Caroline Steffen

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Caroline Steffen beim Ironman 70.3 Austria (2012)

Caroline Steffen (* 18. September 1978) ist eine Schweizer Triathletin. Sie ist Triathlon-Weltmeisterin auf der ITU-Langdistanz (2010, 2012), Ironman-Vize-Weltmeisterin (2012) und Ironman-Europameisterin (2011, 2012).

Werdegang[Bearbeiten]

Caroline Steffen begann 1990 mit Schwimmen und war von 1993 bis 2003 während zehn Jahren Mitglied der Schweizer Nationalmannschaft, wo sie 17-fache Schweizer Meisterin wurde.[1]

Im Juli 2006 nahm sie in Zürich an einem Ironman teil, wurde in ihrer Altersklasse Zweite und qualifizierte sich damit für einen Startplatz bei der Ironman-Weltmeisterschaft 2006 auf Hawaii, wo sie bei den Frauen den dritten Rang in der Kategorie 25-29 Jahre erreichen konnte.

In den Jahren 2007 und 2008 war sie Mitglied einer professionellen Damen-Radmannschaft (Raleigh Lifeforce Creation) und sie nahm 2007 an der Grande Boucle Féminine teil (das Gegenstück zur Tour de France der Männer), wo Steffen zusammen mit Karin Thürig und Priska Doppmann für die Schweiz die Mannschaftswertung gewinnen konnte.[2]

In Immenstadt wurde sie im August 2010 Triathlon-Weltmeisterin auf der Langdistanz der Internationalen Triathlon Union (ITU) und im Oktober wurde sie auf Hawaii auch Ironman-Vize-Weltmeisterin.

Im Mai 2011 holte sie sich mit ihrem Sieg in Port Macquarie den ersten Titel auf der Ironman-Distanz (3,86 km Schwimmen, 180,2 km Radfahren und 42,195 km Laufen). Im Juli 2011 wurde sie in Frankfurt Triathlon-Europameisterin und 2012 konnte sie diesen Titel erfolgreich verteidigen.

Caroline Steffen erzielte im März 2012 in Melbourne mit ihrer Zeit von 4:35.29 Stunden einen Weltrekord über die 180-km-Raddistanz in einem Ironman-Rennen. Im Juli 2012 konnte sie in Spanien ihren Erfolg aus 2010 wiederholen und holte sich erneut den Titel bei der Weltmeisterschaft auf der Triathlon-Langdistanz. Im Oktober wurde sie Vize-Weltmeisterin beim Ironman Hawaii.

Caroline Steffen gewann im Juli 2013 bei der Challenge Roth auf der Langdistanz und im März 2014 holte sie sich in Melbourne ihren fünften Ironman-Sieg.
2014 konnte sie sich bereits das sechste Mal für einen Startplatz bei der Weltmeisterschaft beim Ironman Hawaii im Oktober qualifizieren, wo sie als zweitschnellste Schweizerin den fünften Rang belegte.

Caroline Steffen ist gelernte Bauzeichnerin und lebt heute mit ihrem Partner, dem australischen Triathleten David Dellow – den sie 2009 kennengelernt hatte – in Mooloolaba (Queensland, Australien).[3] Ihr Spitzname ist „Xena“ und sie wird trainiert von Brett Sutton.

Sportliche Erfolge[Bearbeiten]

(DNF – Did Not Finish)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Caroline Steffen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Christof Gertsch: Das Mädchen und die Liebe. In: Neue Zürcher Zeitung. 4. Juni 2011, abgerufen am 15. Juli 2014.
  2. Das Mädchen und die Liebe (4. Juni 2011)
  3. Christof Geruch: Die Triathletin und ihr Antreiber - Trainer Brett Sutton selbst überrascht von der Leistung Caroline Steffens auf Hawaii. In: Neue Zürcher Zeitung. 17. Oktober 2010, abgerufen am 15. Juli 2014.
  4. Petraeus and Steffen take the titles
  5. Noosa Triathlon: Steffen schlägt die Zukunft
  6. Ironman 70.3 Switzerland: Michael Raelert gelingt nächster Sieg
  7. Ironman 70.3 Singapore: Siege für Steffen und Alexander
  8. Caroline Steffen aus der Schweiz gewinnt Ironman 70.3 Geelong Triathlon von Australien
  9. Tauranga Half: Sam Warriner verteidigt Titel
  10. Caroline Steffen knapp neben WM-Podest
  11. Caroline Steffen gewinnt den Gold Coast Half Ironman
  12. Ironman Hawaii: Andreas Raelert rückt nach (1. September 2014)
  13. Weiss bei IRONMAN Melbourne am Start (19. März 2014)
  14. Caroline Steffen: "Ich bin froh, dass ich es ins Ziel geschafft habe" (13. Oktober 2013)
  15. Van Lierde und Hauschildt siegen in Abu Dhabi (2. März 2013)
  16. Nichts für schwache Nerven
  17. Frederik van Lierde stiehlt den Top-Guys die Show
  18. Abu Dhabi International Triathlon: Stelldichein der Ironman-Stars im Land der Scheichs