Carsten-Ludwig Lüdemann

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Carsten-Ludwig Lüdemann (* 24. November 1964 in Hamburg) ist ein deutscher Politiker (CDU). Von 2006 bis 2008 war er Justizsenator in Hamburg.

Leben und Beruf[Bearbeiten]

Lüdemann beendete seine Schulzeit mit dem Abitur im Jahr 1984, danach ließ er sich zum Reserveoffizier (letzter Dienstgrad: Hauptmann der Reserve) ausbilden. Von 1986 bis 1992 absolvierte Lüdemann ein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität in Hamburg. Das zweite juristisches Staatsexamen legte er 1997 ab.

Politik[Bearbeiten]

Von 1993 bis 1997 war Lüdemann Mitglied der Bezirksversammlung Harburg, ab 1997 dann Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft. Weiterhin war er innenpolitischer Sprecher seiner Fraktion und Mitglied im Eingabenausschuss und Rechtsausschuss. Zudem war er Mitglied des Fraktionsvorstandes der CDU.

Lüdemann wurde am 29. März 2006 der Nachfolger des bisherigen Hamburger Justizsenators Roger Kusch. Er wurde von der Hamburgischen Bürgerschaft mit 62 zu 57 Stimmen zum neuen Justizsenator der Freien und Hansestadt Hamburg gewählt. Bei der Bürgerschaftswahl am 24. Februar 2008 errang er im Wahlkreis 16 (Harburg) erneut ein Bürgerschaftsmandat, welches er jedoch nicht annahm. Als überraschendes Ergebnis der Koalitionsverhandlungen wurde der Posten des Präses der Justizbehörde an Till Steffen (GAL) vergeben. Lüdemann hingegen wurde Staatsrat der Senatskanzlei, Bevollmächtigter beim Bund, bei der Europäischen Union und für auswärtige Angelegenheiten. Dieses Amt hatte er bis zum Ende des Senats Ahlhaus inne.

Weblinks[Bearbeiten]