die Arbeiten wurden unter Mithilfe Tausender österreichischer und preußischer Kriegsgefangener 1810 beendet.