Castiglion Fiorentino

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Castiglion Fiorentino
Wappen
Castiglion Fiorentino (Italien)
Castiglion Fiorentino
Staat: Italien
Region: Toskana
Provinz: Arezzo (AR)
Koordinaten: 43° 21′ N, 11° 55′ O43.34388888888911.918888888889342Koordinaten: 43° 20′ 38″ N, 11° 55′ 8″ O
Höhe: 342 m s.l.m.
Fläche: 113,19 km²
Einwohner: 13.386 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 118 Einw./km²
Vorwahl: 0575
ISTAT-Nummer: 051012
Volksbezeichnung: Castiglionesi
Schutzpatron: San Michele (8. Mai)
Website: Castiglion Fiorentino
Panorama von Castiglion Fiorentino
Panorama von Castiglion Fiorentino

Castiglion Fiorentino ist ein Ort mit angeschlossener comune mit 13.386 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013) in der Provinz Arezzo, Toskana, Italien.

Geographie[Bearbeiten]

Lage von Castiglion Fiorentino in der Provinz Arezzo

Der Ort erstreckt sich über ca. 114 km². Er liegt ca. 15 km südlich von Arezzo und 80 km südöstlich von Florenz auf 342 m s.l.m. in den Vorappeninen. Er liegt in der klimatischen Einordnung italienischer Gemeinden in der Zone E, 2 159 GR/G[2].

Zu den Ortsteilen gehören Brolio, Castroncello, Cozzano, La Badia, Rocca Montanina, La Nave, Mammi, Manciano La Misericordia, Montecchio Vesponi, Noceta in Val di Chio, Orzale, Pergognano, Petreto, Pieve di Chio, Pievuccia, Polvano, Ranchetto, Ristonchia, Santa Cristina in Val di Chio, Santa Lucia, Santa Margherita in Val di Chio, Santo Stefano, Senaia und Valuberti.

Die Gemeindefläche wird im Norden von der Gemeinde Arezzo und im Süden und im Osten von der Gemeinde Cortona abgegrenzt. Die Nachbarorte sind Arezzo, Cortona, Foiano della Chiana und Marciano della Chiana.

Mildes Klima und fruchtbare Erde sorgen für gute Anbaumöglichkeiten in der Landwirtschaft.

Geschichte[Bearbeiten]

  • 6. Jahrhundert v. Chr: Erste Ansiedlungen durch Etrusker.
  • 202 v. Chr.: Der Ort wird von Publius Cornelius Scipio erwähnt.
  • 10. Jahrhundert: Der Name Castiglione tritt erstmals auf.
  • 1289: Castiglion Fiorentino gerät unter die Herrschaft von Florenz.
  • 1799: Franzosen nehmen den Ort ein.
  • 1814: Nach Napoleon wird der Ort wieder italienisch und gehört von nun an zur Toskana.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Der Torre del Cassero
  • Der Palazzo Comunale aus dem 16. Jahrhundert
  • Der Torre del Cassero, errichtet von den Etruskern
  • Das Museo Archeologico

sowie viele Kirchen und historische Bauten in der Umgebung.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Die Region ist stark von der Landwirtschaft geprägt, es werden hauptsächlich Getreide, Oliven, Trauben und verschiedene Gemüsesorten angebaut.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Es besteht seit 1996 eine Städtepartnerschaft mit der Gemeinde Ronda in Spanien und seit 2004 mit La Charité-sur-Loire in Frankreich.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Emanuele Repetti: CASTIGLION FIORENTINO già CASTIGLION’ ARETINO. In Dizionario Geografico Fisico Storico della Toscana (1833–1846), Onlineausgabe der Universität Siena (pdf, ital.) zu Castiglion Fiorentino

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Castiglion Fiorentino – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2013.
  2. Webseite der Agenzia nazionale per le nuove tecnologie, l’energia e lo sviluppo economico sostenibile (ENEA), abgerufen am 23. Juni 2013 (ital.) (PDF; 330 kB)