Carl Christian Jügel
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Carl Christian Jügel (* 1783 in Düren; † 9. September 1869 in Frankfurt am Main) war ein deutscher Buchhändler. Er übergab die Jügel'sche Buchhandlung 1849 an seine beiden Söhne Franz und August. Seine Stiftung ermöglichte den Bau des Jügelhauses, eines Hauptgebäudes der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
Carl Christian Jügel sorgte unter anderem aufgrund des in Frankfurt nicht geltenden französischen Urheberrechts für die Verbreitung der Sprachlehrwerke von Heinrich Gottfried Ollendorff in Form von "Raubdrucken".
Jügel war Mitglied der Frankfurter Freimaurerloge Zur Einigkeit.
Werke [Bearbeiten]
- Das Puppenhaus, ein Erbstück in der Gontard'schen Familie. Bruchstücke aus den Erinnerungen und Familien-Papieren eines Siebenzigers. Frankfurt am Main, 1857 Digitalisierte Ausgabe bei Google Books
Literatur [Bearbeiten]
- Karl Demeter: Die Frankfurter Loge zur Einigkeit 1742 - 1966. Frankfurt 1967, ISBN 978-3782900201, S. 114.
- Rudolf Schmidt: Deutsche Buchhändler. Deutsche Buchdrucker. Beiträge zu einer Firmengeschichte des deutschen Buchgewerbes, 1902–1908, Bd. 3, Hartung – Kröner (1905), S. 517-519 Volltext Zeno.org
- Wilhelm Stricker: Jügel, Carl. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 14, Duncker & Humblot, Leipzig 1881, S. 659 f.
Weblinks [Bearbeiten]
- Literatur von und über Carl Christian Jügel im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Carl Christian Jügel bei wiki.genealogy.net
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Jügel, Carl Christian |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Buchhändler |
| GEBURTSDATUM | 1783 |
| GEBURTSORT | Düren |
| STERBEDATUM | 9. September 1869 |
| STERBEORT | Frankfurt am Main |