Carlshaushöhe

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Carlshaushöhe
Neuer Carlshausturm

Neuer Carlshausturm

Höhe 626,3 m ü. NN
Lage Landkreis Harz, Sachsen-Anhalt, Deutschland
Gebirge Harz
Koordinaten 51° 39′ 23″ N, 10° 47′ 47″ O51.65636111111110.796444444444626.3Koordinaten: 51° 39′ 23″ N, 10° 47′ 47″ O
Carlshaushöhe (Sachsen-Anhalt)
Carlshaushöhe
Gestein Grauwacke
Besonderheiten 1901–1981 Bismarckturm
seit 1998 Funk- und Aussichtsturm

Die Carlshaushöhe (auch Karlshaushöhe genannt) im Harz ist ein 626,3 m[1] hoher Berg im Stadtgebiet von Oberharz am Brocken im Landkreis Harz, Sachsen-Anhalt (Deutschland).

Geographische Lage[Bearbeiten]

Die Carlshaushöhe liegt im Unterharz im Naturpark Harz/Sachsen-Anhalt. Sie erhebt sich südwestlich von Hasselfelde zwischen Trautenstein im Norden, Benneckenstein im Westen und dem in Thüringen gelegenen Sophienhof (Ortsteil von Harztor) im Süden.

Carlshausturm[Bearbeiten]

Nahe dem Berggipfel steht – etwa 250 m südwestlich des alten Forsthauses Carlshaus (auch Karlshaus genannt; ca. 599 m ü. NN) – der Carlshausturm (auch Karlshausturm oder Carlsturm genannt).

Der Turm, der als Funk- und Aussichtsturm dient, wurde in offener Stahlbauweise errichtet und am 27. Juli 1998[2] feierlich eingeweiht. Er ist etwa 50 m[2] hoch.

Der Carlshausturm dient als Funkturm der Harzer Schmalspurbahnen (HSB), von der zwei Trassenabschnitte wenige Kilometer südlich bzw. östlich am Turm vorbeiführen, sowie als Aussichtsturm. Er ersetzt den 1901[2] erbauten und 1981[2] von der Sowjetarmee abgerissenen Bismarckturm Hasselfelde-Trautenstein[3], der ebenfalls in offener Stahlbauweise ausgeführt wurde, etwa 20 m hoch war und von einer runden Aussichtsplattform gekrönt wurde.

Von der auf etwa 30 m[2] Turmhöhe gelegenen Aussichtsplattform, die über 155 Stufen[2] zu erreichen ist und sich über den Baumkronen befindet, kann man die Rundumsicht zum Beispiel über die Hochlagen des Harzes genießen. So blickt man unter anderem zum Brocken, in das Harzvorland und zum Kyffhäuser.

Verkehrsanbindung und Wandern[Bearbeiten]

Die Carlshaushöhe erhebt sich zwischen den Bundesstraßen 242 (im Norden), 81 (Osten) und 4 (Südwesten) sowie der Harzquerbahn im Süden und Westen. Der Berg kann über Wanderwege, die an diesen Straßen oder ihren Nebenstraßen errichteten Parkplätzen vorbei und zum Carlshausturm führen, aufgesucht werden. Der Turm ist als Nr. 51[4] in das System der Stempelstellen der Harzer Wandernadel einbezogen.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kartendienste des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)
  2. a b c d e f Carlshausturm, auf ausflugsziele-harz.de (siehe dort auch Foto der Infotafel am Turm)
  3. Ehemaliger Bismarckturm Hasselfelde-Trautenstein (Standort Carlshaushöhe), auf bismarcktuerme.de
  4. Harzer Wandernadel: Stempelstelle 51 – Carlsturm auf harzer-wandernadel.de