Castellina Marittima

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Castellina Marittima
Wappen
Castellina Marittima (Italien)
Castellina Marittima
Staat: Italien
Region: Toskana
Provinz: Pisa (PI)
Koordinaten: 43° 25′ N, 10° 35′ O43.41277777777810.577222222222375Koordinaten: 43° 24′ 46″ N, 10° 34′ 38″ O
Höhe: 375 m s.l.m.
Fläche: 45,71 km²
Einwohner: 2.046 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 45 Einw./km²
Postleitzahl: 56040
Vorwahl: 050
ISTAT-Nummer: 050010
Volksbezeichnung: Castellinesi
Schutzpatron: San Giovanni Decollato (29. August)
Website: Gemeinde Castellina Marittima
Panorama von Castellina Marittima
Panorama von Castellina Marittima

Castellina Marittima ist eine Gemeinde mit 2046 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2012) in der Provinz Pisa in der Region Toskana in Italien.

Geografie[Bearbeiten]

Lage von Castellina Marittima in der Provinz Pisa
Das Rathaus von Castellina Marittima

Die Gemeinde erstreckt sich über ca. 46 km². Sie liegt ca. 70 km südwestlich der Regionalhauptstadt Florenz und 35 km südlich der Provinzhauptstadt Pisa im Weinbaugebiet Montescudaio.

Zu den Ortsteilen zählen Le Badie, Malandrone und Terriccio.

Die Nachbargemeinden sind Cecina (LI), Chianni, Riparbella, Rosignano Marittimo (LI) und Santa Luce.

Geschichte[Bearbeiten]

Erstmals schriftlich erwähnt wurde der Ort im Jahr 1200, als er seine Konstitution verfasste. Unter Ugo di Giovanni della Gherardesca (Graf von Montescudaio und Vikar von Pisa und für die Maremma), Bacarozzo genannt, rebellierte der Ort 1345 gegen die Herrschaft von Pisa. Der Aufstand wurde niedergeschlagen und der Ort verblieb bis 1406 unter der Herrschaft von Pisa. Am 25. Oktober 1406 wurde die Gemeinde von Florenz unterworfen. Am 17. März 1628 übergab Ferdinand II. den Ort zur Feudalherrschaft an Lorenzo de’ Medici (1599–1648)[2]. Durch die Abschaffung der Feudalherrschaft 1776 durch Leopold II. fiel der Ort wieder an das Herzogtum Toskana. Nach dem Ende der Napoleonischen Besetzung 1815 unterstand der Ort wieder dem Herzogtum Florenz bis zum Einigung Italiens, dann wurde er in die neue Provinz Pisa eingeteilt. Der Ortsteil Terriccio mit dem Schloss der Gaetani gehörte dieser Familie von 962 bis ins frühe 19. Jahrhundert.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Castellina Marittima – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2012.
  2. Offizielle Webseite der Gemeinde Castellina Marittima, abgerufen am 26. März 2010 (comunecastellina.it, nicht mehr abrufbar)