Carl Hewitt

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Carl Hewitt auf der Federated Logic Conference 2006

Carl E. Hewitt ist emeritierter Professor der Abteilung für Elektrotechnik und Informatik am Massachusetts Institute of Technology (MIT).

Er wurde bekannt durch die von ihm entwickelte Programmiersprache Planner. Diese war die erste Programmiersprache, die die zielgerichtete Programmierung mittels Assertions und Ausführungsmustern erlaubte. Ebenfalls von ihm entwickelt wurde das Aktoren-Modell im Bereich der parallelen Programmierung.[1] Diese Entwicklung hatte Einfluss auf die Programmiersprache Scheme, das Pi-Kalkül und diente als Inspiration für zahlreiche weitere Programmiersprachen. Weitere wissenschaftliche Beiträge lieferte Hewitt im Bereich der offenen Informationssysteme und der Multiagentensysteme.

Ausbildung[Bearbeiten]

Hewitt erhielt seinen Ph.D. 1971 am MIT. Seine Betreuer waren Seymour Papert, Marvin Minsky und Mike Paterson.

Karriere am MIT[Bearbeiten]

Unter den Doktoratsstudenten, die Hewitt am MIT betreute, waren etwa Gul Agha, Russell Atkinson, Henry Baker, Gerald Barber, Peter Bishop, Gene Ciccarelli, William Clinger, Peter de Jong, Michael Freiling, Irene Greif, Kenneth Kahn, William Kornfeld und Akinori Yonezawa.

Von September 1989 bis August 1990 war Hewitt Visiting Professor am IBM-Chair an der Abteilung für Informatik der Keiō-Universität in Japan.

Während des Universitätsjahres 1999/2000 emeritierte Hewitt von der Universität.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Carl Hewitt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Carl Hewitt, Peter Bishop und Richard Steiger: A Universal Modular Actor Formalism for Artificial Intelligence (PDF; 177 kB), IJCAI, 1973