Castelo de Paiva

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Castelo de Paiva
Wappen Karte
Wappen von Castelo de Paiva
Castelo de Paiva (Portugal)
Castelo de Paiva
Basisdaten
Region: Norte
Unterregion: Tâmega
Distrikt: Aveiro
Concelho: Castelo de Paiva
Koordinaten: 41° 3′ N, 8° 16′ W41.046388888889-8.2697222222222Koordinaten: 41° 3′ N, 8° 16′ W
Einwohner: 16.731 (Stand: 30. Juni 2011)[1]
Fläche: 115,01 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 145 Einwohner pro km²
Kreis Castelo de Paiva
Flagge Karte
Flagge von Castelo de Paiva Position des Kreises Castelo de Paiva
Einwohner: 16.731 (Stand: 30. Juni 2011)[1]
Fläche: 115,01 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 145 Einwohner pro km²
Anzahl der Gemeinden: 9
Verwaltung
Adresse der Verwaltung: Câmara Municipal de Castelo de Paiva
Largo do Conde - Sobrado
4550-102 Castelo de Paiva
Präsident der Câmara Municipal: Dr. Gonçalo Rocha (PS)
Webpräsenz: www.cm-castelo-paiva.pt


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Vorlage:Infobox Ort in Portugal/Wartung/Straße ist leer

Vorlage:Infobox Ort in Portugal/Wartung/Verwaltungsort ist leer Vorlage:Infobox Ort in Portugal/Wartung/Webseite ist leer Castelo de Paiva ist eine Vila (Kleinstadt) und ein Kreis (Concelho) in Portugal mit 16.731 Einwohnern (Stand 30. Juni 2011).

In der Ortsmitte von Sobrado, dem Hauptort im Kreis Castelo de Paiva

Geschichte[Bearbeiten]

Antas und andere Funde belegen die Anwesenheit des Menschen im wasserreichen und fruchtbaren Kreisgebiet seit dem Paläolithikum, auch Römer, Goten und Araber lebten hier, was Ausgrabungen wie Grabstätten u.a. belegen. Erstmals offiziell erwähnt wurde der Ort, der Payva de Riba Douro und später nur Paiva hieß, im Jahr 883. Seine ersten Stadtrechte (Foral) erhielt Paiva am 1. Dezember 1513 durch König Manuel I. Seit dem 4. März 1850 wird der zuvor nur Paiva genannte Kreis unter seinem vollständigen heutigen Namen geführt.[3][4]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Brücke über den Douro, mit Mahnmal

Verschiedene archäologische Fundstätten, Herrenhäuser, Sakralbauten, Brunnenanlagen und historische öffentliche Gebäude stehen im Kreis unter Denkmalschutz, ebenso der historische Ortskern der Kreisstadt als Ganzes.[5]

Trotz seiner zahlreichen Baudenkmäler, Flussbäder und Naturlandschaften ist der Tourismus hier nicht stark entwickelt. Es existieren Einrichtungen des Turismo rural und Gastronomiebetriebe.[6] Das Marmoiral de Sobrado im Hauptort Sobrado ist eine romanische Grabstätte aus Granit und Teil der Rota do Românico do Vale do Sousa, einer Route entlang romanischer Baudenkmäler der Region.[7]

Am 4. März 2001 stürzte an der Nordspitze des Kreises die vielbefahrene alte Fachwerkbrücke Ponte Hintze Ribeiro über den Rio Douro ein, 59 Menschen kamen dabei ums Leben. Das Unglück versetzte das ganze Land in tiefe Trauer und machte europaweit Schlagzeilen. An der neugebauten Brücke wurde ein Mahnmal für das Unglück errichtet.

Wirtschaft[Bearbeiten]

In den Minas do Pejão wurde von 1886 bis 1994 Kohle abgebaut, die Minen sind danach wegen fehlender Rentabilität stillgelegt worden.[8]

Schuhfabriken, Textilindustrie, Holzverarbeitung und Möbelherstellung sind die wichtigsten Industriezweige im Kreis.

Verwaltung[Bearbeiten]

Kreis[Bearbeiten]

Castelo de Paiva ist Sitz eines gleichnamigen Kreises. Die Nachbarkreise sind (im Uhrzeigersinn im Norden beginnend): Penafiel, Marco de Canaveses, Cinfães, Arouca sowie Gondomar.

Die folgenden Gemeinden (Freguesias) liegen im Kreis Castelo de Paiva:

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Einwohnerzahl im Kreis Castelo de Paiva (1801 – 2011)
1801 1849 1900 1930 1960 1981 1991 2001 2011
6 691 7 586 9 728 11 450 17 756 17 026 16 515 17 338 16 733

Kommunaler Feiertag[Bearbeiten]

  • 24. Juni

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence and Sex; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística
  2. a b Übersicht über Code-Zuordnungen von Freguesias auf epp.eurostat.ec.europa.eu
  3. www.verportugal.net, abgerufen am 11. Januar 2013
  4. www.cm-castelo-paiva.pt, abgerufen am 11. Januar 2013
  5. www.monumentos.pt, abgerufen am 11. Januar 2013
  6. www.cm-castelo-paiva-pt, abgerufen am 11. Januar 2013
  7. www.monumentos.pt, abgerufen am 11. Januar 2013
  8. www.verportugal.net, abgerufen am 11. Januar 2013
  9. www.anmp.pt, abgerufen am 11. Januar 2013