Carlos Manuel de Céspedes y Quesada

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Carlos Manuel de Céspedes y Quesada

Carlos Manuel de Céspedes y Quesada (* 12. August 1871 in New York City, USA; † 28. März 1939 in Havanna) war ein kubanischer Politiker, Diplomat, Schriftsteller und Präsident Kubas vom 12. August 1933 bis zum 4. September 1933.

Leben [Bearbeiten]

Ehemalige kubanische Botschaft und Haus von Carlos Manuel de Céspedes y Quesada in Washington, D.C.

Carlos Manuel de Cespedes y Quesada wurde als Sohn von Carlos Manuel de Céspedes und Ana Maria de Quesada y Loinaz in New York geboren. Bis zum Jahr 1885 wurde er in New York ausgebildet und studierte später in Deutschland und Frankreich. In Paris schloss er sein Studium der Diplomatie und des internationalen Rechts ab.

Im Jahr 1895 zog er nach Kuba und beteiligte sich bis 1898 am kubanischen Unabhängigkeitskrieg, bei dem er zum Rang eines Oberstleutnants aufstieg. Im Jahr 1897 wurde er Chef der Generalinspektion der Mambí und nahm an der Ausarbeitung der Verfassung von La Yaya teil und wurde Gouverneur der Provinz Santiago de Cuba.

Von 1902 bis 1908 war er Abgeordneter des kubanischen Parlaments und in der Folgezeit ab 1909 Botschafter Kubas in Italien, Griechenland und Argentinien. Ab 1914 war er kubanischer Botschafter in den USA. Im Jahr 1915 heiratete er die Italienerin Laura Bertini y Alessandri, mit der er zwei Kinder zeugte.

Nach dem Sturz des Diktators Machado im August 1933 wurde ihm das Präsidentenamt einer fraktionsübergreifenden Übergangsregierung unter Vermittlung des US-Botschafters Sumner Welles angeboten. Die neue Regierung sah sich mit einem Aufwind der revolutionären Bewegung konfrontiert, Chaos und Irritation machten sich in dem Klima des politischen Vakuums breit. Als Folge dessen wurde die Verfassungsreform von 1928 zurückgenommen und die Verfassung von 1901 wiederhergestellt.

Nachdem sich das Gerücht verbreitete, die Regierung würde die Löhne und die Truppen des Militärs reduzieren, gelang Batista am 3. und 4. September der Militärputsch und damit die Ablösung Céspedes' y Quesadas als Präsident. Er zog sich aus dem politischen Leben zurück und wurde Autor mehrerer Bücher.

Céspedes starb am 28. März 1939 in Havanna an den Folgen eines Herzinfarktes und wurde im Cementerio Cristóbal Colón beerdigt.

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Einzelnachweise [Bearbeiten]