Caroline Ducey

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Caroline Ducey 2014

Caroline Ducey (eigentlich Caroline Trousselard, * 1977 in Sainte-Adresse) ist eine französische Filmschauspielerin. Im Vor- und Abspann einiger Filme wird sie auch als Caroline Trousselard bezeichnet.

Leben[Bearbeiten]

Von 1994 bis 2006 spielte Caroline Ducey in etwa 30 französischen Kino- und Fernsehfilmen mit.

International bekannt wurde sie 1999 in der weiblichen Hauptrolle des Films Romance XXX von Regisseurin Catherine Breillat. Dieser Film erregte wegen seiner sexuellen Darstellungen großes Aufsehen und entfachte eine öffentliche Diskussion über die Grenze zwischen erotischer Kunst und Pornographie. Unter anderem übt Caroline Ducey in zwei verschiedenen Szenen des Films mit ihrem Filmpartner Sagamore Stévenin Fellatio aus - nicht bloß angedeutet, sondern explizit und „wirklich“ vor der Kamera. Allerdings legt sie Wert auf die Feststellung, dass sie mit Pornostar Rocco Siffredi, der in einer Nebenrolle zu sehen ist, nicht tatsächlich den Geschlechtsverkehr durchführte, sondern dass dieser lediglich gestellt und angedeutet war. Siffredi übte scharfe Kritik am in seiner Sicht mangelnden Kooperationswillen von Caroline Ducey bei den Dreharbeiten:

„Die Frau hat alles getan, um mich abzutörnen. […] von abends um neun bis morgens um drei habe ich trotz dieser Zicke durchgehalten. […] Ich habe sie zum Teufel geschickt und wollte das Studio verlassen.[1]

Laut eigener Angabe hat die Arbeit an Romance XXX Caroline Ducey physisch wie psychisch so angestrengt, dass sie während der Dreharbeiten vier Kilogramm an Körpergewicht verlor und einmal am Set in Tränen ausbrach.

Außer Romance XXX waren im deutschen Sprachraum unter anderem die Filme Trop de bonheur (1994) unter dem deutschen Titel Glück, Petit Ben (2000, TV-Film) unter dem deutschen Titel Gangster und Sohn sowie Carrément à l’Ouest (2001) unter dem deutschen Titel Ich habe dich nicht um eine Liebesgeschichte gebeten zu sehen.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1994: Glück (Trop de bonheur)
  • 1999: Romance XXX (Romance)
  • 1999: Innocent
  • 2000: Gangster und Sohn (Petit Ben)
  • 2001: Ich habe dich nicht um eine Liebesgeschichte gebeten (Carrément à l’Ouest)
  • 2002: Der Käfig (La cage)
  • 2004: Doo Wop
  • 2005: Dossier Caroline Karsen (Kurzfilm)
  • 2005: Convivium (Kurzfilm)
  • 2006: La Californie
  • 2007: Die letzte Mätresse (Une vieille maîtresse)
  • 2008: Wenn Spione singen (Le plaisir de chanter)
  • 2010: Just Inès
  • 2012: Hotel du Paradis

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2005-46/artikel-2005-46-in-pornos-bin-ic.html, Autopsie am 28. Juli 2006