Carsten Arriens

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Carsten Arriens Tennisspieler
Nationalität: DeutschlandDeutschland Deutschland
Geburtstag: 11. April 1969
Größe: 193 cm
Gewicht: 81 kg
1. Profisaison: 1991
Rücktritt: 1999
Spielhand: Rechts
Preisgeld: 314.588 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 28:36
Karrieretitel: 1
Höchste Platzierung: 109 (26. Juli 1993)
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 0:0
Höchste Platzierung: 892 (19. November 1991)
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Carsten Arriens (* 11. April 1969 in Frankfurt am Main) ist ein ehemaliger deutscher Tennisspieler. Seit 2013 ist er als Nachfolger Patrik Kühnens Teamchef der Deutschen Davis-Cup-Mannschaft und Bundestrainer.[1]

Karriere[Bearbeiten]

Arriens begann mit dem Tennisspielen im Alter von sieben Jahren. 1990 wurde er Profi. Seine höchste Platzierung in der Tennis-Weltrangliste im Einzel erreichte er am 26. Juli 1993 mit dem 109. Platz. In der Doppel-Wertung war er am 19. November 1991 auf Rang 892 gelistet. Sein einziger Turniersieg auf ATP-Ebene gelang Arriens am 1. November 1992, als er als Qualifikant bis ins Finale des Turniers in Guarujá vordrang und dort den Spanier Àlex Corretja schlug. Auf der zweitklassigen Challenger Tour gewann er 1997 in Kyōto einen weiteren Einzeltitel. Zudem kann er auf zwölf Teilnahmen an Grand-Slam-Turnieren zurückblicken und wurde 1996 Deutscher Mannschaftsmeister in der Tennis-Bundesliga, in der er zwölf Jahre aktiv war.

Lange Zeit hielt er den Rekord für die schnellste Niederlage in der ATP Tour: In 29 Minuten verlor er 1996 gegen Greg Rusedski in der zweiten Runde des Tennisturniers Sydney International. Dieser Rekord wurde erst 2014 gebrochen.[2]

Trainer[Bearbeiten]

Arriens besitzt die A-Trainer-Lizenz des DTB und trainierte unter anderem Andreas Beck, Louk Sorensen, Alexander Waske[3] und Leif Berger.[4] Im Jahre 2011 hat er als Nachfolger von Gideon Hilb die Position des Trainers des Tennis-Bundesligisten TK Kurhaus Aachen übernommen.[5] Er ist außerdem seit 2013 Teamchef der Deutschen Davis-Cup-Mannschaft und auch als Bundestrainer für die restlichen Spieler zuständig.[6]

Turniersiege[Bearbeiten]

Legende (Siege in Klammern)
Grand Slam
Tennis Masters Cup
ATP Masters Series
ATP International Series Gold
ATP International Series (1)

Einzel[Bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Endergebnis
1. 1992 BrasilienBrasilien Guarujá Hartplatz SpanienSpanien Àlex Corretja 7:65, 6:3

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Arriens wird neuer Davis-Cup-Kapitän, In: Welt-Online, Meldung vom 22. November 2012 (abgerufen 22. November 2012).
  2. Jarkko Nieminen breaks Greg Rusedski’s fastest win record in Miam. theguardian.com, 21. März 2014
  3. [1]
  4. Carsten Arriens trainiert Tennistalent Leif Berger
  5. [2]
  6. [3] tagesspiegel.de

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Carsten Arriens – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien