Carolin Hingst

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Carolin Hingst bei den Europameisterschaften 2010

Carolin Hingst (* 18. September 1980 in Donauwörth) ist eine deutsche Stabhochspringerin.

Karriere[Bearbeiten]

Wie so viele Athletinnen ihrer Disziplin war sie zunächst Kunstturnerin und kam erst mit dem 18. Lebensjahr zum Stabhochsprung. Ihren ersten großen Erfolg hatte sie, als sie sich 2001 als Deutsche Vize-Meisterin für die Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2001 in Edmonton qualifizierte und dort Zehnte wurde. Sie war Teilnehmerin an den Olympischen Spielen 2004 in Athen. Im gleichen Jahr wurde sie auch Deutsche Meisterin.

2005 wurde Hingst Deutsche Hallenmeisterin und Vierte bei den Halleneuropameisterschaften in Madrid. Im selben Jahr nahm sie als einzige der deutschen Stabhochspringerinnen an den Weltmeisterschaften in Helsinki teil. Nach der Qualifikation für das Finale (4,45 m im dritten Versuch) scheiterte sie dort an der 4,50-m-Marke und erreichte den zehnten Platz. Auch zwei Jahre später nahm sie an den Weltmeisterschaften teil.

2008 konnte sie bei den Deutschen Meisterschaften in Nürnberg mit 4,55 m erneut den Titel gewinnen und qualifizierte sich damit für die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Peking. Dort belegte sie als beste Deutsche mit 4,65 m den sechsten Platz. 2010 gewann sie die Deutsche Hallenmeisterschaft in Karlsruhe. Bei den Hallenweltmeisterschaften schied sie in der Qualifikation aus.

Ihre persönliche Bestleistung liegt im Freien bei 4,72 m (9. Juli 2010, Biberach) und in der Halle bei 4,70 m (14. Januar 2007, Ludwigshafen).

Die Athletin mit dem Spitznamen „Caro“ ist 1,70 m groß und wiegt 58 kg. Sie startet für den USC Mainz und wird von Andrei Tivontchik trainiert. Von Beruf ist sie Soldatin in der Sportfördergruppe der Bundeswehr Mainz.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Carolin Hingst – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien