Carl-Friedrich-Gauß-Medaille

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Carl-Friedrich-Gauß-Medaille ist eine 1949 von der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft (BWG) gestiftete undotierte Ehrung für hervorragende wissenschaftliche Leistungen. Sie wird jährlich im Gedenken an Carl Friedrich Gauß (1777–1855) verliehen.

Beschreibung[Bearbeiten]

Die Medaille ist aus Bronze gefertigt und hat einen Durchmesser von 90 mm und eine Dicke von 8 mm. Auf der Vorderseite trägt sie ein Kopfbild von Gauß mit der Umschrift „Carl Friedrich Gauß, geb. zu Braunschweig 30.04.1777“; die Rückseite trägt die Inschrift „Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft“ und in der Mitte die Worte „pro summis litterarum meritis“. Am Rand der Medaille sind der Name des Inhabers sowie das Verleihungsdatum eingraviert. Zur Gauß-Medaille gehören ein Lederetui sowie eine Urkunde mit Mappe, in welcher die besonderen wissenschaftlichen Verdienste des Inhabers gewürdigt werden.

Verfahren[Bearbeiten]

Vorschlagsberechtigt sind alle Mitglieder der BWG mit kurzer Begründung spätestens zum 1. November. Die Bereichs- oder „Klassenvorsitzenden“ nehmen darüber und über eventuell eingeholte Gutachten Beratung und berichten dem Präsidenten, der nach Eingang aller Unterlagen ein Konzil zur endgültigen Beschlussfassung einberuft.

Die Medaille wird im Rahmen der öffentlichen, feierlichen Jahreshauptversammlung durch den Präsidenten überreicht. Der Geehrte soll bei dieser Gelegenheit über seine wissenschaftliche Arbeit vortragen. Mitgliedern der Gesellschaft wird die Medaille nicht verliehen.

Liste der Preisträger[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

  1. Feierliche Jahresversammlung mit der Verleihung der Carl Friedrich Gauß-Medaille 2014 bei der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft (bwg-nds.de); abgerufen am 23. März 2014