Catch Me If You Can (2002)
| Filmdaten | |
|---|---|
| Deutscher Titel | Catch Me If You Can |
| Originaltitel | Catch Me If You Can |
| Produktionsland | USA, Kanada |
| Originalsprache | Englisch, Französisch |
| Erscheinungsjahr | 2002 |
| Länge | 135 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 6[1] JMK 0[2] |
| Stab | |
| Regie | Steven Spielberg |
| Drehbuch | Jeff Nathanson Mitarbeit: Frank W. Abagnale |
| Produktion | Laurie McDonald Walter F. Parkes |
| Musik | John Williams |
| Kamera | Janusz Kamiński |
| Schnitt | Michael Kahn |
| Besetzung | |
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Catch Me If You Can ist eine US-amerikanische Gaunerkomödie. Die Filmbiografie ist von Steven Spielberg aus dem Jahr 2002, die auf Begebenheiten im Leben des Frank W. Abagnale (* 1948) und einem Roman von Stan Redding basiert. Abagnale wird von Leonardo DiCaprio verkörpert, der für seine Darstellung eine Golden-Globe-Nominierung erhielt.
Inhaltsverzeichnis |
Handlung [Bearbeiten]
Frank William Abagnale Junior ist der jüngste Hochstapler und Scheckfälscher der Geschichte. Nachdem er sich in den 1960er Jahren im Rahmen der Scheidung seiner Eltern entscheiden muss, bei welchem Elternteil er aufwachsen möchte, reißt der 16-Jährige von zu Hause aus und flüchtet nach New York City. Wegen seiner Bewunderung für die gesellschaftliche Stellung der Piloten beschließt er, sich künftig als Pilot auszugeben. Mit einigen Betrügereien schafft er es auch tatsächlich, tausende von Meilen kostenlos als Deadhead mitzufliegen und sich mit gefälschten Gehaltschecks sein Leben zu finanzieren. Bald setzt sich der FBI-Ermittler Carl Hanratty auf seine Spur und versucht, ihn zur Strecke zu bringen. Nun gleicht Abagnales Leben einer andauernden Flucht, dennoch versucht Frank, den Kontakt zu seinem Vater aufrechtzuerhalten und ihn an seinem Reichtum teilhaben zu lassen. Dieser lehnt Geschenke jedoch ab, da er selbst wegen seiner Steuerschuld die Finanzbehörden im Nacken hat.
Später lernt er die Krankenschwester Brenda in einem Krankenhaus kennen und bewirbt sich aus Liebe zu ihr um eine Stelle als Oberarzt. Obwohl er als vorgeblicher Harvard-Absolvent eigentlich überqualifiziert ist, bekommt er die Stelle und erweckt durch seine aus Arztserien erlernte Fachsprache den Eindruck, tatsächlich Mediziner zu sein, obwohl er kein Blut sehen kann.
Um der von ihrer Familie verstoßenen Brenda eine Versöhnung zu ermöglichen, hält er bei ihrer Familie um ihre Hand an und behauptet gleichzeitig, er sei Jurist mit Abschluss in Berkeley, genau wie Brendas Vater. Tatsächlich bekommt er durch diesen eine Anstellung als Staatsanwalt. Doch noch während der Verlobungsfeier muss Frank wieder fliehen und offenbart sich Brenda in der Hoffnung, sie werde ihn begleiten. Da Brenda in der Folge jedoch beschattet wird, flieht Frank alleine, abermals als Pan-Am-Pilot, nach Europa.
Als er langsam anfängt, seinen Verstand zu verlieren, wird der mittlerweile international gesuchte Abagnale in Montrichard in der französischen Provinz, dem Heimatdorf seiner Mutter, verhaftet. Er wird nach Amerika ausgeliefert und nach einer weiteren kurzen Flucht zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt. Bald aber bekommt er das Angebot, seine Strafe in Freiheit zu verbüßen, wenn er sich dazu bereit erklärt, im Betrugsdezernat des FBI bei der Aufklärung von Scheckbetrügereien mitzuhelfen. Tatsächlich arbeitet er erfolgreich unter dem zum Leiter der Abteilung aufgestiegenen Hanratty, der zu einer Art Ersatzvater für Abagnale geworden ist, nachdem sein eigentlicher Vater bei einem Unfall ums Leben gekommen ist.
Besonderes [Bearbeiten]
Frank W. Abagnale selbst spielt in einer kurzen Szene im Film mit. Er verkörpert den französischen Polizisten, der ihn schließlich am Heiligen Abend in Montrichard verhaftet.
Kritik [Bearbeiten]
„Eine von Steven Spielberg mit großer Leichtigkeit inszenierte Nostalgie-Geschichte, die den Zuschauer in die bonbonfarbene Kino-Welt der 1960er-Jahre entführt. Der motivierende, aber allzu ausführlich abgehandelte Vater-Sohn-Konflikt behindert gelegentlich den Fluss der sympathischen Komödie.“
Auszeichnungen [Bearbeiten]
Der Film war 2003 für zwei Oscars nominiert:
- beste Nebenrolle (Christopher Walken)
- beste Filmmusik
Nominierung für den Golden Globe 2003
- bester Hauptdarsteller (Leonardo DiCaprio)
Nominierung für den Grammy 2004
- beste Filmmusik
Weitere:
- Award der Art Directors Guild 2003
- BMI Film Music Award 2003
- British Animation Award 2004
- Nominierung für den Edgar Allan Poe Award 2003
- Nominierung für den Harry Award 2003
- diverse individuelle Auszeichnungen
Musical [Bearbeiten]
Seit dem 11. März 2011 wird im Neil Simon Theatre am New Yorker Broadway die gleichnamige Musicalfassung des Filmes aufgeführt.
Literatur [Bearbeiten]
- Frank W. Abagnale Jr., Stan Redding: Catch me if you can: the amazing true story of the youngest and most daring con man in the history of fun and profit. Broadway Books, New York 2000, ISBN 0-767905385.
Weblinks [Bearbeiten]
- Catch Me If You Can in der Internet Movie Database (englisch)
- Kurzkritik zur Musik von John Williams
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Freigabebescheinigung (PDF; 71 kB) der FSK
- ↑ Freigabe der Jugendmedienkommission
- ↑ Catch Me If You Can im Lexikon des Internationalen Films
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