Carmen (Surigao del Sur)

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Municipality of Carmen
Lage von Carmen in der Provinz Surigao del Sur
Karte
Basisdaten
Region: Caraga
Provinz: Surigao del Sur
Barangays: 8
Distrikt: 1. Distrikt von Surigao del Sur
PSGC: 166806000
Einkommensklasse: 5. Einkommensklasse
Haushalte: 1873
Zensus 1. Mai 2000
Einwohnerzahl: 10.287
Zensus 1. Mai 2010
Koordinaten: 9° 13′ N, 125° 58′ O9.2166666666667125.96666666667Koordinaten: 9° 13′ N, 125° 58′ O
Postleitzahl: 8315
Bürgermeister: Antonio T. Borda Jr.
Geographische Lage auf den Philippinen
Carmen (Philippinen)
Carmen
Carmen

Carmen ist eine philippinische Stadtgemeinde in der Provinz Surigao del Sur. Sie hat 10.287 Einwohner (Zensus 1. Mai 2010). Carmen liegt in der Nähe der Küste der Philippinensee (Bucht von Lanuza), von der es durch Bunga (Lanuza) getrennt ist und ist der zweitsüdlichste Teil einer relativ geschlossenen Region, die als CarCanMadCarLan bezeichnet wird. Die Nachbargemeinden sind Madrid im NNW und Lanuza im SO.
Im Barangay Esperanza befindet sich die "Sua cool spring", welche als (Urwald-)Freibad ausgebaut ist.

Baranggays[Bearbeiten]

Name Einwohner (1. Mai 2010)
Antao 1.140  
Cancavan 473  
Carmen (Pob.) 2.775  
Esperanza 814  
Puyat 1.587  
San Vicente 664  
Santa Cruz 938  
Hinapoyan 1.896  

Quelle: National Statistical Coordination Board, Makati City, Philippines [1]
(Pob.= Poblacion (Bevölkerung), also dichter besiedelte und im Allgemeinen urbanisierte Gebiete)
Die Grenzen der einzelnen Baranggays sind auf wikimapia.org[2] (Anzeige: Satellit) zu sehen. (Um die Ausdehnung des Stadtgebietes von Carmen zu sehen, bei „geeigneter Vergrößerung“ Mauszeiger im Baranggay Poblacion (Carmen) bewegen! Der Aktivierungspunkt ist direkt nördlich der Straße.)

Verkehr[Bearbeiten]

Die Stadtgemeinde wird von der überwiegend betonierten Küstenstraße Surigao -Tandag durchquert, die allerdings in Richtung Surigao City zwischen dem Innenbereich von Adlay (das ein Barangay von Carrascal ist) und der Grenze zur Provinz Surigao del Norte auf ca. 12,5 km Länge nicht befestigt ist. Die Benutzung ist nach europäischen Maßstäben also ziemlich abenteuerlich. Dies gilt besonders bei starken Regenfällen. Es ist nicht selten, daß Fahrzeuge stundenlang im Schlamm steckenbleiben oder in eine der Schluchten stürzen.

Da Carmen nicht an der Küste liegt, hat es auch keinen Hafen.

Der nächstgelegene Flughafen ist in Surigao (IATA: SUG, ICAO: RPMS), der zweitnächste in Butuan (IATA: BXU, ICAO: RPME). Der näher gelegen gewesene Flughafen bzw. Verkehrslandeplatz in Tandag (IATA: TDG, ICAO: RPMW) ist nicht mehr in Betrieb.(Die Artikel zu den Flüghäfen Surigao und Butuan sind in Englisch verfügbar.) In Carmen befindet sich das "Lanuza Flugfeld" - wobei es sich genau genommen um eine Straße von ca. 700m Länge handelt, die von Kleinflugzeugen zur Not als Landebahn genutzt werden kann und von der Küstenstraße Surigao -Tandag nach SSW abzweigt - und zwar etwa 2km hinter der Carac-An-Brücke in Richtung Lanuza[3] (Anzeige: Satellit).

Klima[Bearbeiten]

Carmen, Philippinen
Klimadiagramm
J F M A M J J A S O N D
 
 
582
 
29
22
 
 
389
 
29
22
 
 
284
 
30
23
 
 
196
 
31
23
 
 
123
 
32
24
 
 
114
 
32
24
 
 
137
 
32
24
 
 
115
 
32
24
 
 
122
 
32
24
 
 
216
 
32
24
 
 
378
 
31
23
 
 
430
 
29
23
Temperatur in °C,  Niederschlag in mm
Quelle: [1]
Klima in Carmen (Philippinen)
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 29 29 30 31 32 32 32 32 32 32 31 29 Ø 30,9
Min. Temperatur (°C) 22 22 23 23 24 24 24 24 24 24 23 23 Ø 23,3
Niederschlag (mm) 582,4 389,1 283,5 196,0 123,4 114,0 137,0 115,1 122,4 216,0 378,2 429,5 Σ 3.086,6
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Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
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582,4
389,1
283,5
196,0
123,4
114,0
137,0
115,1
122,4
216,0
378,2
429,5
  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Quelle: [2]

Carmen hat wie ganz Mindanao ein tropisches Klima. Die durchschnittliche monatliche Niederschlagsmenge beträgt 257,2 mm (10,13 Zoll). Regenzeit ist von November bis März, Trockenzeit von April bis September. Aber auch in letzterer gibt es oft abendliche Schauer und Gewitter, die von den Einheimischen Sobasco genannt werden. Das Gebiet wird gelegentlich von Taifunen[4] heimgesucht, der vorletzte größere (namens "Pablo") forderte Anfang Dezember 2012 lt. "Manila Bulletin" in der weiter südlich gelegenen Provinz Compostela Valley mindestens 236 Tote. (Obwohl der Küstenbereich vorher größtenteils evakuiert wurde!) Der letzte (namens "Haiyan") zog nördlich an Mindanao vorbei und richtete am 8. November 2013 auf den Inseln Samar und Leyte große Zerstörungen an. Die Rede ist von ca. 10.000 Toten. [5][6]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.nscb.gov.ph/activestats/psgc/municipality.asp?muncode=166806000&regcode=16&provcode=68
  2. http://wikimapia.org/#lat=9.1926114&lon=125.9895909&z=11&l=5&m=b&v=1
  3. http://wikimapia.org/#lang=de&lat=9.235235&lon=125.991683&z=16&m=b&v=1
  4. http://www.typhoon2000.ph/activetrack.gif
  5. http://www.tagesschau.de/ausland/philippinen442.html
  6. http://www.tagesschau.de/ausland/philippinen466.html