Casper-Regel

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Die Casper-Regel (Casper'sche Regel) nach Johann Ludwig Casper[1] dient in der Rechtsmedizin der Einschätzung von Liegezeiten einer Leiche. Sie besagt, dass Fäulnisveränderungen nach einer Woche an der Luft mit Fäulnisveränderungen nach zwei Wochen im Wasser oder nach acht Wochen in einem Erdgrab vergleichbar sind. Verlässliche Angaben lassen sich anhand der Casper-Regel nicht treffen.[2]

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. J. L. Casper: Handbuch der gerichtlichen Medizin. Thanatologischer Teil. Hirschwald, Berlin (1858)
  2. Madea, Dettmeyer: Basiswissen Rechtsmedizin. Springer, Berlin; 2007. ISBN 978-3540714286
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