Carnikava

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Carnikava (dt.: Koivemund)
Wappen fehlt
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Carnikava (Lettland)
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Basisdaten
Staat: Lettland
Landschaft: Livland (lettisch: Vidzeme)
Verwaltungsbezirk: Carnikavas novads
Koordinaten: 57° 8′ N, 24° 16′ O57.13055555555624.271111111111Koordinaten: 57° 7′ 50″ N, 24° 16′ 16″ O
Einwohner: 5.640 (2. Jan. 2006)
Fläche: 8,2 km²
Bevölkerungsdichte: 687,8 Einwohner je km²
Höhe:
Webseite: www.Carnikava.lv
Postleitzahl:
ISO-Code:

Carnikava (dt: Koivemund) ist eine Stadtgemeinde in Lettland mit 5.640 Einwohnern (Stand 2. Februar 2006). Die Gemeinde ist 25 km nördlich von Riga nahe der Via Baltica (Europastraße 67) am Rigaer Meerbusen gelegen. Nördlich des Hauptortes mündet der Fluss Gauja (dt.: Livländische Aa, estnisch: Koiva) in die Ostsee. Auf dem zu 60 % aus Wald bestehenden Gemeindegebiet befinden sich zahlreiche Seen, unter anderem der für den Tourismus gut erschlossene Dzirnezers.

Geschichte[Bearbeiten]

Carnikava wird erstmals für das Jahr 1211 in der Livländischen Chronik des Heinrich von Lettland als Sammelplatz livischer Heerscharen (Livisch: Sarnikau) erwähnt. In der Folgezeit erlangte Carnikava Bedeutung als Station auf dem alten Handelsweg zwischen Pernau (Estnisch: Pärnu) und Riga. Im 19. Jahrhundert wurde Carnikava zu einem noch heute bedeutenden Zentrum der Lachs- und Neunaugenfischerei. 1992 wurde Carnikava, vorher zur Region Ādaži gehörig, selbstständig. Am 21. März 2006 erfolgte die Gründung der Gemeinde Carnikava, deren Zentrum der gleichnamige Hauptort ist.

Carnikavas novads[Bearbeiten]

Der Bezirk Carnikava umfasst seit dem 21. März 2006 sieben Ortschaften: Carnikava, Kalngale, Garciems, Garupe,Gauja und Lilaste. Das Gesamtgebiet der Gemeinde Carnikava besteht abseits der Orte aus 60 % Wald, 24 % Landwirtschaftlicher Nutzfläche und 6 % Wasserflächen. Sehenswert ist der Naturpark Piejura, der das waldreiche Küstengebiet umfasst. Im Sommer spielt das Gebiet eine wichtige Rolle als Naherholungszentrum und Ferienregion für die Stadtbevölkerung Rigas. Zwischen den Ortschaften Carnikava und Lilaste befindet sich direkt an der Via Baltica der Campingplatz und das Tageserholungszentrum "Dzirnezers" am gleichnamigen See.

Berühmte Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Hans Feldmann, Heinz von zur Mühlen (Hrsg.): Baltisches historisches Ortslexikon, Teil 2: Lettland (Südlivland und Kurland). Böhlau, Köln 1990, ISBN 3-412-06889-6, S. #.
  • Astrīda Iltnere (Red.): Latvijas Pagasti, Enciklopēdija. Preses Nams, Riga 2002, ISBN 9984-00-436-8.