Carnegie Mellon University

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Carnegie Mellon University
Gründung 1900
Ort Pittsburgh, Pennsylvania, USA
Studenten 12.500
Mitarbeiter 1.440
Hochschulsport University Athletic Association
Website www.cmu.edu
Hamerschlag Hall
Wean Hall
University Center

Die Carnegie Mellon University (CMU) ist eine private Forschungsuniversität in Pittsburgh, Pennsylvania. Sie entstand 1967 durch die Vereinigung des Carnegie Institute of Technology (gegründet im Jahre 1900 von Andrew Carnegie) und dem Mellon Institute of Industrial Research (gegründet 1913 von den Brüdern Andrew William und Richard Beatty Mellon).[1] Sie hat etwa 12.500 Studenten und 1.440 Angestellte.[2] Die CMU ist Mitglied der Association of American Universities, einem seit 1900 bestehenden Verbund führender forschungsintensiver nordamerikanischer Universitäten. Die Carnegie Mellon University wurde von Newsweek als eine der 25 "New Ivies" bezeichnet.[3]

Die Universität ist in sieben unabhängige Hochschulen unterteilt, von denen sich insbesondere die School of Computer Science, das Carnegie Institute of Technology und das College of Fine Arts international als Eliteuniversitäten etabliert haben.[4][5][6] Nach Forbes zählen Absolventen der Carnegie Mellon University zu den bestbezahlten in den USA.[7]

Der Campus von Carnegie Mellon liegt acht Kilometer von der Innenstadt von Pittsburgh entfernt im Stadtteil Oakland.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Kapital, mit dem 1900 in Pittsburgh die Carnegie Technical Schools gegründet wurden, stammte vom Industriellen und Philanthropen Andrew Carnegie. Carnegie wollte eine Berufsschule für die Söhne und Töchter der Pittsburgher Arbeiter eröffnen. 1912 wurde der Name in Carnegie Institute of Technology geändert. 1967 schloss man sich mit dem Mellon Institute zusammen und wurde zur Carnegie Mellon University.

180°-Panorama des Campus der Carnegie Mellon University in Pittsburgh mit Blick auf die Cathedral of Learning

Organisation[Bearbeiten]

Die Universität besteht heute aus folgenden Zweiginstituten:

  • Carnegie Mellon School of Computer Science (eine der weltweit führenden Einrichtungen auf dem Gebiet der Informatik)
  • Carnegie Institute of Technology (weltweit führend im Ingenieurswesen)
  • Carnegie Mellon College of Fine Arts (berühmt für seine Schauspiel- und Design-Abteilungen)
  • Carnegie Mellon College of Humanities and Social Sciences
  • Mellon College of Science
  • David A. Tepper School of Business
  • H. John Heinz III School of Public Policy and Management

Die Universität hat drei Zweigstellen im Silicon Valley, in Katar und in Adelaide.

Die Universität beherbergt bekannte Forschungszentren, zum Beispiel das Software Engineering Institute. An der School of Computer Science sind besonders das Robotik-Institut und das Machine Learning Department (früher bekannt unter dem Namen Center for Automated Learning and Discovery) hervorzuheben, die jeweils die weltweit ersten ihrer Art waren und gegenwärtig als führend auf ihren Gebieten angesehen werden.

Forschung[Bearbeiten]

Am Information Technology Center ist das Clusterdateisystem AFS (Andrew Filesystem, nach dem Gründer der Universität benannt) entstanden. Das Tartan Team des Robotics Instituts gewann die DARPA Urban Challenge 2007.

Studenten und Lehrkräfte[Bearbeiten]

Die Universität hat 5.200 Undergraduate-Studenten, 3.200 Graduate-Studenten, 1.048 Fakultätsangestellte sowie 206 Teilzeitkräfte. Die Studentenschaft setzt sich aus Studenten aus den ganzen USA sowie 93 weiteren Ländern zusammen. Die Studiengebühren liegen für das akademische Jahr 2012/2013 bei über 46.000 US-Dollar.[8] Nach einer Studie der Prüfungskommission College Board lag die CMU im Jahr 2008 auf Platz 11 der teuersten Universitäten der USA, höher noch als alle Hochschulen der Ivy League.[9]

Sport[Bearbeiten]

Die Sportteams der Carnegie Mellon University sind die Tartans. Die Hochschule ist Mitglied der University Athletic Association.

Berühmte Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Die Carnegie Mellon University hat weltweit mehr als 86.500 Alumni. Darunter zählen Charles Erwin Wilson, ehemaliger CEO von General Motors und Verteidigungsminister der USA, der Hedgefondsmanager David Tepper und der Urvater der Programmiersprache Java, James Gosling.

Unter den Absolventen sind 18 Nobelpreisträger, 12 Turing Award Gewinner, acht Oscar-Preisträger, 97 Emmy-Preisträger, und 30 Tony Award Gewinner.

Professoren[Bearbeiten]

Studenten[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. National Historic Chemical Landmarks (englisch) Abgerufen am 17. Dezember 2014.
  2. Fast Facts - Carnegie Mellon University (englisch) Abgerufen am 17. Dezember 2014.
  3. Americas 25 New Elite Ivies. newsweek.com. Abgerufen am 21. August 2010.
  4. Rankings - Computer Science - Graduate Schools - Education - US News (englisch) US News. 2010. Abgerufen am 15. September 2010.
  5. Rankings - Engineering - Undergraduate - Education - US News (englisch) US News. 2010. Abgerufen am 15. September 2010.
  6. The Top 25 Drama Schools (englisch) Abgerufen am 1. Juli 2013.
  7. 25 College Diplomas With the Highest Pay (englisch) Abgerufen am 1. Juli 2013.
  8. Division of Enrollment Services (englisch) CMU. 2013. Abgerufen am 29. August 2013.
  9. The Tartan Online : Tuition 11th highest (englisch) The Tartan. 2008. Abgerufen am 17. November 2008.

40.443055555556-79.943333333333Koordinaten: 40° 26′ 35″ N, 79° 56′ 36″ W