Cash on Demand

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Filmdaten
Originaltitel Cash on Demand
Produktionsland Großbritannien
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1962
Länge 84 Minuten
Stab
Regie Quentin Lawrence
Drehbuch David T. Chantler
Lewis Greifer
Produktion Michael Carreras
Musik Wilfred Josephs
Kamera Arthur Grant
Schnitt Eric Boyd-Perkins
Besetzung

Cash on Demand ein britischer Kriminalfilm des Regisseurs Quentin Lawrence aus dem Jahr 1962, den die Hammer Studios produzierten. Eine deutschsprachige Version des Filmes existiert bislang nicht.

Handlung[Bearbeiten]

Harry Fordyce führt als Manager seine Bank effizient, aber ohne Herz. Von seinen Angestellten grenzt er sich ab. Eines Morgens kommt unerwartet Colonel Gore Hepburn, der die Sicherheitsmaßnahmen der Bank überprüfen soll. Der Inspektor der Versicherungsgesellschaft bemerkt kleine Unregelmäßigkeiten, die Fordyce an der Eignung seiner Leute zweifeln lässt. Als sie alleine in Fordyces Büro sind, macht ein Anruf deutlich, dass Hepburn keineswegs Inspektor ist: Seine Familie wird bedroht, der Colonel tatsächlich ein Bankräuber. Er zwingt durch die Geiselnahme Fordyce dazu, seine eigene Bank auszurauben und seine Angestellten anzulügen, um seine Familie nicht zu gefährden. Der ausgeklügelte Plan gelingt; der gesamte Tresorinhalt geht in Hepburns Besitz über. Die Koffer, in der die Beute verstaut ist, trägt Fordyce persönlich zum Wagen. Als seine Angestellten ihm eröffnen, dass sie Verdacht geschöpft und die Polizei informiert haben, fürchtet Fordyce um das Leben seiner Familie, die Hepburn bei vorzeitigem Alarm umbringen zu lassen drohte. Als die Polizei eintrifft, lügen die Angestellten für ihren Chef, es handle sich um ein Missverständnis; doch der Polizeiinspektor kann den schon gefassten Hepburn vorweisen. Fordyce bricht zusammen. Hepburn gibt zu verstehen, dass auch der Telefonanruf nur eine Finte war. Geläutert wird Fordyce in Zukunft ein anderer Chef seiner Angestellten sein.

Kritik[Bearbeiten]

Bosley Crowther nannte Cash on Demand einen „netten, unprätentiösen“ Film und lobte die geradlinige Inszenierung.[1] Geoff Mayer hält Cushings Leistung für eine der besten außerhalb seiner Horrorfilme.[2] Barry Forshaw betont, das auch schauspielerische Duell Cushings mit André Morell sei dem intelligenten Drehbuch angemessen und gelungen.[3]

Bemerkungen[Bearbeiten]

Dem Drehbuch zugrunde liegt ein Theaterstück von Jacques Gillies.[4] Das Budget des Films betrug 37.000 £.[5]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Crowther in der New York Times
  2. Geoff Mayer: HD of Crime. 2012, S. 102
  3. Barry Forshaw: British Crime Film. 2012, S. 57
  4. Britmovie.co.uk
  5. Marcus Hearn & Alan Barnes: The Hammer Story. The Authorised History of Hammer Films. Titan Books, 2007. S. 69