Casekirchen

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51.06527777777811.840833333333210Koordinaten: 51° 3′ 55″ N, 11° 50′ 27″ O

Casekirchen
Gemeinde Molauer Land
Höhe: 210 m
Fläche: 8,83 km²
Einwohner: 246 (31. Dez. 2008)
Eingemeindung: 1. Januar 2010
Postleitzahl: 06618
Vorwahl: 036694
Abtlöbnitz Casekirchen Leislau MolauKarte
Über dieses Bild

Lage von Casekirchen in Molauer Land

Casekirchen ist ein Ortsteil der Gemeinde Molauer Land im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt.

Geografie[Bearbeiten]

Casekirchen liegt ca. 9 km südöstlich von Naumburg (Saale). Als Ortsteile der ehemaligen Gemeinde waren Köckenitzsch (am 1. Januar 1957 eingemeindet) und Seidewitz (am 17. September 1961 eingemeindet) ausgewiesen.

Geschichte[Bearbeiten]

Casekirchen wurde 977 erstmals als Cesice urkundlich erwähnt, 1253 dann als Kaskerkene. Die in sehr alter Zeit gegründete Kirche wurde dem heiligen Nicasius geweiht und gab dem Ort den Namen Nicasiuskirchen, woraus der jetzige Ortsname zusammengezogen wurde. Der nach Südosten hin freiliegende Kirchberg soll schon eine altheidnische Kultstätte gewesen sein, auf dem ein bedeutender Götzenaltar stand. In seiner Umgebung wurden eine Reihe von Hünengräbern und steinernen Waffen gefunden.

In einem 1850 herausgegebenen Buch zur Landeskunde des Herzogtums Sachsen-Meiningen wird über Casekirchen berichtet: „Der Ort hat vier öffentliche Gebäude, 19 Wohn- und zwei Werkhäuser. Im Ort leben 24 Familien mit 163 Einwohnern.“ Bis 1952 war die Gemeinde ein Bestandteil Thüringens. Heute leben in Casekirchen und seinen zwei Ortsteilen, Köckenitzsch und Seidewitz, 246 Einwohner (Stand 31. Dezember 2008).

Am 1. Januar 2010 schlossen sich die bis dahin selbstständigen Gemeinden Casekirchen, Abtlöbnitz, Leislau und Molau zur neuen Gemeinde Molauer Land zusammen.[1]

Wappen[Bearbeiten]

Laut dem Landeshauptarchiv Magdeburg besitzt die Gemeinde kein rechtskräftig verliehenes Wappen.

Ehemaliges Dienstsiegel der Gemeinde

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Zur Bundesstraße 88 die westlich von Casekirchen von Naumburg (Saale) nach Jena verläuft, sind es ca. 9 km.

Söhne und Töchter[Bearbeiten]

  • Adam Gschwend (1665–1722) (mit dem Pseudonym „Georgius Phaedrus“), war ein deutscher Pädagoge und Buchautor.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2010

Weblinks[Bearbeiten]