Carsten Lakies

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Carsten Lakies
Spielerinformationen
Geburtstag 8. Januar 1971
Geburtsort KasselDeutschland
Größe 183 cm
Position Angriff
Vereine in der Jugend
seit 1976 KSV Hessen Kassel
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1989–1992
1992–1993
1993–1996
1996–1997
1996–1997
1997–1998
1998–1999
1999–2000
2000–2001
2001–2002
2002–2003
2003
2004
2004–2007
2007–2008
KSV Hessen Kassel
FSV Frankfurt
SV Darmstadt 98
FC Bayern München
→ FC Bayern München Amateure
Hertha BSC
SV Waldhof Mannheim
Karlsruher SC
Chemnitzer FC
VfR Mannheim
SV Darmstadt 98
1. SC Feucht
Stuttgarter Kickers
OSC Vellmar
KSV Baunatal
42 (12)
? 0(?)
95 (38)
1 0(0)
28 (22)
3 0( 0)
13 0(2)
21 0(1)
7 0(0)
33 0(9)
36 (10)
15 0(2)
9 0(0)
80 (26)
22 0(3)
Stationen als Trainer
2008–2010
2010–2011
2011–2013
2014–
KSV Baunatal
SVG Göttingen 07
FSC Lohfelden
Cerezo Osaka (Co-Trainer)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Carsten Lakies (* 8. Januar 1971 in Kassel) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und gegenwärtiger Fußballtrainer.

Karriere[Bearbeiten]

als Spieler[Bearbeiten]

Carsten Lakies stammt aus der Nachwuchsabteilung des KSV Hessen Kassel, für den er 1989 in der 2. Bundesliga auch seine ersten beiden Einsätze im Profibereich bestritt: Am 2. Mai 1990 (34. Spieltag) – mit Einwechslung in der 80. Minute für Claus Schäfer – bei der 0:2-Niederlage bei der SG Wattenscheid 09 und am 5. Mai 1990 (35. Spieltag) beim 1:1-Unentschieden gegen SV Meppen. Am Ende der Saison stand der Abstieg in die Oberliga Hessen fest. In der spielte Lakies auch von 1992 bis 1994, zunächst ein Jahr für den FSV Frankfurt, danach für den SV Darmstadt 98 mit dem er sich 1993/94 für die neue Regionalliga Süd qualifizierte. Lakies spielte von 1994 bis 1996 für Darmstadt 98 in der Regionalliga.

In der Saison 1996/97 stand er im Kader des FC Bayern München, für den er nur einmal zum Einsatz kam: Am 10. Mai 1997 (31. Spieltag) wurde er im Spiel gegen den SC Freiburg (0:0) in der 80. Minute für Jürgen Klinsmann eingewechselt, bei dessen Wut über seine Auswechslung der berühmte „Tonnentritt“ – in der Werbetonne von Sanyo blieb ein Loch – folgte. Am Ende der Saison durfte er sich über den Gewinn der Meisterschaft freuen. Mit vollzogenem Wechsel an die Spree kam er bei Hertha BSC zu drei weiteren Bundesliga-Einsätzen und einem im DFB-Pokal-Wettbewerb.

Weitere Stationen folgten in der Regionalliga Süd (1998–1999), 2. Bundesliga (1999–2001), der Regionalliga Süd (2001–2004) und zuletzt in der Oberliga Hessen (2004–2008).

als Trainer[Bearbeiten]

In der Saison 2007/08 stürmte Lakies für den KSV Baunatal und sammelte als Co-Trainer nebenbei erste Erfahrungen an der Linie. Im April 2008 übernahm Lakies dann das Amt des Cheftrainers beim KSV Baunatal. In der Saison 2010/11 trainierte er dann den niedersächsischen Landesligisten SVG Göttingen 07. Lakies verließ die finanziell arg gebeutelten Göttinger jedoch im Laufe der Rückrunde und übernahm im April 2011 das Traineramt beim hessischen Verbandsligisten FSC Lohfelden[1] und führte ihn zur Meisterschaft und damit in die Hessenliga. Mit dem neunten Tabellenplatz sicherte er dem Verein ein weiteres Jahr in der fünfthöchsten Spielklasse. In der Saison 2013/14 wurde er nach dem Absturz auf einen Abstiegsplatz im Oktober 2013 entlassen.[2] Seit Juni 2014 ist Lakies zusammen mit Marco Pezzaiuoli im Trainerteam beim japanischen Erstligisten Cerezo Osaka.[3]

Statistik[Bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten]

Lakies gehört dem All-Star-Team des FC Bayern München an.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Carsten Lakies ist neuer Trainer beim FSC
  2. Lakies als Trainer des FSC Lohfelden entlassen
  3. http://lokalo24.de/news/carsten-lakies-ist-co-trainer-beim-japanischen-erstligisten-osaka/482725/